Affiliate Thinking Folge 4: Werbekostenzuschuss zu Gast Ingo Kamps und Felix Schmidt

Affiliate Thinking Folge 4: Werbekostenzuschuss zu Gast Ingo Kamps und Felix Schmidt

vor 2 Jahren
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Beschreibung

vor 2 Jahren

Am 13. September 2023 sprach ich bei Affiliate
Thinking mit Ingo Kamps und Felix
Schmidt über ein Thema, das im Affiliate Marketing
regelmäßig für Diskussionen sorgt: den
Werbekostenzuschuss, kurz WKZ.


Affiliate Marketing wird traditionell als erfolgsabhängiges
Vergütungsmodell verstanden. Eine Provision wird erst dann
gezahlt, wenn ein Verkauf, ein Lead oder ein anderes vereinbartes
Ergebnis entstanden ist. Bei einem Werbekostenzuschuss übernimmt
der Advertiser dagegen einen Teil der Kosten, bevor feststeht,
welchen messbaren Erfolg die Platzierung tatsächlich erzielt.


Ist das noch Affiliate Marketing? Wann ist ein WKZ
gerechtfertigt? Und wie lassen sich die Interessen von
Advertisern, Publishern und Netzwerken sinnvoll miteinander
verbinden?
Die Gäste Ingo Kamps: Performance Marketing aus der
Publisher-Perspektive

Ingo Kamps gehört zu den erfahrensten deutschen Experten für
Affiliate, Display und Performance Marketing. Bereits Ende der
1990er-Jahre beschäftigte er sich mit Online-Marketing. Später
gründete er das Performance-Marketing-Unternehmen cayada und
übernahm verschiedene Aufgaben in den Bereichen Mobile Marketing,
Programmatic Advertising und digitale Vermarktung.


Zum Zeitpunkt der Aufnahme war Ingo Kamps geschäftsführender
Gesellschafter der Münchner Online Rebels GmbH.
Darüber hinaus verantwortete er als Product Owner die
Performance-Vermarktung von Axel-Springer-Inventar über Axel
Springer Teaser Ad. Damit bringt er vor allem die Sicht eines
Publishers ein, der Werbeplätze auf hochwertigen externen
Medienumfeldern einkauft und diese erfolgsorientiert vermarktet.
Felix Schmidt: Vom Gutschein-Publisher zum Country Manager DACH
bei impact.com

Felix Schmidt war zum Zeitpunkt des Videos Country
Manager DACH bei impact.com und verantwortete damit die
Entwicklung des Unternehmens in Deutschland, Österreich und der
Schweiz.


Bevor er zu impact.com wechselte, war er unter anderem bei
MenschDanke und Webgears tätig. Dort beschäftigte er sich
intensiv mit Gutscheinportalen, White-Label-Lösungen und Commerce
Content. Diese Publisher-Erfahrung ist für das Gespräch besonders
relevant, denn Felix war bereits früh an der Entwicklung und
Vermarktung kostenpflichtiger Platzierungen auf Gutscheinseiten
beteiligt.
Darum geht es im Video

Im Mittelpunkt steht die Frage, wann eine zusätzliche Zahlung
neben der klassischen Affiliate-Provision sinnvoll sein kann.


Dabei sprechen wir unter anderem über:




WKZ-Modelle bei Gutschein-, Cashback-, Content- und
Display-Publishern,




Produktionskosten für Artikel, Videos und redaktionelle
Inhalte,




den Einkauf externer Werbeflächen durch Publisher,




Trackingprobleme und die Grenzen der Last-Click-Attribution,




fixe Platzierungsgebühren und hybride Vergütungsmodelle,




die Rolle der Affiliate-Netzwerke bei Vermittlung und
Abrechnung,




die wirtschaftliche Bewertung einer kostenpflichtigen
Platzierung.




Ein zentraler Punkt der Diskussion: Nicht jeder WKZ ist
automatisch gerechtfertigt. Advertiser sollten genau prüfen,
welche konkrete Leistung sie für ihr Budget erhalten. Eine kaum
sichtbare Standardplatzierung ist anders zu bewerten als ein
eigens produzierter Artikel, ein aufwendiges Video oder eine
Displaykampagne auf hochwertigem Medieninventar.
Die wichtigsten Erkenntnisse

Ein WKZ kann sinnvoll sein, wenn der Publisher eine nachweisbare
Vorleistung erbringt oder eigene Kosten trägt. Dazu gehören
beispielsweise die Produktion individueller Inhalte, der Einkauf
von Reichweite oder die Umsetzung besonderer Kampagnen.


Besonders interessant sind hybride Modelle. Dabei erhält der
Publisher einen festen Zuschuss für seine Aufwendungen und
zusätzlich eine erfolgsabhängige Provision. Der Advertiser
beteiligt sich damit an den Produktions- oder Mediakosten,
während der Publisher weiterhin einen wirtschaftlichen Anreiz
besitzt, Verkäufe zu erzielen.


Gleichzeitig bleibt die Auswahl des richtigen Partners
entscheidend. Reichweite allein reicht nicht aus. Produkt,
Zielgruppe, Platzierung und Publisher müssen zueinander passen.
Advertiser sollten sich deshalb vorab genau erklären lassen, wo
und wie ihre Marke dargestellt wird, welche Reichweite
realistisch zu erwarten ist und anhand welcher Kennzahlen die
Zusammenarbeit ausgewertet werden kann.


Das Gespräch zeigt: Der WKZ ist weder grundsätzlich gut noch
grundsätzlich schlecht. Entscheidend ist, ob eine
nachvollziehbare Leistung dahintersteht, die Kosten transparent
sind und die Kooperation für beide Seiten wirtschaftlich
funktionieren kann.


Das vollständige Gespräch mit Ingo Kamps und Felix
Schmidt gibt es im Video.


 


Hier die Links zu den News:



https://www.affiversemedia.com/ai-is-entering-the-affiliate-space-with-chatgpt-coupon-codes/


https://hellopartner.com/2023/07/12/chatgpt-enters-the-affiliate-space-and-unleashes-conversational-coupon-code-opportunities/


https://www.affiversemedia.com/5-ways-to-get-creative-with-your-affiliate-marketing-links/


https://hellopartner.com/2023/09/12/tyroo-and-cj-partner-to-launch-apac-performance-marketing-platform/


https://hellopartner.com/2023/09/11/affiliates-wont-work-with-0-commissions/

https://www.affilitizer.com/



Links zu den Events:



https://app.swapcard.com/event/awin-webinar/planning/UGxhbm5pbmdfMTUzMDUxNA==

https://dmexco.com/

AWIN Webinar OMOKTOBERFest



Lernplattform von Impact:


https://pxa.impact.com



Weiterführende Episoden

Alternative Vergütungsmodelle jenseits des klassischen
WKZ – Florian Gärtner über CPC bei Yadore







Aus der Praxis: Werbekostenzuschuss als
Vergütungsmodell — onlyoneway.de


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