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Beschreibung
vor 2 Tagen
In dieser sehr persönlichen Folge von „Ungehalten" öffnet sich
Podcast-Host Alexander und erzählt erstmals ausführlich von
seiner eigenen Kindheit als Wochenkind in der DDR der 1970er
Jahre. Schon mit neun Monaten wurde er unter der Woche in eine
Wochenkrippe in Leipzig gegeben, weil seine alleinerziehende
Mutter keine andere Betreuung fand und schon nach sechs Wochen
wieder arbeiten musste.
Zwischen alten Fotos, Entwicklungsbögen und den liebevoll
zusammengestellten Erinnerungsbüchern seiner Mutter sucht
Alexander nach Spuren einer Zeit, an die er sich selbst kaum
erinnern kann – und stößt dabei auf schmerzhafte Details, etwa
die Vermutung, seine Geburtstage ganz allein in der Krippe
verbracht zu haben.
Offen und mit spürbarer Zurückhaltung spricht er über das Gefühl
des Verlassenseins, über nächtliche Einsamkeit als Schlüsselkind
und darüber, wie schwer es ihm bis heute fällt, große Nähe und
Liebe wirklich anzunehmen.
Zwischen Dankbarkeit für seine Mutter und leiser Wut über ein
System, das Mütter zur schnellen Trennung von ihren Babys zwang,
entsteht ein bewegendes Porträt kindlicher Prägung – und die
Ankündigung, dass seine Mutter in der nächsten Folge selbst zu
Wort kommen wird.
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