«Bez beinebau» von Beat Sterchi und Hermann Bohlen
vor 2 Tagen
Der Hörspielmacher Hermann Bohlen und der Schweizer Dichter mit
herkunftsmässigem Wissen im Metzgereiwesen Beat Sterchi wurden zu
einem Treffen vor das Mikrophon geladen. Bohlen sprach in einem
erfundenen Idiom, Sterchi konterte mit seiner eigenwillig ...
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Der Hörspielmacher Hermann Bohlen und der Schweizer Dichter mit
herkunftsmässigem Wissen im Metzgereiwesen Beat Sterchi wurden zu
einem Treffen vor das Mikrophon geladen. Bohlen sprach in einem
erfundenen Idiom, Sterchi konterte mit seiner eigenwilligen
Diktion. Beat Sterchi hat unter anderem in seinen Hörspielen für
Schweizer Radio SRF mit einer ausserordentlichen Sensibilität
Standardformulierungen, Gestus und Rhythmus unseres
umgangssprachlichen, gesellschaftlichen Kommunikationsverhaltens
wiedergegeben. Dieses Gefühl für die Sprache der anderen steht
neben seiner eigenen, der Dichtersprache, die stark wie eine Tanne
dasteht und das Allerzarteste zu beschützen scheint. Hermann Bohlen
hat mit seinen Hörspielen ebenfalls Sprachgebaren porträtiert: das
Deutsch des grosszügigen Unternehmers mit Nazivergangenheit, oder
etwa die «Fachsprache» der Jäger. Für sein Hörspiel über den
amerikanischen Ernährungsapostel Horace Fletcher hat er sogar eine
Sprache zwischen Deutsch und Englisch erfunden und selbst
gesprochen, gewissermassen das «Germish». ____________________ Mit:
Beat Sterchi und Hermann Bohlen ____________________ Musik: Luca
Aaron und Jul Dillier – Regie: Geri Dillier und Claude Pierre
Salmony ____________________ Produktion: SRF 2014
____________________ Dauer: 30’
herkunftsmässigem Wissen im Metzgereiwesen Beat Sterchi wurden zu
einem Treffen vor das Mikrophon geladen. Bohlen sprach in einem
erfundenen Idiom, Sterchi konterte mit seiner eigenwilligen
Diktion. Beat Sterchi hat unter anderem in seinen Hörspielen für
Schweizer Radio SRF mit einer ausserordentlichen Sensibilität
Standardformulierungen, Gestus und Rhythmus unseres
umgangssprachlichen, gesellschaftlichen Kommunikationsverhaltens
wiedergegeben. Dieses Gefühl für die Sprache der anderen steht
neben seiner eigenen, der Dichtersprache, die stark wie eine Tanne
dasteht und das Allerzarteste zu beschützen scheint. Hermann Bohlen
hat mit seinen Hörspielen ebenfalls Sprachgebaren porträtiert: das
Deutsch des grosszügigen Unternehmers mit Nazivergangenheit, oder
etwa die «Fachsprache» der Jäger. Für sein Hörspiel über den
amerikanischen Ernährungsapostel Horace Fletcher hat er sogar eine
Sprache zwischen Deutsch und Englisch erfunden und selbst
gesprochen, gewissermassen das «Germish». ____________________ Mit:
Beat Sterchi und Hermann Bohlen ____________________ Musik: Luca
Aaron und Jul Dillier – Regie: Geri Dillier und Claude Pierre
Salmony ____________________ Produktion: SRF 2014
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