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Beschreibung
vor 3 Tagen
Über den Tod sprechen? Natalie würde lieber Wimbledon gucken, Pia
„One Tree Hill“ – und überhaupt: Muss das wirklich sein, solange
noch gar nichts passiert ist?
Ja, sagen Juliane und Victoria Frankenheim. Die beiden Schwestern
sind Bestatterinnen in sechster Generation und wissen: Wer sich
frühzeitig mit Abschied, Trauer und den eigenen Wünschen
beschäftigt, nimmt dem Thema nicht seine Schwere – aber den
Angehörigen später vielleicht ein großes Stück
Unsicherheit.
Gemeinsam sprechen die vier darüber, warum Kinder oft viel
unbefangener mit dem Tod umgehen als Erwachsene, was eine
Bestattungsvorsorge eigentlich ist und warum der letzte Wille
nicht nur die Person betrifft, die geht. Es geht um offene Särge,
Lieblingslieder, buddhistische Zeremonien, Popcorn-Mais im Sarg
und um die Frage, wie individuell ein Abschied sein darf.
Außerdem: Was kann man tun, wenn eine Freundin, Kollegin oder
Nachbarin trauert? Warum ist „Meld dich, wenn du etwas brauchst“
zwar gut gemeint, aber selten wirklich hilfreich? Und wo wird
künstliche Intelligenz in der Trauerbegleitung interessant – und
wo schlichtweg gruselig?
Eine Folge, vor der Natalie ordentlich Respekt hatte. Die am Ende
aber deutlich weniger düster geworden ist als gedacht. Denn über
den Tod zu sprechen bedeutet eben auch, darüber zu sprechen, was
im Leben wirklich wichtig ist.
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