Unter Freunden: Leo Ensel und das „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“
vor 1 Tag
Dr. Leo Ensel sieht sein „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit" als
fortlaufendes Sammelprojekt, in dem dokumentiert wird, wie
verharmlosende und militarisierte Sprache uns auf einen Krieg
vorbereiten soll. Seine Vorbilder sind Victor Klemperer, Dolf...
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Hier herrscht Harmonie im Kontrafunk. Schriftsteller und Liedermacher Bernhard Lassahn, auch genannt „der Milde aus dem Norden“, unterhält sich mit Gästen, die in Kultur und Gesellschaft etwas Besonderes beigetragen haben. Der Ton ist heiter, manchmal....
Kontrafunk: Unter Freunden
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Beschreibung
vor 1 Tag
Dr. Leo Ensel sieht sein „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit" als
fortlaufendes Sammelprojekt, in dem dokumentiert wird, wie
verharmlosende und militarisierte Sprache uns auf einen Krieg
vorbereiten soll. Seine Vorbilder sind Victor Klemperer, Dolf
Sternberger und vor allem Günther Anders, der von
„Apokalypse-Blindheit" spricht, mit dem die Unfähigkeit bezeichnet
wird, sich die Folgen der von Menschen geschaffenen
Zerstörungsmittel wirklich vorzustellen. Als Kind der
Friedensbewegung der 1980er-Jahre erzählt Leo Ensel von einem
bewegenden Versöhnungserlebnis an der Gedenkstätte Chatyn in
Weißrussland. Er plädiert für persönliche Begegnungen und Dialoge
über Grenzen hinweg als konkrete Friedensarbeit frei nach seinem an
Politiker gerichteten „friedensfrechen“ Motto: „Zankt euch weiter –
wir lieben uns weiter."
fortlaufendes Sammelprojekt, in dem dokumentiert wird, wie
verharmlosende und militarisierte Sprache uns auf einen Krieg
vorbereiten soll. Seine Vorbilder sind Victor Klemperer, Dolf
Sternberger und vor allem Günther Anders, der von
„Apokalypse-Blindheit" spricht, mit dem die Unfähigkeit bezeichnet
wird, sich die Folgen der von Menschen geschaffenen
Zerstörungsmittel wirklich vorzustellen. Als Kind der
Friedensbewegung der 1980er-Jahre erzählt Leo Ensel von einem
bewegenden Versöhnungserlebnis an der Gedenkstätte Chatyn in
Weißrussland. Er plädiert für persönliche Begegnungen und Dialoge
über Grenzen hinweg als konkrete Friedensarbeit frei nach seinem an
Politiker gerichteten „friedensfrechen“ Motto: „Zankt euch weiter –
wir lieben uns weiter."
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