Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Der Gast dieser Folge ist ein Phänomen, denn die Person, um die es
heute geht erschafft mit einem bemerkenswerten Sinn für Ästhetik
einen ganz eigenen, kreativen Kosmos zwischen Musik, Performance
und Mode in dem es vor allem um eines geht: kompromisslose
Selbstentfaltung. Der Mensch den ich diesmal treffen durfte heißt
mit bürgerlichem Namen Peer Liening-Ewert und in unserem Gespräch
fiel der Satz: „Ich liebe es, lebendig zu sein.“ Aus meiner Sicht
ist das auch eigentlich die Blaupause für Peers gesamte
künstlerische Arbeit und auch seine Persönlichkeit. Unter dem
Künstlernamen Lie Ning entstehen Songs zwischen Indie, Soul und
R’n’B, die atmosphärisch dicht, aber gleichzeitig tanzbar, leicht
und lebensbejahend daherkommen. Hört man aber genauer hin, entdeckt
man in den Texten eine Ernsthaftigkeit und bisweilen auch Schwere,
die man inhaltlich gar nicht erwartet. „An den meisten Tagen wache
ich mit dem Wunsch auf, die Schönheit, die ich im Leben finde, mit
anderen zu teilen. Aber wenn der Stift das Papier berührt,
schleicht sich die Last der Welt ein.“ Es geht um
zwischenmenschliche Dynamiken, Zugehörigkeit, Identität,
Selbstfindung und um die persönlichen Erfahrungen als Queere
Schwarze Person, deren bloße Existenz in dieser Gesellschaft schon
zum Politikum wird. In Berlin geboren und aufgewachsen, kann Lie
Ning bereits auf zahlreiche Veröffentlichungen und eine
beeindruckende Karriere zurückblicken, dennoch hat Peer Deutschland
inzwischen verlassen und einen Neuanfang in London gewagt, unter
anderem deshalb, weil sich Deutschland einfach nicht mehr sicher
anfühlt. Entstanden ist ein sehr persönliches Gespräch in dem wir
über seine ungewöhnliche Kindheit in einem alternativen Hausprojekt
sprechen, über die ersten Schritten in einer Musikindustrie, mit
der Peer zunächst eigentlich gar nichts zu tun haben wollte, und
über der Suche nach dem eigenen künstlerischen Ausdruck, gegen
viele Widerstände. Außerdem reden wir über die neue EP BULLFIGHT
die gerade erschienen ist, und natürlich über die Beweggründe für
den Umzug und Peers neues Leben in London. Eine Triggerwarnung
vorab: In dieser Episode spielen Rassismus und rassistische
Diskriminierung eine Rolle - wenn dich dieses Thema in besonderer
Weise betrifft, dann pass beim hören bitte auf dich auf.
heute geht erschafft mit einem bemerkenswerten Sinn für Ästhetik
einen ganz eigenen, kreativen Kosmos zwischen Musik, Performance
und Mode in dem es vor allem um eines geht: kompromisslose
Selbstentfaltung. Der Mensch den ich diesmal treffen durfte heißt
mit bürgerlichem Namen Peer Liening-Ewert und in unserem Gespräch
fiel der Satz: „Ich liebe es, lebendig zu sein.“ Aus meiner Sicht
ist das auch eigentlich die Blaupause für Peers gesamte
künstlerische Arbeit und auch seine Persönlichkeit. Unter dem
Künstlernamen Lie Ning entstehen Songs zwischen Indie, Soul und
R’n’B, die atmosphärisch dicht, aber gleichzeitig tanzbar, leicht
und lebensbejahend daherkommen. Hört man aber genauer hin, entdeckt
man in den Texten eine Ernsthaftigkeit und bisweilen auch Schwere,
die man inhaltlich gar nicht erwartet. „An den meisten Tagen wache
ich mit dem Wunsch auf, die Schönheit, die ich im Leben finde, mit
anderen zu teilen. Aber wenn der Stift das Papier berührt,
schleicht sich die Last der Welt ein.“ Es geht um
zwischenmenschliche Dynamiken, Zugehörigkeit, Identität,
Selbstfindung und um die persönlichen Erfahrungen als Queere
Schwarze Person, deren bloße Existenz in dieser Gesellschaft schon
zum Politikum wird. In Berlin geboren und aufgewachsen, kann Lie
Ning bereits auf zahlreiche Veröffentlichungen und eine
beeindruckende Karriere zurückblicken, dennoch hat Peer Deutschland
inzwischen verlassen und einen Neuanfang in London gewagt, unter
anderem deshalb, weil sich Deutschland einfach nicht mehr sicher
anfühlt. Entstanden ist ein sehr persönliches Gespräch in dem wir
über seine ungewöhnliche Kindheit in einem alternativen Hausprojekt
sprechen, über die ersten Schritten in einer Musikindustrie, mit
der Peer zunächst eigentlich gar nichts zu tun haben wollte, und
über der Suche nach dem eigenen künstlerischen Ausdruck, gegen
viele Widerstände. Außerdem reden wir über die neue EP BULLFIGHT
die gerade erschienen ist, und natürlich über die Beweggründe für
den Umzug und Peers neues Leben in London. Eine Triggerwarnung
vorab: In dieser Episode spielen Rassismus und rassistische
Diskriminierung eine Rolle - wenn dich dieses Thema in besonderer
Weise betrifft, dann pass beim hören bitte auf dich auf.
Weitere Episoden
1 Stunde 49 Minuten
vor 8 Monaten
1 Stunde 39 Minuten
vor 1 Jahr
1 Stunde 35 Minuten
vor 1 Jahr
1 Stunde 20 Minuten
vor 1 Jahr
1 Stunde 12 Minuten
vor 3 Jahren
Abonnenten
Heiligengrabe
Starte jetzt mit Deinem eigenen Podcast!
Teste unser Podcast-Hosting kostenlos und unverbindlich für 30 Tage.
#EinfachPodcasten #WerdePodcaster
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.