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  4. #27 Hochzeitstraditionen sind dafür da, dass man sie hinterfragt
In dieser Folge geht es um sechs
Hochzeitstraditionen, die wir ganz bewusst nicht übernehmen
werden – nicht, weil Traditionen grundsätzlich
schlecht sind, sondern weil wir eine Ehe feiern wollen und keine
Rollenbilder.

Warum wird die Braut eigentlich vom Vater zum Altar geführt?
Woher kommt die Brautentführung? Warum sollen unverheiratete
Frauen um einen Brautstrauß kämpfen und weshalb interessiert uns
beim Anschneiden der Torte plötzlich, wer in der Ehe „das Sagen“
hat?

Wir schauen uns die historischen
Hintergründe dieser Bräuche an, sprechen darüber,
welche Vorstellungen von Ehe, Besitz, Geschlechterrollen und
Macht teilweise dahinterstecken und warum es sich lohnen kann,
Traditionen nicht einfach weiterzuführen, nur weil „man das eben
so macht“.

Außerdem geht es um sexistische Hochzeitswitze, finanzielle
Absicherung und die Frage, warum ein Ehevertrag für mich kein
Zeichen mangelnder Liebe sein muss, sondern auch bedeuten kann,
Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Und ganz wichtig: Diese Folge soll niemandem vorschreiben, wie
eine Hochzeit auszusehen hat. Wenn du von deinem Vater zum Altar
geführt werden möchtest, deinen Brautstrauß werfen willst oder
bestimmte Traditionen liebst, dann darfst du genau das tun.

Feminismus bedeutet für mich nicht, Frauen neue Regeln zu
geben. Feminismus bedeutet, alte Regeln hinterfragen zu dürfen
und danach selbst zu entscheiden, welche davon zum eigenen Leben
passen.

Sechs Traditionen, sechs Geschichten – und vielleicht am Ende ein
bisschen mehr Platz für eine Hochzeit, die wirklich zu den
Menschen passt, die sie feiern :)

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oder schreib mir auf Instagram (@tschessnitzka) deine Gedanken!
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„#27 Hochzeitstraditionen sind dafür da, dass man sie hinterfragt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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