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Podcaster
Der Podcast für Solarenergie, Rendite und clevere Förderprogramme.
Beschreibung
vor 3 Tagen
Schau einmal an einem Bürohochhaus hoch: Hunderte, manchmal
tausende Quadratmeter Glas und Beton, die den ganzen Tag in der
Sonne stehen – und einfach nichts tun. An immer mehr Gebäuden in
Deutschland ist genau diese Wand längst zum Solarkraftwerk
geworden, und das Verblüffende ist: Du siehst es ihr oft gar nicht
an. Denn die größte ungenutzte Fläche vieler Gebäude ist nicht das
Dach, sondern die Fassade. Und sie hat einen überraschenden Trumpf:
Im Winter, wenn die Sonne tief steht und die Dachanlage schwächelt,
trifft das Licht fast im perfekten Winkel auf die senkrechte Wand –
die Fassade liefert ausgerechnet dann, wenn wir die Energie am
dringendsten brauchen. In dieser Folge erklärt dir Maik Marx, warum
bauwerkintegrierte Photovoltaik so clever ist: Eine Ostwand erntet
morgens, eine Westwand abends – genau dann, wenn die Menschen
aufstehen oder heimkommen, was den wertvollen Eigenverbrauch
erhöht. Zusammen mit Dach und Batteriespeicher entsteht ein
Dreamteam mit gleichmäßiger Stromproduktion über Tag und Jahr. Die
Optik ist heute ein Verkaufsargument: Module in Anthrazit,
Terrakotta oder Naturstein-Optik, denen man die Stromerzeugung
nicht ansieht. Als vorgehängte hinterlüftete Fassade liefert eine
Wand sogar drei Funktionen zugleich – Witterungsschutz, Dämmung und
Strom. Maiks Rechenbeispiel: Ein Bürogebäude belegt dreihundert
Quadratmeter Südfassade mit einer 50-kW-Anlage für grob
hundertzwanzig- bis hundertfünfzigtausend Euro – und weil du die
Fassade ohnehin hättest verkleiden müssen, ist der echte Aufpreis
viel kleiner, als es zunächst klingt. Maik bleibt ehrlich: Pro
Quadratmeter erntet eine senkrechte Wand übers Jahr weniger als ein
optimal geneigtes Dach, die Montage ist aufwendiger, und in dichten
Innenstädten muss eine saubere Verschattungsanalyse her. Dazu
kommen Statik, Brandschutz und gestalterische Bauvorschriften –
alles Routine mit den richtigen Fachleuten. Solarsorglos prüft,
welche Wände sich eignen, rechnet ehrlich aus, ob die Fassade lohnt
oder das Dach allein reicht, und bietet auch hier das Pacht-
beziehungsweise PPA-Modell an. Hör rein und lern, jedes Gebäude von
der Dachspitze bis zum Fundament als Energiequelle zu sehen. Alle
Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du
auf https://solarsorglos.de/podcast-49.
tausende Quadratmeter Glas und Beton, die den ganzen Tag in der
Sonne stehen – und einfach nichts tun. An immer mehr Gebäuden in
Deutschland ist genau diese Wand längst zum Solarkraftwerk
geworden, und das Verblüffende ist: Du siehst es ihr oft gar nicht
an. Denn die größte ungenutzte Fläche vieler Gebäude ist nicht das
Dach, sondern die Fassade. Und sie hat einen überraschenden Trumpf:
Im Winter, wenn die Sonne tief steht und die Dachanlage schwächelt,
trifft das Licht fast im perfekten Winkel auf die senkrechte Wand –
die Fassade liefert ausgerechnet dann, wenn wir die Energie am
dringendsten brauchen. In dieser Folge erklärt dir Maik Marx, warum
bauwerkintegrierte Photovoltaik so clever ist: Eine Ostwand erntet
morgens, eine Westwand abends – genau dann, wenn die Menschen
aufstehen oder heimkommen, was den wertvollen Eigenverbrauch
erhöht. Zusammen mit Dach und Batteriespeicher entsteht ein
Dreamteam mit gleichmäßiger Stromproduktion über Tag und Jahr. Die
Optik ist heute ein Verkaufsargument: Module in Anthrazit,
Terrakotta oder Naturstein-Optik, denen man die Stromerzeugung
nicht ansieht. Als vorgehängte hinterlüftete Fassade liefert eine
Wand sogar drei Funktionen zugleich – Witterungsschutz, Dämmung und
Strom. Maiks Rechenbeispiel: Ein Bürogebäude belegt dreihundert
Quadratmeter Südfassade mit einer 50-kW-Anlage für grob
hundertzwanzig- bis hundertfünfzigtausend Euro – und weil du die
Fassade ohnehin hättest verkleiden müssen, ist der echte Aufpreis
viel kleiner, als es zunächst klingt. Maik bleibt ehrlich: Pro
Quadratmeter erntet eine senkrechte Wand übers Jahr weniger als ein
optimal geneigtes Dach, die Montage ist aufwendiger, und in dichten
Innenstädten muss eine saubere Verschattungsanalyse her. Dazu
kommen Statik, Brandschutz und gestalterische Bauvorschriften –
alles Routine mit den richtigen Fachleuten. Solarsorglos prüft,
welche Wände sich eignen, rechnet ehrlich aus, ob die Fassade lohnt
oder das Dach allein reicht, und bietet auch hier das Pacht-
beziehungsweise PPA-Modell an. Hör rein und lern, jedes Gebäude von
der Dachspitze bis zum Fundament als Energiequelle zu sehen. Alle
Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du
auf https://solarsorglos.de/podcast-49.
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