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Episoden

51 Minuten
Glauser, der Schöpfer des liebevollen Wachmeisters Studer, hat alles andere als eine gemütliche Biografie vorzuweisen. In der Hörcollage wird ein erschütterndes Bild vom schreibenden Irrenhäusler gezeigt, der sein Leben lang bevormundet und in ständigem Konflikt mit seinem Vater war. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 28.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «Dummerweise habe ich mich von Radioleuten überreden lassen, aus meinem Leben zu erzählen. Wenn sie wüssten, was für einen Widerstand ich habe, in dem alten Schlamm zu wühlen. Psychologen, Irrenhausdirektoren, Vormundschaftsbehörden und weiss der Gugger wem durfte ich meine Katastrophenlaufbahn ausbreiten. Immer die gleiche Platte!» ____________________ Mit: Norbert Schwientek (Vater), Ueli Jäggi (Glauser), in weiteren Rollen: Isabel Baumberger, Désirée Meiser, Sara Capretti, Walter Baumgartner ____________________ Musik: Emil Moser – Regie: Fritz Zaugg ____________________ Produktion: SRF 1996 ____________________ Dauer: 51’
53 Minuten
Jugendhörspiel aus der freien Szene. Ein Internat voller aufstrebender Talente. Ein Klassiker auf der Bühne und ganz viel Eifersucht und Neid hinter den Kulissen. Illegale Parties und heimliche Liebschaften. Und dann kommt es zu einem tragischen Unfall. Oder war es – heimtückische Absicht? Wer schon immer mal in den Kopf eines Teenagers hineinschauen wollte, hat bei diesem Hörspiel die Gelegenheit. Denn vom ersten geschriebenen Wort bis zum letzten gesungenen Ton, haben die jugendlichen Protagonisten der Talentförderklasse Schauspiel Solothurn das Zepter in der Hand – unterstützt von einem Projektteam aus Theaterpädagogik, Schauspiel- und Hörspielkunst, das im Schreibatelier, bei Improvisationen und der Mikrofonarbeit Handreichung gab. Gemeinsam haben die jungen Talente ein Hörspiel erschaffen, das Krimi, Komödie und «Coming of Age»-Story in einem ist. Ein wilder Fantasie-Ritt durch die herausfordernde Lebenswelt von Heranwachsenden: Mit einem Bein noch in einer märchenhaften Kinderwelt, mit dem anderen in der Realo-Leistungsgesellschaft, wo Arbeit und Freizeit den (Schul-)Rhythmus vorgeben. Eine wild mäandernde Geschichte, die Genregrenzen spielend einreisst und in einem Meer von Motiven, Stimmen, und Witzen mündet. Gefördert von der SRKS – Stiftung für Radio und Kultur Schweiz. ____________________ Mit: Jeanne Thomet (Rebecca Winter, Erzählerin), Alessia Guggenbühl (Elea von Gunten), Chloé Sjollema (Adèle Schlumpf), Ida Kling (Clara Glauber), Moya Wyss (Louise du Bois), Mila Strassburger (Lou Soltermann), Maxim Schwaegli (Marvin O’Coro), Lars Boscaini (Noah C. Davies), Susanne Zahnd (Aurelia Moskau), Martin Engler (Guido Rohbeck), Janna Mohr (Sabine Sebi), Dimitri Stapfer (Robert Grünbaum) ____________________ Hörspielbearbeitung, Schnitt, Mix und Regie: Martin Engler – Aufnahme: Ueli Karlen – Schreibcoach: Susanne Zahnd – Theaterpädagogik: Janna Mohr – Projektleitung: Dimitri Stapfer ____________________ Produktion: Talentförderklasse Solothurn 2026 ____________________ Dauer: 53’
54 Minuten
Textcollage. Robert Walser ist einer der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller; seine Erzählung «Der Spaziergang» zählt zu seinen bekanntesten Werken. Ob dieser Text – inzwischen über 100 Jahre alt – auch jungen Literaturschaffenden etwas zu erzählen hat? Und wenn ja: was? Genau diese Frage stellte sich der Dramatiker und Hörspielregisseur Wolfram Höll mit Studierenden des Literaturinstituts Biel. Entstanden sind auf diesem Weg sechs neue Spaziergänge, in denen die (Schweizer) Welt durchschritten und betrachtet wird. Oder Kopf steht. Wo Figuren auftreten, denen auch schon Walsers Protagonist begegnet ist. Sechs Spaziergänger, die mal mit Walser Hand in Hand gehen, mal ihm nur von weitem zuwinken, und ein anderes Mal wieder schnurstracks vor ihm davonlaufen. Für die Solothurner Literaturtage 2017 hat die SRF Hörspielredaktion – zusammen mit der Grafikerin Franziska Nyffeler und dem Musiker Christian Müller – ein Liveprogramm mit diesen Texten geschaffen. Für die Radioversion hat Christian Müller auf seinen Solothurner Kompositionen aufgebaut und sie für die Ausstrahlung abgewandelt. «Spazieren muss ich unbedingt» ist eine Collage aus den Texten: «Strasse des Elends» (Matteo Emilio Baldi), «Jahreszeiten» (Nadja Geisser), «Von Tauben und Spatzen» (Milena Ana Keller), «Walser am Kreuzgang» (Alexandra Zysset), «Nachtspaziergang» (Luisa Tschannen) und «Schichtwechsel» (Lara Schaefer). ____________________ Mit: Inga Eickemeier, Elias Eilinghoff, Lotti Happle, Aaron Hitz, Rahel Hubacher und Thiemo Strutzenberger ____________________ Musik: Christian Müller – Tontechnik: Basil Kneubühler – Dramaturgie: Wolfram Höll – Regie: Susanne Janson ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 54’
