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Gefäße im Fokus
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Beschreibung
vor 4 Tagen
Über Machtmissbrauch, sexuelle Belästigung und
Grenzüberschreitungen im beruflichen Alltag von Medizinerinnen und
Medizinern wird noch immer zu wenig gesprochen. Doch was passiert,
wenn Betroffene oder Personen, die Übergriffe wahrnehmen,
schweigen? Und was braucht es, um solche Strukturen aufzubrechen?
In dieser Folge von „Gefäße im Fokus“ widmet sich Moderatorin Dr.
Barbara Rantner einem Thema, das weit über die Gefäßchirurgie
hinausreicht und dennoch gerade in chirurgischen Fächern eine
besondere Relevanz hat: sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch im
medizinischen Arbeitsumfeld. Zu Gast ist Dr. Susanne Johna,
Fachärztin für Innere Medizin, Vizepräsidentin der
Bundesärztekammer und 1. Vorsitzende des Marburger Bundes. Der
Marburger Bund hat eine bundesweite Mitgliederbefragung zu diesem
Thema durchgeführt, an der rund 9000 Ärztinnen und Ärzte
teilgenommen haben. Die Ergebnisse sind alarmierend: Knapp die
Hälfte der Befragten berichtete von Machtmissbrauch im vergangenen
Jahr, 13 Prozent gaben an, sexuelle Belästigung erlebt zu haben.
Besonders häufig wurden verbale Grenzüberschreitungen, respektloser
Umgang, Herabwürdigung fachlicher Kompetenz und öffentliche
Bloßstellung genannt. Im Gespräch ordnen die beiden Medizinerinnen
ein, warum gerade Krankenhäuser und chirurgische Disziplinen
besonders anfällig für entsprechende Dynamiken sein können. Dr.
Johna erläutert, warum viele Betroffene oder auch Zeuginnen und
Zeugen schweigen und was es braucht, um Veränderung anzustoßen.
Eine Folge, die Mut macht, genauer hinzusehen und Verantwortung zu
übernehmen. Sie bietet wichtige Impulse für Ärztinnen und Ärzte,
Führungskräfte, Weiterbildungsbefugte und alle, die an einer
respektvollen, sicheren und professionellen Arbeitskultur in der
Medizin mitwirken wollen. Themen in dieser Episode: •Ergebnisse der
bundesweiten Mitgliederbefragung des Marburger Bundes zu
Machtmissbrauch und sexueller Belästigung •Machtmissbrauch und
sexuelle Belästigung im medizinischen Alltag als strukturelles
Problem, besonders im Krankenhausumfeld •Bedeutung von Hierarchien
und Abhängigkeitsverhältnissen •Gründe für das Schweigen von
Betroffenen sowie von Zeuginnen und Zeugen •Verantwortung von
Führungskräften, Krankenhäusern und Fachgesellschaften für klare
Meldewege, Awareness und eine respektvolle Teamkultur
Redaktioneller Hinweis: Bei ca. Minute 29:30 ist vom „Allgemeinen
Gleichstellungsgesetz“ die Rede. Gemeint ist das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Bei ca. Minute 30:13 ist der
Gleichbehandlungsbeauftragte gemeint.
Grenzüberschreitungen im beruflichen Alltag von Medizinerinnen und
Medizinern wird noch immer zu wenig gesprochen. Doch was passiert,
wenn Betroffene oder Personen, die Übergriffe wahrnehmen,
schweigen? Und was braucht es, um solche Strukturen aufzubrechen?
In dieser Folge von „Gefäße im Fokus“ widmet sich Moderatorin Dr.
Barbara Rantner einem Thema, das weit über die Gefäßchirurgie
hinausreicht und dennoch gerade in chirurgischen Fächern eine
besondere Relevanz hat: sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch im
medizinischen Arbeitsumfeld. Zu Gast ist Dr. Susanne Johna,
Fachärztin für Innere Medizin, Vizepräsidentin der
Bundesärztekammer und 1. Vorsitzende des Marburger Bundes. Der
Marburger Bund hat eine bundesweite Mitgliederbefragung zu diesem
Thema durchgeführt, an der rund 9000 Ärztinnen und Ärzte
teilgenommen haben. Die Ergebnisse sind alarmierend: Knapp die
Hälfte der Befragten berichtete von Machtmissbrauch im vergangenen
Jahr, 13 Prozent gaben an, sexuelle Belästigung erlebt zu haben.
Besonders häufig wurden verbale Grenzüberschreitungen, respektloser
Umgang, Herabwürdigung fachlicher Kompetenz und öffentliche
Bloßstellung genannt. Im Gespräch ordnen die beiden Medizinerinnen
ein, warum gerade Krankenhäuser und chirurgische Disziplinen
besonders anfällig für entsprechende Dynamiken sein können. Dr.
Johna erläutert, warum viele Betroffene oder auch Zeuginnen und
Zeugen schweigen und was es braucht, um Veränderung anzustoßen.
Eine Folge, die Mut macht, genauer hinzusehen und Verantwortung zu
übernehmen. Sie bietet wichtige Impulse für Ärztinnen und Ärzte,
Führungskräfte, Weiterbildungsbefugte und alle, die an einer
respektvollen, sicheren und professionellen Arbeitskultur in der
Medizin mitwirken wollen. Themen in dieser Episode: •Ergebnisse der
bundesweiten Mitgliederbefragung des Marburger Bundes zu
Machtmissbrauch und sexueller Belästigung •Machtmissbrauch und
sexuelle Belästigung im medizinischen Alltag als strukturelles
Problem, besonders im Krankenhausumfeld •Bedeutung von Hierarchien
und Abhängigkeitsverhältnissen •Gründe für das Schweigen von
Betroffenen sowie von Zeuginnen und Zeugen •Verantwortung von
Führungskräften, Krankenhäusern und Fachgesellschaften für klare
Meldewege, Awareness und eine respektvolle Teamkultur
Redaktioneller Hinweis: Bei ca. Minute 29:30 ist vom „Allgemeinen
Gleichstellungsgesetz“ die Rede. Gemeint ist das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Bei ca. Minute 30:13 ist der
Gleichbehandlungsbeauftragte gemeint.
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