SHK 298: Ganzjahrestourismus: Mehr Wertschöpfung oder mehr Kosten?

SHK 298: Ganzjahrestourismus: Mehr Wertschöpfung oder mehr Kosten?

vor 4 Tagen
Warum Saisonverlängerung kein Selbstzweck sein darf und am Ende die Wirtschaftlichkeit entscheidet.
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Hier dreht sich alles rund um die wichtigsten Fragestellungen der Hotellerie.

Beschreibung

vor 4 Tagen
Kaum ein Begriff prägt die aktuelle tourismuspolitische Diskussion
so stark wie der Ganzjahrestourismus. Mit der neuen
Tourismusstrategie Vision T hat Österreich das Ziel formuliert, den
Tourismus stärker über das gesamte Jahr zu entwickeln und
Wertschöpfung gleichmäßiger auf alle Jahreszeiten zu verteilen.
Dahinter stehen nachvollziehbare Überlegungen: Saisonale Spitzen
sollen abgeflacht, Arbeitsplätze verstetigt, die vorhandene
Infrastruktur besser genutzt und Destinationen insgesamt
resilienter werden. Es geht also längst nicht mehr nur darum,
möglichst viele Nächtigungen zu erzielen, sondern Tourismus so zu
gestalten, dass Betriebe, Mitarbeiter, Regionen und Gäste
gleichermaßen davon profitieren. Diese Stoßrichtung halte ich
grundsätzlich für richtig, aber oft entsteht der Eindruck,
Ganzjahrestourismus sei per se erstrebenswert und jeder zusätzliche
Öffnungstag automatisch ein Erfolg. Dabei sagt die Anzahl der
Betriebstage allein noch nichts über die wirtschaftliche Qualität
eines Hotelbetriebs aus. Die entscheidende Frage lautet daher
nicht, ob ein Hotel ganzjährig geöffnet hat, sondern ob sich diese
zusätzlichen Öffnungstage tatsächlich rechnen. Shownotes/Links: -
Link zum Blogbeitrag https://smarthotelkey.at/ganzjahrestourismus -
Instagram https://www.instagram.com/smart.hotel.key/ - Prodinger
Tourismusberatung https://tourismusberatung.prodinger.at/
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