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Beschreibung
vor 1 Woche
Dass die Popsängerin und Songwriterin Taylor Swift ein
ungewöhnliches Phänomen von großem öffentlichen und vor allem
medialen Interesse ist, darauf deutet nicht nur der kürzliche
Mega-Hype um ihre Hochzeit mit Travis Kelce hin, sondern auch
diverse Dokumentationen und Reportage-Beiträge, die in der letzten
Zeit erschienen sind. Für den Podcast «Thunerts Thema» sind diese
Zusammenhänge vor allem auch deshalb interessant, weil Swift
dergestalt eine der letzten überstrahlenden Galionsfiguren im aus
der Mode gekommenen Startum darstellt. Genau dieser Umstand macht
Taylor Swift auch relevant für die medienwissenschaftliche
Forschung. Allen voran Professor Jörn Glasenapp von der Universität
Bamberg untersuchte die Sängerin als Künstlerinnen-Persona unter
anderem unter kulturtheoretischen, aber auch kreativindustriellen
Gesichtspunkten. An seinem Lehrstuhl für Literatur und Medien nahm
er sie sogar in seine Vorlesungsreihe auf, ehe kürzlich sein Buch
„Beyonce und Taylor Swift – Run the world“ folgte. Im
Podcast-Gespräch tauschen sich Moderator Mario Thunert und Jörn
Glasenapp über unterschiedliche Analyse-Aspekte aus, um der
Erfolgsstruktur des Superstars näher zu kommen. Im Zentrum steht
die These, dass sie in einer Zeit fragmentierter Öffentlichkeiten
zu einer der wenigen Figuren geworden ist, die noch breite
gesellschaftliche Aufmerksamkeit bündeln können. Ausschlaggebend
seien dem Experten zufolge nicht nur ihre kommerzielle
Anschlussfähigkeit, sondern vor allem ihre Fähigkeit, ein
konsistentes erzählerisches Universum zu erschaffen, in dem
Songtexte, persönliche Biografie, Fan-Kultur und öffentliche
Inszenierung eng miteinander verwoben sind. Darüber hinaus wird
diskutiert, wie Taylor Swift Nähe und Authentizität inszeniert,
ohne ihre Rolle als strategisch handelnde Unternehmerin aufzugeben.
Das Gespräch beleuchtet ihre besondere Fanbindung, den geschickten
Einsatz von Social Media, ihre Positionierung zu Feminismus und
gesellschaftlichen Fragen sowie die Spannungen zwischen
künstlerischer Glaubwürdigkeit, kommerziellem Kalkül und
öffentlicher Persona. Zum Ende der Podcast-Ausgabe steht auch die
Frage im Raum, wie groß Swifts eigener Anteil am Hit-Making ihrer
Songs ist, die sie unter anderem in Kollaboration mit
Erfolgsproduzent Max Martin erarbeitet.
ungewöhnliches Phänomen von großem öffentlichen und vor allem
medialen Interesse ist, darauf deutet nicht nur der kürzliche
Mega-Hype um ihre Hochzeit mit Travis Kelce hin, sondern auch
diverse Dokumentationen und Reportage-Beiträge, die in der letzten
Zeit erschienen sind. Für den Podcast «Thunerts Thema» sind diese
Zusammenhänge vor allem auch deshalb interessant, weil Swift
dergestalt eine der letzten überstrahlenden Galionsfiguren im aus
der Mode gekommenen Startum darstellt. Genau dieser Umstand macht
Taylor Swift auch relevant für die medienwissenschaftliche
Forschung. Allen voran Professor Jörn Glasenapp von der Universität
Bamberg untersuchte die Sängerin als Künstlerinnen-Persona unter
anderem unter kulturtheoretischen, aber auch kreativindustriellen
Gesichtspunkten. An seinem Lehrstuhl für Literatur und Medien nahm
er sie sogar in seine Vorlesungsreihe auf, ehe kürzlich sein Buch
„Beyonce und Taylor Swift – Run the world“ folgte. Im
Podcast-Gespräch tauschen sich Moderator Mario Thunert und Jörn
Glasenapp über unterschiedliche Analyse-Aspekte aus, um der
Erfolgsstruktur des Superstars näher zu kommen. Im Zentrum steht
die These, dass sie in einer Zeit fragmentierter Öffentlichkeiten
zu einer der wenigen Figuren geworden ist, die noch breite
gesellschaftliche Aufmerksamkeit bündeln können. Ausschlaggebend
seien dem Experten zufolge nicht nur ihre kommerzielle
Anschlussfähigkeit, sondern vor allem ihre Fähigkeit, ein
konsistentes erzählerisches Universum zu erschaffen, in dem
Songtexte, persönliche Biografie, Fan-Kultur und öffentliche
Inszenierung eng miteinander verwoben sind. Darüber hinaus wird
diskutiert, wie Taylor Swift Nähe und Authentizität inszeniert,
ohne ihre Rolle als strategisch handelnde Unternehmerin aufzugeben.
Das Gespräch beleuchtet ihre besondere Fanbindung, den geschickten
Einsatz von Social Media, ihre Positionierung zu Feminismus und
gesellschaftlichen Fragen sowie die Spannungen zwischen
künstlerischer Glaubwürdigkeit, kommerziellem Kalkül und
öffentlicher Persona. Zum Ende der Podcast-Ausgabe steht auch die
Frage im Raum, wie groß Swifts eigener Anteil am Hit-Making ihrer
Songs ist, die sie unter anderem in Kollaboration mit
Erfolgsproduzent Max Martin erarbeitet.
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