Viviane Chassot: «Ich verstehe mich auch als Brückenbauerin»

Viviane Chassot: «Ich verstehe mich auch als Brückenbauerin»

vor 23 Stunden
Viviane Chassot gehört zu den renommiertesten Akkordeonistinnen überhaupt. Sie hat mitgeholfen, ihrem Instrument auch die klassische Musik zu erschliessen. Damit macht sie die klassische Musik auch jenen Menschen zugänglich, die sonst keinen Bezug zu ...
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Beschreibung

vor 23 Stunden
Viviane Chassot gehört zu den renommiertesten Akkordeonistinnen
überhaupt. Sie hat mitgeholfen, ihrem Instrument auch die
klassische Musik zu erschliessen. Damit macht sie die klassische
Musik auch jenen Menschen zugänglich, die sonst keinen Bezug zu ihr
gehabt hätten. Geboren wird Viviane Chassot in Zürich. Sie wächst
in Wollerau auf, wo das Akkordeon eine grosse Rolle spielt.
Allerdings nicht im klassischen Bereich, sondern in Form eines
Akkordeon-Orchesters, das es bis heute gibt. Viviane Chassot
interessiert sich damals mehr fürs Ballett. Und zwar so sehr, dass
es auch beruflich eine Option wird. Eine Ausbildung am Opernhaus
Zürich wäre möglich. Da hört sie am Radio ein Stück von Johann
Sebastian Bach. Gespielt auf einem Akkordeon. Das ändert alles.
Vivianne Chassot ist Feuer und Flamme und entscheidet sich – weil
in ihrer Familie nur ein Hobby erlaubt war – für das Akkordeon.
Längst ist das Hobby Beruf. Viviane Chassot hat Werke von Haydn,
Mozart und Rameau eingespielt und aufgeführt und so auch mit
Grössen wie Simon Rattle oder Alfred Brendel zusammengearbeitet.
Und sie verbindet Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. Auch
darin also eine Brückenbauerin. Von ihrer Pionierarbeit für das
Instrument und ihrem differenzierten Zugang zum Klang, von ihrem
Weg zum Erfolg und ihren Rückschlägen und Krisen, von ihrer Arbeit
mit anderen Musikerinnen und Musikern und ihrer Liebe auch zur
Rockmusik erzählt Viviane Chassot im Gespräch mit Gastgeber Michael
Luisier. Die Musiktitel: - Meat Loaf: Alive - Joseph Haydn: Holde
Gattin, dir zur Seite (Duett Adam&Eva), aus Die Schöpfung
(Balthasar-Neumann-Ensemble; Thomas Hengelbrock, Leitung; Dorothee
Mields, Eva; Locky Chung, Adam) - Aimee Mann / Rush: Time stand
Still - Stefanie Heinzmann: Good - Johannes Brahms: 3. Allegro non
troppo, aus Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 (Maurizio Pollini,
Klavier; Berliner Philharmoniker; Claudio Abbado, Leitung) Der
Einspieler: Josef Haydn: Presto, aus Klaviersonate e-Moll, Hob
16/34 (Viviane Chassot, Akkordeon) Erstausstrahlung: 23.11.2025
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