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Beschreibung
vor 2 Tagen
Um die Jahrtausendwende waberte im Hause Sat.1 immer die Idee eines
Ablegers mit dem Titel Sat.2. Jetzt soll dieser Sender tatsächlich
on air gehen. Anfang 2027 soll das Programmangebot mit «Verliebt in
Berlin», «Der Bulle von Tölz» und «Kommissar Rex» auf Sendung
gehen. Die meisten Medienschaffenden staunten am vergangenen
Mittwoch nicht schlecht, als ProSiebenSat.1-Content-Chef Henrik
Pabst diese Idee in der „Süddeutschen Zeitung“ skizzierte. Aus
wirtschaftlicher Sicht machen die Medienmanager in Unterföhring
alles richtig, schließlich beendet der WDR die Verbreitung des
linearen Senders One. Mit dem neuen Angebot von Sat.2 möchte die
ProSiebenSat.1-Gruppe dieses Nischenangebot aus alten Soaps sowie
Telenovelas neben Krimis am Abend bespielen. Die Herausgeber von
Fernsehzeitschriften werden sich freuen, wenn sie ihre
Programmflächen nahtlos mit dem neuen Sender füllen können. Kreativ
ist diese Ankündigung allerdings ein Offenbarungseid, stellen Mario
Thunert und Fabian Riedner im Gespräch fest. Das Unternehmen wirkt
weder modern noch zukunftsorientiert, sondern bleibt im linearen
Fernsehen stecken. Es hält sich die Vermutung, dass das Unternehmen
weiterhin Investitionen in neue Formate scheut und stattdessen das
Programm entweder mit der Verwertung alter Programme oder mit
Remakes füllen möchte. Letztendlich müssen allerdings die Zuschauer
entscheiden, ob sie dies konsumieren wollen. Festhalten muss man
allerdings auch: Wären «Verliebt in Berlin», «Der Bulle von Tölz»
und «Kommissar Rex» bei einem Nischensender Straßenfeger, dann
wären diese Sendungen schon längst bei Fernsehstationen wie Sat.1
Gold vertreten.
Ablegers mit dem Titel Sat.2. Jetzt soll dieser Sender tatsächlich
on air gehen. Anfang 2027 soll das Programmangebot mit «Verliebt in
Berlin», «Der Bulle von Tölz» und «Kommissar Rex» auf Sendung
gehen. Die meisten Medienschaffenden staunten am vergangenen
Mittwoch nicht schlecht, als ProSiebenSat.1-Content-Chef Henrik
Pabst diese Idee in der „Süddeutschen Zeitung“ skizzierte. Aus
wirtschaftlicher Sicht machen die Medienmanager in Unterföhring
alles richtig, schließlich beendet der WDR die Verbreitung des
linearen Senders One. Mit dem neuen Angebot von Sat.2 möchte die
ProSiebenSat.1-Gruppe dieses Nischenangebot aus alten Soaps sowie
Telenovelas neben Krimis am Abend bespielen. Die Herausgeber von
Fernsehzeitschriften werden sich freuen, wenn sie ihre
Programmflächen nahtlos mit dem neuen Sender füllen können. Kreativ
ist diese Ankündigung allerdings ein Offenbarungseid, stellen Mario
Thunert und Fabian Riedner im Gespräch fest. Das Unternehmen wirkt
weder modern noch zukunftsorientiert, sondern bleibt im linearen
Fernsehen stecken. Es hält sich die Vermutung, dass das Unternehmen
weiterhin Investitionen in neue Formate scheut und stattdessen das
Programm entweder mit der Verwertung alter Programme oder mit
Remakes füllen möchte. Letztendlich müssen allerdings die Zuschauer
entscheiden, ob sie dies konsumieren wollen. Festhalten muss man
allerdings auch: Wären «Verliebt in Berlin», «Der Bulle von Tölz»
und «Kommissar Rex» bei einem Nischensender Straßenfeger, dann
wären diese Sendungen schon längst bei Fernsehstationen wie Sat.1
Gold vertreten.
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