Podcast
Podcaster
Der Podcast für Solarenergie, Rendite und clevere Förderprogramme.
Beschreibung
vor 1 Tag
Was, wenn die vielleicht einfachste Art, die Sonne zu nutzen, mit
Strom überhaupt nichts zu tun hat? Kein Wechselrichter, keine
Batterie, kein Stromzähler – nur schwarze Kollektoren auf dem Dach,
durch die eine Flüssigkeit fließt, die die Sonne kostenlos
aufheizt. Solarthermie gibt es schon viel länger als jede
Photovoltaikanlage, und für viele Haushalte ist sie bis heute eine
der cleversten und unkompliziertesten Investitionen überhaupt. Denn
pro Quadratmeter Dachfläche holt sie deutlich mehr nutzbare Wärme
heraus als jede PV-Anlage. In dieser Folge erklärt dir Maik Marx
den fundamentalen Unterschied zwischen Strom und Wärme aus der
Sonne: Flachkollektoren (robust und günstig) gegen
Röhrenkollektoren (besser isoliert, stark auch im Winter), wie der
gut gedämmte Wärmespeicher im Keller die Mittagssonne bis in den
Abend rettet und warum eine umweltfreundliche Frostschutzmischung
die Anlage selbst bei strengem Frost am Laufen hält. Eine richtig
dimensionierte Anlage deckt übers Jahr rund sechzig Prozent deines
Warmwasserbedarfs, im Sommer oft fast hundert Prozent. Maiks
Rechenbeispiel: Eine Anlage zur Warmwasserbereitung im
Einfamilienhaus mit vier bis sechs Quadratmetern Kollektorfläche
kostet grob viertausend bis sechstausend Euro, mit
Heizungsunterstützung eher achttausend bis zwölftausend Euro – und
spart jährlich einen guten dreistelligen Betrag an
Brennstoffkosten, oft zusätzlich gefördert durch staatliche
Zuschüsse. Ehrlich bleibt Maik bei den Grenzen: Im Hochsommer kann
mehr Wärme anfallen als gebraucht wird, im tiefsten Winter liefert
auch die Solarthermie weniger – sie ersetzt deine Heizung nicht,
entlastet sie aber kräftig. Oft ist die Kombination mit
Photovoltaik (geteiltes Dach oder PVT-Hybridmodule) die beste
Lösung, besonders mit Wärmepumpe. Richtig stark wird es bei Hotels,
Pflegeheimen oder Mehrfamilienhäusern mit hohem, gleichmäßigem
Warmwasserbedarf. Solarsorglos schaut sich ehrlich deinen
Verbrauch, dein Dach und deine Heizung an und rechnet aus, ob
Photovoltaik, Solarthermie oder die Kombination am meisten Sinn
ergibt – und auf Wunsch geht das auch über das Pacht-
beziehungsweise PPA-Modell. Hör rein und gib der oft übersehenen
Sonnenwärme ihre Bühne. Alle Infos, Bilder und weiterführenden
Links zu dieser Folge findest du auf
https://solarsorglos.de/podcast-48.
Strom überhaupt nichts zu tun hat? Kein Wechselrichter, keine
Batterie, kein Stromzähler – nur schwarze Kollektoren auf dem Dach,
durch die eine Flüssigkeit fließt, die die Sonne kostenlos
aufheizt. Solarthermie gibt es schon viel länger als jede
Photovoltaikanlage, und für viele Haushalte ist sie bis heute eine
der cleversten und unkompliziertesten Investitionen überhaupt. Denn
pro Quadratmeter Dachfläche holt sie deutlich mehr nutzbare Wärme
heraus als jede PV-Anlage. In dieser Folge erklärt dir Maik Marx
den fundamentalen Unterschied zwischen Strom und Wärme aus der
Sonne: Flachkollektoren (robust und günstig) gegen
Röhrenkollektoren (besser isoliert, stark auch im Winter), wie der
gut gedämmte Wärmespeicher im Keller die Mittagssonne bis in den
Abend rettet und warum eine umweltfreundliche Frostschutzmischung
die Anlage selbst bei strengem Frost am Laufen hält. Eine richtig
dimensionierte Anlage deckt übers Jahr rund sechzig Prozent deines
Warmwasserbedarfs, im Sommer oft fast hundert Prozent. Maiks
Rechenbeispiel: Eine Anlage zur Warmwasserbereitung im
Einfamilienhaus mit vier bis sechs Quadratmetern Kollektorfläche
kostet grob viertausend bis sechstausend Euro, mit
Heizungsunterstützung eher achttausend bis zwölftausend Euro – und
spart jährlich einen guten dreistelligen Betrag an
Brennstoffkosten, oft zusätzlich gefördert durch staatliche
Zuschüsse. Ehrlich bleibt Maik bei den Grenzen: Im Hochsommer kann
mehr Wärme anfallen als gebraucht wird, im tiefsten Winter liefert
auch die Solarthermie weniger – sie ersetzt deine Heizung nicht,
entlastet sie aber kräftig. Oft ist die Kombination mit
Photovoltaik (geteiltes Dach oder PVT-Hybridmodule) die beste
Lösung, besonders mit Wärmepumpe. Richtig stark wird es bei Hotels,
Pflegeheimen oder Mehrfamilienhäusern mit hohem, gleichmäßigem
Warmwasserbedarf. Solarsorglos schaut sich ehrlich deinen
Verbrauch, dein Dach und deine Heizung an und rechnet aus, ob
Photovoltaik, Solarthermie oder die Kombination am meisten Sinn
ergibt – und auf Wunsch geht das auch über das Pacht-
beziehungsweise PPA-Modell. Hör rein und gib der oft übersehenen
Sonnenwärme ihre Bühne. Alle Infos, Bilder und weiterführenden
Links zu dieser Folge findest du auf
https://solarsorglos.de/podcast-48.
Weitere Episoden
14 Minuten
vor 1 Woche
16 Minuten
vor 2 Wochen
10 Minuten
vor 3 Wochen
11 Minuten
vor 1 Monat
10 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.