34 Minuten
Der Schrank als Schauplatz unheimlicher Geschichten und musikalischer Exzesse. In 15 Kurzhörspielen begeben sich Theater-, Musik- und Literaturstudierende der Hochschule der Künste Bern (HKB) auf Entdeckungsreise durch Schränke aller Arten und Grössen. Wer sich schlecht benimmt, muss in den Schrank. Dort, wo flauschige Frotteetücher neben Schlaftabletten liegen und eine Horror-Katze mit dem Revolver spielt. Wo ein Räuber auf den richtigen Moment wartet und sich ein Pärchen zu Fesselspielen trifft. Wo böse Erinnerungen auf wilde Fantasien treffen. Kurz: Wo gute Geschichten lauern. Diese werden hier erzählt. ____________________ Mit: Esther Becker, Stephanie Ibrahim, Nico Herzig und Dominik Schuppich ____________________ Musik: Michael Gilsenan, Nico Herzig, Stephanie Ibrahim, Catia Lanfranchi, Philipp Leibundgut, Lukas Andrae, Stefan Mächler und Jan Sutter – Musikalische Leitung: Robert Morgenthaler – Textbegleitung: Michael Stauffer – Tontechnik: Basil Kneubühler – Regie: Johannes Mayr und Michael Stauffer ____________________ Produktion: SRF/HKB 2014 ____________________ Dauer: 34’
48 Minuten
Bertolt Brechts Hörspiel «Das Verhör des Lukullus» aus dem Jahre 1939 war eine versteckte Kritik an Hitler. Urgesendet wurde es 1940 im Radio Beromünster. Über 80 Jahre später zeigt Regisseur Samuel Schwarz in seinem Hörspiel «Lukullus», dass Brechts Text nichts an Aktualität eingebüsst hat. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 08.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Bertolt Brecht schrieb im Herbst 1939 kurz nach Kriegsausbruch das Hörspiel «Das Verhör des Lukullus» im schwedischen Exil. Das Hörspiel beginnt mit dem Grabeszug des gefallenen römischen Feldherren Lukullus. Der unerbittliche Kriegsherr, dessen Eroberungszüge zahlreiche Menschenleben forderte, muss sich im Reich der Toten, vor dem Gericht der Unterwelt, verantworten. Lukullus rechtfertigt seine Taten damit, dass er zum Wohle Roms gehandelt habe. Radio Beromünster sendete das Brecht-Hörspiel (Regie: Ernst Bringolf) erstmals im Mai 1940. Eine mutige Entscheidung des Schweizer Radiosenders, denn Brechts Stück konnte durchaus als Hitler-Kritik interpretiert werden. Rund 80 Jahre nach der Ausstrahlung des Hörspiels im Radio Beromünster setzt sich Samuel Schwarz mit «Das Verhör des Lukullus» und dessen Entstehungsgeschichte auseinander. In «Lukullus» zeigt er auf, dass Brechts Text auch heute noch nicht an Aktualität verloren hat, denn willkürliche Gewaltherrscher gab es natürlich nicht nur im römischen Reich oder während des Zweiten Weltkriegs. Samuel Schwarz arrangiert Brechts Text in Zeiten von medialer Selbstinszenierung und Fake News neu. Entstanden ist eine Spurensuche und eine Versuchsanordnung, die vom Römischen Reich über den Zweiten Weltkrieg bis ins heute ans WEF in Davos führen. ____________________ Mit: Ntando Cele, Gina D'Orio, Wanda Wylowa, Philippe Graber, Luc Müller, Samuel Schwarz, Ted Gaier, Gotta Depri, Hauke Heumann, Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star, Cymbeline Schwarz ____________________ Bearbeitung: Samuel Schwarz, Ted Gaier, Raphael Urweider – Musik: Michael Sauter, Ted Gaier, Gina D'Orio, Paul Dessau – Auszüge aus der Oper «Die Verurteilung des Lukullus» – Konzertsong: Reverend Beatman, Ntando Cele – Sounddesign: Michael Sauter – Tontechnik SRF: Björn Müller, Roland Fatzer – Regie: Samuel Schwarz ____________________ Produktion: SRF 2018 und Digitalbühne Zürich (400asa), in Zusammenarbeit mit Radio RaBe, gefördert von der SRKS (Stiftung für Radio und Kultur Schweiz) ____________________ Dauer: 49’
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Über diesen Podcast

Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten

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