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Beschreibung
vor 4 Tagen
Warum Männer überhaupt Bärte haben, weiß die Forschung bis heute
nicht sicher. Sicher ist nur, dass kaum etwas so oft umgedeutet
wurde: Der Bart stand mal für Kraft und Macht, mal für Dekadenz,
das glatte Gesicht mal für Reinheit, mal für Fortschritt. Diese
Folge spannt den Bogen vom künstlichen Pharaonenbart über
Alexander den Großen, der sich und seine Armee glatt rasieren
ließ, bis zu Kaiser Hadrian, der Reformation und King Camp
Gillette mit seiner Einwegklinge. Und sie zeigt, dass der Bart
bis heute selten neutral ist, sondern fast immer eine Botschaft.
Eine Kulturgeschichte über ein paar Haare im Gesicht und die
Macht, die in ihnen steckt.
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