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Beschreibung
vor 3 Tagen
Seit Anfang Februar befand sich der griechische Aktivist
Aristotelis "Aristos" Chantzis im Hungerstreik, nahm nur Wasser,
Tee, Vitamine, Mineralstoffe und etwas Zucker zu sich. Inzwischen
wiegt er nur noch 35 Kilogramm. Am Montag wurde er in Athen in ein
Krankenhaus eingeliefert. Am Mittwochabend wurde bekanntgegeben,
dass der Hungerstreik beendet sei. Chantzis protestiert gegen die
Räumung eines autonomen Wohnprojekts in Athen: der Prosfygika, der
sogenannten „Flüchtlingsbauten“. Dort leben rund 400 ehemalige
Wohnungslose, Migrantinnen und politische Aktivistinnen. Seit
Jahren will die Regionalverwaltung den Komplex räumen und attraktiv
„neugestalten“ – und bald könnte es so weit sein. Die Vorgänge
machen sichtbar, wie die Gentrifizierung die Wohnkosten in
Griechenlands Hauptstadt nach oben treibt und langjährige
Bewohner*innen immer stärker unter Druck geraten. Wem gehört Athen
nach der Schuldenkrise? Ist Prosfygika ein Relikt vergangener
Kämpfe oder ein Modell für die Zukunft? Und was hat die EU mit den
Räumungsplänen zu tun? Über diese Fragen sprechen in der aktuellen
Folge der Fernverbindung taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer und
Griechenland-Korrespondent Ferry Batzoglou. ️ Diese Folge wurde
aufgezeichnet am Mittwoch, 24. Juni 2026, um 11.00 Uhr MEZ. Am
Mittwochabend gab die Gemeinschaft der Prosfygika bekannt, dass der
Streik im Einvernehmen mit den beiden Hungerstreikenden beendet
werde. Der Kampf gehe mit anderen Mitteln weiter. Kurz zuvor hatte
der Stadtrat Athen dafür gestimmt, dass ein Dialog zwischen der
Regionalverwaltung und der Gemeinschaft eingeleitet werden soll.
Der Stadtrat Athen forderte von der Gemeinschaft der Prosfygika als
Bedingung, den Hungerstreik zu beenden. Das geschah nach unserer
Aufnahme, daher kommen diese Informationen im Podcast nicht vor. *
Im Podcast spricht Ferry Batzoglou von 221 Wohnungen, eigentlich
sind es 228
Aristotelis "Aristos" Chantzis im Hungerstreik, nahm nur Wasser,
Tee, Vitamine, Mineralstoffe und etwas Zucker zu sich. Inzwischen
wiegt er nur noch 35 Kilogramm. Am Montag wurde er in Athen in ein
Krankenhaus eingeliefert. Am Mittwochabend wurde bekanntgegeben,
dass der Hungerstreik beendet sei. Chantzis protestiert gegen die
Räumung eines autonomen Wohnprojekts in Athen: der Prosfygika, der
sogenannten „Flüchtlingsbauten“. Dort leben rund 400 ehemalige
Wohnungslose, Migrantinnen und politische Aktivistinnen. Seit
Jahren will die Regionalverwaltung den Komplex räumen und attraktiv
„neugestalten“ – und bald könnte es so weit sein. Die Vorgänge
machen sichtbar, wie die Gentrifizierung die Wohnkosten in
Griechenlands Hauptstadt nach oben treibt und langjährige
Bewohner*innen immer stärker unter Druck geraten. Wem gehört Athen
nach der Schuldenkrise? Ist Prosfygika ein Relikt vergangener
Kämpfe oder ein Modell für die Zukunft? Und was hat die EU mit den
Räumungsplänen zu tun? Über diese Fragen sprechen in der aktuellen
Folge der Fernverbindung taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer und
Griechenland-Korrespondent Ferry Batzoglou. ️ Diese Folge wurde
aufgezeichnet am Mittwoch, 24. Juni 2026, um 11.00 Uhr MEZ. Am
Mittwochabend gab die Gemeinschaft der Prosfygika bekannt, dass der
Streik im Einvernehmen mit den beiden Hungerstreikenden beendet
werde. Der Kampf gehe mit anderen Mitteln weiter. Kurz zuvor hatte
der Stadtrat Athen dafür gestimmt, dass ein Dialog zwischen der
Regionalverwaltung und der Gemeinschaft eingeleitet werden soll.
Der Stadtrat Athen forderte von der Gemeinschaft der Prosfygika als
Bedingung, den Hungerstreik zu beenden. Das geschah nach unserer
Aufnahme, daher kommen diese Informationen im Podcast nicht vor. *
Im Podcast spricht Ferry Batzoglou von 221 Wohnungen, eigentlich
sind es 228
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