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Beschreibung
vor 21 Stunden
Eine Sonnenblume macht es jeden Tag vor: Sie dreht ihren Kopf von
früh bis spät der Sonne hinterher. Genau das machen Solar-Tracker -
sie neigen die Module morgens nach Osten, mittags nach oben und
abends nach Westen, immer der Sonne entgegen. In dieser Folge
zeigen dir Solaria und Solar-Experte Maik Marx, wie diese
beweglichen Kraftwerke funktionieren und wann sie sich wirklich
lohnen. Maik erklärt den Unterschied zwischen einachsigen Trackern,
die dem Lauf der Sonne von Ost nach West folgen, und zweiachsigen
Systemen, die zusätzlich den hohen Sommer- und flachen Winterstand
ausgleichen. Die Zahlen sind beeindruckend: Ein einachsiger Tracker
bringt je nach Standort grob 15 bis 25 Prozent mehr Ertrag, ein
zweiachsiger sogar 30 bis 40 Prozent - und das vor allem morgens
und abends, wenn feste Anlagen schwächeln. Sein Rechenbeispiel: Ein
Investor baut auf einer Freifläche einen Solarpark mit einem
Megawatt, der als feste Anlage rund eine Million Kilowattstunden im
Jahr liefert. Mit einachsigen Trackern holt er etwa 20 Prozent mehr
heraus - also 200.000 Kilowattstunden zusätzlich, bei 10 Cent
Vergütung 20.000 Euro Mehrertrag pro Jahr. Spannend wird es in
Kombination mit bifazialen Modulen, der Champions League der
Freiflächen-Photovoltaik. Ehrlich benennt Maik die Haken:
bewegliche Teile, die Wartung brauchen, höhere Anschaffungskosten,
mehr Platzbedarf und Wind als großes Thema. Deshalb lohnt sich der
Tracker vor allem bei großen Freiflächen-Solarparks mit viel
günstigem Platz - fürs normale Hausdach dagegen fast nie. Dort ist
es schlauer, ein paar feste Module mehr zu legen, denn Module sind
heute so günstig geworden. Wenn du eine Anlage gar nicht selbst
kaufen willst, ermöglicht dir Solarsorglos den Sonnenstrom auch
über ein Pacht- bzw. PPA-Modell. Bei jedem größeren Projekt wird
ehrlich durchgerechnet, ob sich die Nachführung gegen eine feste
Anlage auszahlt - inklusive Wartung über die ganze Laufzeit. Hör
rein, wenn du wissen willst, wann sich Bewegung wirklich rechnet.
Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge
findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-53.
früh bis spät der Sonne hinterher. Genau das machen Solar-Tracker -
sie neigen die Module morgens nach Osten, mittags nach oben und
abends nach Westen, immer der Sonne entgegen. In dieser Folge
zeigen dir Solaria und Solar-Experte Maik Marx, wie diese
beweglichen Kraftwerke funktionieren und wann sie sich wirklich
lohnen. Maik erklärt den Unterschied zwischen einachsigen Trackern,
die dem Lauf der Sonne von Ost nach West folgen, und zweiachsigen
Systemen, die zusätzlich den hohen Sommer- und flachen Winterstand
ausgleichen. Die Zahlen sind beeindruckend: Ein einachsiger Tracker
bringt je nach Standort grob 15 bis 25 Prozent mehr Ertrag, ein
zweiachsiger sogar 30 bis 40 Prozent - und das vor allem morgens
und abends, wenn feste Anlagen schwächeln. Sein Rechenbeispiel: Ein
Investor baut auf einer Freifläche einen Solarpark mit einem
Megawatt, der als feste Anlage rund eine Million Kilowattstunden im
Jahr liefert. Mit einachsigen Trackern holt er etwa 20 Prozent mehr
heraus - also 200.000 Kilowattstunden zusätzlich, bei 10 Cent
Vergütung 20.000 Euro Mehrertrag pro Jahr. Spannend wird es in
Kombination mit bifazialen Modulen, der Champions League der
Freiflächen-Photovoltaik. Ehrlich benennt Maik die Haken:
bewegliche Teile, die Wartung brauchen, höhere Anschaffungskosten,
mehr Platzbedarf und Wind als großes Thema. Deshalb lohnt sich der
Tracker vor allem bei großen Freiflächen-Solarparks mit viel
günstigem Platz - fürs normale Hausdach dagegen fast nie. Dort ist
es schlauer, ein paar feste Module mehr zu legen, denn Module sind
heute so günstig geworden. Wenn du eine Anlage gar nicht selbst
kaufen willst, ermöglicht dir Solarsorglos den Sonnenstrom auch
über ein Pacht- bzw. PPA-Modell. Bei jedem größeren Projekt wird
ehrlich durchgerechnet, ob sich die Nachführung gegen eine feste
Anlage auszahlt - inklusive Wartung über die ganze Laufzeit. Hör
rein, wenn du wissen willst, wann sich Bewegung wirklich rechnet.
Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge
findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-53.
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