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bynd code podcast
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Beschreibung
vor 1 Woche
Ralf D. Müller, Chefarchitekt bei DB Systel, schreibt keinen Code
mehr und liest ihn auch nicht. Die Architektur ist sein
Kontrollinstrument, die Umsetzung übernimmt die KI.
In dieser Episode von Beyond Code sprechen wir über
Agent-Autonomie, Semantic Anchors, Loop Engineering und die
Frage, ob ein menschliches Code Review überhaupt noch realistisch
ist, wenn fünf Minuten generierter Code fünf Stunden Review
bedeuten.
Ralf D. Müller ist Chefarchitekt bei DB Systel, dem
IT-Dienstleister der Deutschen Bahn, und dort Technology
Evangelist für Künstliche Intelligenz. Er ist Initiator des
Open-Source-Projekts docToolchain, Co-Autor von „arc42 by
Example", Trainer bei socreatory, Co-Host von
Software-Architektur im Stream und Kopf hinter den Semantic
Anchors.
Bei der Autonomie von Agenten geht es um die Frage, wie viel
Freiheit ein Agent verdient und woran man das festmacht. Seine KI
hat eigene Accounts und eigene Budgets statt Zugriff auf seine,
Berechtigungen hängen für ihn an der Reichweite und nicht an der
Funktion, und Sandboxing hält in der Praxis selten. Bei den
Semantic Anchors zeigt er, wie ein präziser Fachbegriff im Modell
eine vollständige Definition aufruft: „use TDD London School"
ersetzt 190 Zeilen Prompt, und verkettete Anker führen zu
reproduzierbarer Qualität. Dazu kommen Loop Engineering und Graph
Engineering, seine klare Position zu Dark Factories und
Lights-off Production, Qualitätskriterien als
Entscheidungsgrundlage für die KI und die Learnings aus dem AI
Enablement im Konzern.
KAPITEL
00:00 Intro
03:20 Hands-off entwickeln: kein Cursor, kein Blick in den Code
04:57 Home Assistant und der Women Acceptance Factor als
Qualitätskriterium
07:33 Wie viel Freiheit verdient ein Agent? Eigene Accounts,
Sandboxing, Blast Radius
15:54 Am Ball bleiben und die Frage: Modelle oder Harness?
24:42 Loop Engineering und Graph Engineering
36:18 Semantic Anchors: ein Fachbegriff statt 190 Zeilen Prompt
47:24 Braucht es noch Code Reviews? Dark Factories und das
Eichhorst-Prinzip
55:46 Baby Steps: von der Spezifikation zum lauffähigen Code
1:04:00 KI als Werkzeug des Architekten: ADRs und
Qualitätskriterien
1:13:03 AI Enablement: Wissen teilen, Ängste ernst nehmen
1:26:53 Die Frage an den nächsten Gast
LINKS ZUM GAST
Ralf auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rdmueller
Blog: https://fiveandahalfstars.ninja
Semantic Anchors: https://llm-coding.github.io/Semantic-Anchors/
Semantic Anchors auf GitHub (gerne einen Stern hinterlassen):
https://github.com/LLM-Coding/Semantic-Anchors
Semantic Contracts:
https://llm-coding.github.io/Semantic-Anchors/contracts
Vibe-Coding Risk Radar:
https://llm-coding.github.io/vibe-coding-risk-radar/
docToolchain: https://doctoolchain.org
arc42: https://arc42.org
UltraThink Club: https://ultrathink.club
Software-Architektur im Stream: https://software-architektur.tv
ERWÄHNT IN DER EPISODE
ADR nach Nygard:
https://cognitect.com/blog/2011/11/15/documenting-architecture-decisions
SPARC Framework von Reuven Cohen: https://github.com/ruvnet/sparc
Workflow-MCP von Oliver Jägle:
https://github.com/codemcp/workflows
Gastown von Steve Yegge: https://github.com/gastownhall/gastown
DokChess von Stefan Zörner: https://github.com/DokChess/dokchess
Die Antwort auf die Frage aus Episode #15 mit Adam Seligman:
https://byndcode.com/episodes/ep015-adam-seligman/
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