Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz

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Episoden

Besiegt dieser Mann Viktor Orbán?
08.04.2026
20 Minuten
Er ist sichtlich nervös. Spricht seit Wochen von Wahlfälschung und Wahleinmischung durch „liberale Kräfte“ von außen. Am 12. April, also kommenden Samstag, stehen in Ungarn Parlamentswahlen an. Und Ministerpräsident Viktor Orbán, der in den vergangenen 16 Jahren das Land zu seinen Gunsten umgebaut hat, könnte mit seiner Partei Fidesz nicht mehr als Wahlsieger daraus hervorgehen. Wer ist sein vielversprechender Gegner Péter Magyar? Wie konnte Orbán das Land so stark verändern? Und warum kommt es trotz einer möglichen Niederlage der Fidesz wohl zu keiner liberalen Wende? Darüber sprechen taz-Redakteurin Anastasia Zejneli und taz-Korrespondent für Osterreich und Ungarn, Florian Bayer. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 08. April um 9 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
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Wie Trump sind die US-Medien?
01.04.2026
19 Minuten
Der Umbau der amerikanischen Öffentlichkeit und Medienlandschaft ist weniger spektakulär als der Iran-Krieg, aber möglicherweise viel tiefgreifender. Das Vorgehen gegen die Medien wird dort immer rabiater. Zeitungen werden verkauft oder geschrumpft, Fernsehsender verändern ihren Ton, Tech-Milliardäre kaufen Medienhäuser - und gleichzeitig greift US-Präsident Donald Trump Journalistinnen und Journalisten immer aggressiver an. Wie frei sind die US-amerikanischen Medien noch? Darüber spricht in dieser Folge der Fernverbindung Judith Poppe, Auslandsredakteurin der taz, mit unserem Reporter in den USA, Sebastian Moll. Diese Folge der Fernverbindung wurde bereits am 24. März 2026 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit aufgezeichnet.
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Digitale Gewalt: Schützt Spanien seine Frauen besser?
25.03.2026
19 Minuten
Es geht um KI-generierte Sexvideos, um Fake-Profile, aber auch um körperliche Übergriffe: Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes hat dies alles erlebt und ihren Fall öffentlich gemacht. Und seit der Veröffentlichung ihrer Geschichte im Spiegel tobt eine Debatte um Strafen bei digitaler sexualisierter Gewalt, um den Umgang mit Demütigung und Gewalt gegen Frauen in der deutschen Öffentlichkeit. Fernandes hat ihren Fall in Spanien zur Anzeige gebracht. Sie und ihr Ex-Partner lebten dort zuletzt – und Spanien hat eine scharfe Gesetzgebung beim Thema Gewalt gegen Frauen. Warum ist Spanien Vorreiter, wenn es darum geht, Frauen vor Gewalt zu schützen? Und was kann Deutschland von Spanien lernen? In der Fernverbindung, dem Korri-Podcast der taz spricht Tanja Tricarico aus dem Auslands-Ressort der taz mit Reiner Wandler, dem langjährigen taz-Spanien-Korrespondenten. Diese Folge der Fernverbindung wurde aufgezeichnet am 24. März 2026 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
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Raufen sich Frankreichs Linke doch zusammen?
18.03.2026
25 Minuten
Frankreichs Linke schien wieder tief zerstritten. So hieß es noch kurz vor der ersten Runde der französischen Kommunalwahlen am 15. März, bei denen in 35.000 Städten und Kommunen die Rathäuser neu besetzt werden. Die einst bejubelte Nouveau Front populaire, die neue linke Volksfront, die 2024 die Parlamentswahlen für sich entscheiden konnte, ist Geschichte. In vielen Kommunen schlossen die Sozialisten (PS) eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei La France insoumise (LFI) kategorisch aus. Doch überraschend zeichnen sich nun doch Bündnisse ab. Warum können sich Frankreichs Linke so schwer einigen? Ist die LFI wirklich so problematisch, dass es sich lohnt einen Sieg der Rechten zu riskieren? Und was bedeutet das alles für die französischen Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2027? Darüber sprechen taz-Frankreichkorrespondent Rudolf Balmer und taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 17. März 2026 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
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Ist die Hisbollah am Ende?
11.03.2026
19 Minuten
Der Irankrieg hat längst auch den Libanon erreicht. Fast eineinhalb Jahre lang war es vergleichsweise ruhig zwischen dem Libanon und Israel. Zumindest offiziell herrschte ein Waffenstillstand. Doch einige Tage, nachdem die USA und Israel in einem gemeinsamen Angriff das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Chamenei getötet haben, feuerte die libanesische, vom Iran unterstützte Miliz Hisbollah wieder Raketen auf Israel ab. Israel reagiert seitdem mit Luftangriffen und ist mit einigen Einheiten in den Süden des Libanon eingedrungen. Dort sind die Menschen nun wieder auf der Flucht - und die Angst vor einer weiteren Eskalation wächst. Was bedeutet dieser Krieg für die Menschen im Libanon - und was bedeutet er für die politischen Machtverhältnisse? Könnte der Krieg ein Wendepunkt sein - und das Ende der Hisbollah einläuten? Über diese Fragen spricht in dieser Folge der fernverbindung Judith Poppe, Redakteurin im Ausland, mit der taz-Korrespondentin im Libanon, Julia Neumann.
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Über diesen Podcast

Der Auslandspodcast der taz: Wöchentliches Gespräch mit Korrespondent*innen über das internationale Thema der Woche. Moderiert wird abwechselnd von Judith Poppe, Anastasia Zejneli, Tanja Tricarico, Fabian Schroer und Leon Holly

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