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Beschreibung
vor 1 Woche
1931 rast in Brandenburg ein silberner Zug mit einem
Flugzeugpropeller am Heck über die Schienen, entworfen vom
Luftschiff-Ingenieur Franz Kruckenberg. Der Schienenzeppelin
erreicht 230 km/h und stellt damit einen Weltrekord für
Schienenfahrzeuge auf, der ganze 24 Jahre hält. Trotzdem wird aus
der Sensation nichts: Der Wagen kann nicht rückwärts fahren,
keine weiteren Wagen ankuppeln, und der rotierende Propeller ist
auf vollen Bahnsteigen schlicht zu gefährlich. Am Ende fließen
seine Ideen in den berühmten Fliegenden Hamburger ein, während
das einzige Exemplar 1939 verschrottet wird. Die Geschichte einer
genialen Fehlkonstruktion aus der Weimarer Republik.
Bilder zum Schienenzeppelin finden Sie u.a. hier!
Titelfoto-Quelle: Franz Jansen (†), Erkrath / CC BY-SA 3.0 -
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