Queeres Überleben im Senegal

Queeres Überleben im Senegal

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen
Das Leben für queere Menschen wird gefährlicher: Denn im
westafrikanischen Senegal soll Homosexualität künftig mit bis zu
zehn Jahren Haft bestraft werden können. Damit verdoppelt sich das
Strafmaß. Zuvor waren gleichgeschlechtliche Beziehungen mit ein bis
fünf Jahren strafbar. Die Regierung in Dakar steckt in einer
politischen und ökonomischen Krise. „Die Stimmung in der
Gesellschaft ist bereits sehr anti-LGBTQ. Mit der Verschärfung,
versucht die Regierung zu punkten und von den Problemen
abzulenken“, erklärt Afrika-Korrespondentin Helena Kreiensiek. Mit
Betroffenen zu sprechen ist nun kaum mehr möglich. „Viele trauen
sich nicht ihre Häuser zu verlassen oder über ihre Sexualität zu
sprechen kaum zu sprechen und NGos, die früher Kontaktstelle waren,
halten sich mit ihrer Arbeit bedeckter.“ Auch in anderen Ländern,
wie Uganda und Ghana, ist die queerfeindliche Stimmung gestiegen.
„Man kann von einer afrikaweiten Kampagne sprechen, die mit Mitteln
von evangelikalen Organisationen finanziert wird“, erzählt
Korrespondentin Kreiensiek. Was will die Regierung in Dakar mit
ihrer queerfeindlichen Politik erreichen? Und wie geht es der
LGBTQ-Bewegung vor Ort? Darüber sprechen Afrika-Korrespondentin
Helena Kreiensiek und taz-Redakteurin Anastasia Zejneli. Die
aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 16. Juli um 16 Uhr MEZ.
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