06 - Eine Mutter erinnert sich: Karlas Sicht auf die Wochenkrippe

06 - Eine Mutter erinnert sich: Karlas Sicht auf die Wochenkrippe

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen

In dieser besonderen Folge von „Ungehalten" lädt Alexander seine
eigene Mutter Karla als Gast ein, um die Perspektive der
Elterngeneration auf das Thema Wochenkrippe zu ergänzen.

Karla, Jahrgang 1944, in Westpommern geboren und als Kleinkind
auf der Flucht nach Leipzig gekommen, wuchs selbst größtenteils
bei ihrer Großmutter auf, da ihre Mutter arbeiten musste. Sie
berichtet von ihrem Wunsch nach Berufstätigkeit und persönlicher
Weiterentwicklung, der Schwangerschaft mit Alexander außerhalb
einer festen Partnerschaft sowie der Trennung vom Kindesvater
kurz vor der Geburt.

Karla schildert die organisatorischen Abläufe der
Wochenkrippenzeit, bei denen meist ihre Mutter und der
Kindesvater die Übergabe übernahmen, während sie selbst kaum
physischen Kontakt zur Einrichtung hatte.

Sie spricht offen über verdrängtes schlechtes Gewissen, die
finanzielle Notwendigkeit der Fremdbetreuung mangels
Krippenplätzen sowie über Unterschiede zur Betreuung ihres
zweiten Sohnes, der nicht in die Wochenkrippe musste.
Rückblickend reflektiert sie die psychologischen Auswirkungen der
frühen Trennung und äußert den Wunsch, die Entscheidung könnte
rückgängig gemacht werden.


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