E17 Eine Mossad-Hollywood-Produktion: Wie der israelische Geheimdienst den Regime-Wechsel in Teheran plante und gescheitert ist
vor 2 Tagen
Es ist eine ziemlich abenteuerliche Geschichte, die die
investigativen Teams der New York Times und der israelischen
Tageszeitung Haaretz veröffentlicht haben und die Karim El-Gawhary
in dieser Podcast-Folge zusammenfasst. Sie betrifft den
israelischen Ve
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Beschreibung
vor 2 Tagen
El-Gawhary schildert eine ungewöhnliche Geheimdienstoperation,
bei der der Mossad versuchte, Mahmoud Ahmadinedschad als
zukünftigen Machthaber im Iran aufzubauen. Kontakte wurden unter
anderem über Treffen in Budapest hergestellt, die als akademische
Veranstaltungen getarnt waren. Israel ging davon aus, dass
Ahmadinedschad sich vom Regime distanziert hatte und politisch
nutzbar geworden war. Während des Angriffs auf den Iran wurde er
während eines Luftangriffs aus seinem Wohnkomplex in ein
Mossad-Sage-House gebracht. Doch die Operation verlor danach
schnell an Kontrolle. Ahmadinedschad kehrte schließlich unter
unklaren Umständen wieder in den Einflussbereich des iranischen
Regimes zurück.
Parallel verfolgte Israel einen sogenannten Kurden-Plan, bei dem
bewaffnete Gruppen Richtung Teheran vorrücken sollten. Dieser
Plan scheiterte an mangelnder Unterstützung, internen Zweifeln
und letztlich an einer Absage durch die USA. El-Gawhary ordnet
bei Geschichten als ein weiteres Beispiel ein, dass man auch als
stärkste Militärmacht in der Region es nicht so einfach schafft,
Kräfteverhältnisse in einem anderen Land in seinem Sinne zu
verändern.
Musik: Nour Ashour
Produktion: Manuel Correa
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