Wer nichts mehr bauen kann, verliert die Zukunft
vor 3 Tagen
Deutschland hat sich lange eingeredet, die Zukunft gehöre vor allem
Software, Beratung und Dienstleistungen. Fabriken galten als
Relikte der Vergangenheit, industrielle Arbeit als austauschbar und
Produktion als etwas, das sich problemlos ins Ausland...
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Die Zukunft hat uns seit jeher fasziniert. Doch das Erstaunlichste ist: Sie kommt immer schneller, in immer kürzeren Taktraten auf uns zu. Ob KI, humanoide Robotik, autonome Mobilität, Durchbrüche in der Medizin, neue Mensch-Maschinen-Interfaces – die....
Beschreibung
vor 3 Tagen
Deutschland hat sich lange eingeredet, die Zukunft gehöre vor allem
Software, Beratung und Dienstleistungen. Fabriken galten als
Relikte der Vergangenheit, industrielle Arbeit als austauschbar und
Produktion als etwas, das sich problemlos ins Ausland verlagern
lässt.
Doch mit Batterien, Halbleitern, Robotik und physischer KI beginnt
eine neue industrielle Epoche. Plötzlich wird eine Fähigkeit wieder
entscheidend, die selten, komplex und enorm wertvoll ist: aus Ideen
reale Produkte zu machen – und sie in großer Stückzahl, hoher
Qualität und zu wettbewerbsfähigen Kosten zu produzieren.
Während Tesla ein ehemaliges Automobilwerk zur Roboterfabrik
umbaut, wird in Deutschland über Werksschließungen, Stellenabbau
und den Rückzug aus neu aufgebauten Produktionskapazitäten
diskutiert.
Haben wir den Wert industrieller Kompetenz fundamental
unterschätzt? Warum behandeln wir Fabriken als Altlast, obwohl sie
zur strategischen Infrastruktur der nächsten Technologiewelle
werden könnten? Und wie kann Deutschland seine industrielle
Substanz nicht nur erhalten, sondern für Robotik, Energiespeicher,
autonome Systeme und die nächste Generation physischer Produkte neu
nutzen?
In dieser Folge sprechen wir über die Mär von der
Dienstleistungsgesellschaft, die Rückkehr der Produktion und eine
unbequeme Frage: Verliert Deutschland gerade die Fabriken, die
es für seine Zukunft dringend brauchen wird?
Software, Beratung und Dienstleistungen. Fabriken galten als
Relikte der Vergangenheit, industrielle Arbeit als austauschbar und
Produktion als etwas, das sich problemlos ins Ausland verlagern
lässt.
Doch mit Batterien, Halbleitern, Robotik und physischer KI beginnt
eine neue industrielle Epoche. Plötzlich wird eine Fähigkeit wieder
entscheidend, die selten, komplex und enorm wertvoll ist: aus Ideen
reale Produkte zu machen – und sie in großer Stückzahl, hoher
Qualität und zu wettbewerbsfähigen Kosten zu produzieren.
Während Tesla ein ehemaliges Automobilwerk zur Roboterfabrik
umbaut, wird in Deutschland über Werksschließungen, Stellenabbau
und den Rückzug aus neu aufgebauten Produktionskapazitäten
diskutiert.
Haben wir den Wert industrieller Kompetenz fundamental
unterschätzt? Warum behandeln wir Fabriken als Altlast, obwohl sie
zur strategischen Infrastruktur der nächsten Technologiewelle
werden könnten? Und wie kann Deutschland seine industrielle
Substanz nicht nur erhalten, sondern für Robotik, Energiespeicher,
autonome Systeme und die nächste Generation physischer Produkte neu
nutzen?
In dieser Folge sprechen wir über die Mär von der
Dienstleistungsgesellschaft, die Rückkehr der Produktion und eine
unbequeme Frage: Verliert Deutschland gerade die Fabriken, die
es für seine Zukunft dringend brauchen wird?
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