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Episoden

18 Minuten
Die Israel-Korrespondentin der taz darf nicht mehr nach Israel einreisen. Das hat die israelische Regierung entschieden, und die Aufenthaltsgenehmigung für Serena Bilanceri zurückgezogen. Als die Entscheidung Anfang der Woche bekannt wurde, berichteten viele Medien darüber. Die taz selbst, aber auch Organisationen wie Reporter ohne Grenzen verurteilten die Einreisesperre als Einschränkung der Pressefreiheit. Die Regierung behauptet, Serena habe in Kommentaren zu einem Boykott Israels aufgerufen. Die Korrespondentin bestreitet das. Was steckt also wirklich hinter dem Entzug ihrer Aufenthaltsgenehmigung? In den letzten Monaten hat Serena immer wieder über Siedlergewalt gegen Palästinenser und die Verstrickung der isralischen Armee berichtet. Wie hat die Korrespondentin die letzten Tage erlebt? Wie steht es um die Pressefreiheit in Israel? Und wie versucht die taz, Serena jetzt doch noch die Einreise zu ermöglichen? Über diese und weitere Fragen hat sie mit taz-Redakteur Leon Holly gesprochen. Die Folge wurde aufgezeichnet am 14.10.2026 um 12.00 MEZ.
19 Minuten
Sie blockieren Schulen, zünden Böller, Eingangshallen brennen. In Frankreich geht die Jugend auf die Straße. Sie protestieren gegen schlechte Ausstattung, schwierige Lernbedingungen und die Bildungspolitik der Regierung. Doch ihre Wut reicht tiefer. Bei den Protesten kommt es zu Gewalt, gleichzeitig wächst die Solidarität von Lehrkräften, Eltern und Studierenden. Denn der Haushaltsplan der Regierung benachteiligt auch Lehrkräfte enorm. Warum eskaliert der Konflikt? Woher kommt die Wut der Jugendlichen und welche Rolle spielen Polizei, Opposition und die Protestkultur Frankreichs? Und könnte die Bewegung sogar die Präsidentschaftswahl 2027 beeinflussen? taz-Redakteurin Anastasia Zejneli spricht mit taz-Frankreich-Korrespondent Rudolf Balmer über die Hintergründe der Proteste und ihre politische Bedeutung. Diese Folge der fernverbindung wurde am 07. Oktober um 8.30 Uhr MEZ aufgezeichnet.
16 Minuten
Brasilien wählt und die ganze Welt schaut zu – so titeln international etliche Medien. Und tatsächlich geht es um viel, wenn die Brasilianer:innen an diesem Wochenende unter anderem einen neuen Präsidenten wählen. Offiziell treten 13 Kandiat:innen an, in Wahrheit geht es um ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem bisherigen Präsidenten Lula da Silva und seinem stärksten Kontrahenten Flávio Bolsonaro – dem Sohn von Ex-Präsident Jair Bolsonaro. Droht mit Bolsonaro ein weiterer Rechtsruck in Lateinamerika, in einem Land wie Brasilien, das wirtschaftlich und politisch enorm relevant ist? Was erhoffen sich die Menschen vor Ort? Und kann der Hoffnungsträger der Linken, Lula da Silva, eine weitere Amtszeit antreten? Über das Machtgebaren links gegen rechts, über den Machtkampf alt gegen jung, und arm gegen Elite, darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslands-Ressort der taz mit Brasilien-Korrespondentin Christine Wollowski. Die Folge wurde aufgezeichnet am 29.09.2026 um 11.00 MEZ.
21 Minuten
Einen Monat ist es her, dass gigantische Wasser- und Geröllmassen in Nepal und Tibet ganze Dörfer unter sich begraben haben. Für ein paar Tage lief diese Katastrophe auf allen Kanälen, mittlerweile aber ist die mediale Aufmerksamkeit der Medien längst weitergezogen. Unsere Korrespondentin für Indien und Südasien ist vor einigen Tagen nach Nepal gereist, um zu sehen, was von der Katastrophe einen Monat später noch zu spüren ist und um mit den Menschen darüber sprechen, wie es jetzt weitergeht. Wie geht man damit um, wenn die internationale Aufmerksamkeit nachlässt? Wie sieht der Wiederaufbau aus? Und was erlebt eine Reporterin, wenn sie einen Monat nach einer solchen Katastrophe dorthin reist, wo die Folgen noch überall sichtbar sind? Um diese Fragen dreht sich die aktuelle fernverbindung. taz-Auslandsredakteurin Judith Poppe spricht dafür mit der taz-Korrespondentin für Indien und Südasien, Natalie Mayroth. Diese Folge der fernverbindung wurde aufgezeichnet am 22.09.2026 um 16.00 MEZ.
22 Minuten
Kontrolle über die Menschheit, Ausbruchsgefahr, autonome Agentenschwärme: Um die Künstliche Intelligenz gibt es gerade viel Geraune. Die Tech-Bosse der US-amerikanischen KI-Unternehmen (Anthropic, Open AI) haben jüngst zu mehr Regulierung von KI aufgerufen und malen düstere Visionen an die Wand. Die Szenarien reichen bis zur Auslöschung der Menschheit – und das in nicht einmal sehr ferner Zukunft. Seitdem diskutiert die ganze Welt, wie realistisch diese Möglichkeiten sind. Und fragt sich, wie eine Regulierung aussehen könnte. China hat sich derweil längst zum größten Konkurrenten in Sachen KI entwickelt – und reguliert die KI-Systeme schon - auf seine eigene Weise. Stellt sich also die Frage: Können wir uns was von China abgucken bei der Regulierung? Ist das chinesische Modell möglicherweise gar das Modell der Zukunft? Unser Korrespondent für China und Korea, Fabian Kretschmer, hat im Gespräch mit Judith Poppe Antworten darauf. Genauso wie auf die Frage, warum man chinesische KI-Systeme nicht nach Xi Jinping fragen sollte. Diese Folge der fernverbindung wurde aufgezeichnet am 16. September um 13.00 Uhr MESZ.
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Über diesen Podcast

Der Auslandspodcast der taz: Wöchentliches Gespräch mit Korrespondent*innen über das internationale Thema der Woche. Moderiert wird abwechselnd von Judith Poppe, Anastasia Zejneli, Tanja Tricarico, Fabian Schroer und Leon Holly
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„Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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