Podcast
Podcaster
Selbsterfahrung und Anleitung in der Biographiearbeit
Spuren zum Selbst
Du folgst jetzt diesem Podcast.
Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Folge sprechen wir weiter über Ordnung und Unordnung
und verbinden das mit Reflexion über das eigene Leben und mit
Gedanken aus der Homöopathie. Wir greifen dabei auf Erfahrungen
aus einem homöopathischen Studiengang in Heidelberg zurück und
erinnern an einen Gast aus Buenos Aires, der die
Einmittel-Homöopathie sehr konsequent vertreten hat.
Wir gehen auch auf Grundideen von Hahnemann ein, vor allem auf
die Entstehung chronischer Krankheiten und auf die Vorstellung
von krankmachenden Ursachen. Dazu erwähnen wir die Psora-Theorie
und beschreiben, wie äußere Einflüsse sich im Körper zeigen und
wieder auf Prozesse zurückwirken können.
Im Mittelpunkt steht dann das Verhältnis von Chaos und Ordnung.
Wir sehen beide nicht als starre Gegensätze, sondern als Teil
eines fortlaufenden Wechsels, vergleichbar mit Öffnen und
Schließen oder Festhalten und Loslassen. Als Bild nutzen wir
unter anderem die Austernschale: Leben entsteht für uns in einem
rhythmischen Wechsel zwischen Kontakt mit der Umwelt und Rückzug.
Daraus leiten wir die Idee einer „atmenden“ Ordnung ab. Für uns
ist ein guter Zustand nichts Statisches, sondern ein flexibles
Gleichgewicht, das sich verändert, etwa wie ein Schreibtisch, der
zeitweise mehr oder weniger geordnet ist. Wir sagen auch, dass es
hilfreich sein kann, Phasen von Ordnung und Unordnung zuzulassen
und zu beobachten, was das innerlich auslöst.
Weitere Episoden
7 Minuten
vor 4 Tagen
9 Minuten
vor 2 Wochen
10 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.