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Beschreibung
vor 1 Tag
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Auslandseinsätze der
Bundeswehr, Krieg, Massengräber, Minen, Brände, Beschuss,
Anschläge, Tod, Suizid von Kameraden, Hinrichtungen, Gewalt gegen
Zivilpersonen, PTBS, Flashbacks, Dissoziation, Albträume,
Aggression, moralische Verletzung, familiäre Belastung und
Todeswünsche. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst.
Andreas ist ehemaliger Soldat. Mit 19 kommt er zur Bundeswehr,
zunächst ohne den Plan, dort ein ganzes Berufsleben zu verbringen.
Er ist gelernter Koch, findet bei der Bundeswehr Struktur, Halt und
Kameradschaft. Später wird er Berufssoldat, arbeitet im
militärischen Abschirmdienst in der Spionageabwehr und erlebt
Auslandseinsätze im Kosovo und in Afghanistan. In dieser Folge
erzählt Andreas, was Krieg, Gewalt und Verantwortung mit einem
Menschen machen. Er spricht über seinen ersten Einsatz im Kosovo
1999, über Massengräber, Minen, brennende Gebäude, zerstörte Orte
und den Moment, in dem Deutschland für ihn nach der Rückkehr nicht
mehr so sicher wirkt wie vorher. Ab 2006 ist Andreas siebenmal in
Afghanistan. In Kundus arbeitet er mit Quellen und Informanten,
baut Netzwerke auf und trägt Verantwortung für Menschen, die der
Bundeswehr vertrauen. Er berichtet von Angst, Beschuss,
Demonstrationen, Bedrohungslagen, getöteten Kontakten und einem
Kameraden, dessen Tod ihn bis heute begleitet. Nach den Einsätzen
verändert sich sein Leben. Andreas kann nachts nicht schlafen,
braucht Kontrolle, reagiert schneller aggressiv, fühlt sich im
Einsatz sicherer als zu Hause und erkennt später: Er lebt mit einer
komplexen posttraumatischen Belastungsstörung. Andreas spricht
außerdem darüber, warum er heute offen über seine Erkrankung
spricht, wie er andere Einsatzveteranen unterstützt und warum
Scham, Stigmatisierung und fehlende Hilfe nach dem Dienst für viele
Betroffene ein zusätzliches Problem sind. Zeitstempel: 0:00:00 –
0:01:47: Triggerwarnung & Intro 0:01:47 – 0:10:39: Andreas’
Einstieg bei der Bundeswehrlaufbahn, militärischer Abschirmdienst,
Spionageabwehr und Bedeutung von Kameradschaft 0:10:39 – 0:18:24:
Identität, Struktur und der erste Auslandseinsatz im Kosovo 0:18:24
– 0:27:25: Aufgaben im Kosovo, Massengräber, Minen, brennende
Schule und erste prägende Erfahrungen 0:27:25 – 0:34:53: Rückkehr
aus dem Kosovo, fehlende psychologische Begleitung und der Weg
Richtung Afghanistan 0:34:53 – 0:43:04: Afghanistan, Kundus,
Auftrag, Informanten und Verantwortung für Quellen 0:43:04 –
0:52:26: Gewalt, Bedrohungslagen, Angst um das eigene Leben und
Abschied von der Familie 0:52:26 – 1:02:20: Rückkehr nach
Deutschland, Reizbarkeit, Kontrollzwang, getötete Informanten und
moralische Verletzung 1:02:20 – 1:10:52: PTBS, fehlende Hilfe,
familiäre Belastung, Flashbacks, Dissoziation und
Regulationsstrategien 1:10:52 – 1:18:54: Offenheit,
Stigmatisierung, Versorgungslücken und Kameradschaft unter
Einsatzgeschädigten 1:18:54 – 1:24:17: Scham, Ausstieg aus der
Bundeswehr, Ehrenamt, Kinder und mögliche Rückkehr in den Einsatz
1:24:17 – Ende: Warnzeichen, Unterstützung für Einsatzveteranen,
Bund deutscher Einsatzveteranen, Zukunftswunsch und Verabschiedung
#bundeswehr #auslandseinsatz #veteranen #einsatzveteranen
*************************************************** Kontaktdaten
Einsatzveteranenverband:
https://www.instagram.com/veteranenverband/
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https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
Bundeswehr, Krieg, Massengräber, Minen, Brände, Beschuss,
Anschläge, Tod, Suizid von Kameraden, Hinrichtungen, Gewalt gegen
Zivilpersonen, PTBS, Flashbacks, Dissoziation, Albträume,
Aggression, moralische Verletzung, familiäre Belastung und
Todeswünsche. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst.
Andreas ist ehemaliger Soldat. Mit 19 kommt er zur Bundeswehr,
zunächst ohne den Plan, dort ein ganzes Berufsleben zu verbringen.
Er ist gelernter Koch, findet bei der Bundeswehr Struktur, Halt und
Kameradschaft. Später wird er Berufssoldat, arbeitet im
militärischen Abschirmdienst in der Spionageabwehr und erlebt
Auslandseinsätze im Kosovo und in Afghanistan. In dieser Folge
erzählt Andreas, was Krieg, Gewalt und Verantwortung mit einem
Menschen machen. Er spricht über seinen ersten Einsatz im Kosovo
1999, über Massengräber, Minen, brennende Gebäude, zerstörte Orte
und den Moment, in dem Deutschland für ihn nach der Rückkehr nicht
mehr so sicher wirkt wie vorher. Ab 2006 ist Andreas siebenmal in
Afghanistan. In Kundus arbeitet er mit Quellen und Informanten,
baut Netzwerke auf und trägt Verantwortung für Menschen, die der
Bundeswehr vertrauen. Er berichtet von Angst, Beschuss,
Demonstrationen, Bedrohungslagen, getöteten Kontakten und einem
Kameraden, dessen Tod ihn bis heute begleitet. Nach den Einsätzen
verändert sich sein Leben. Andreas kann nachts nicht schlafen,
braucht Kontrolle, reagiert schneller aggressiv, fühlt sich im
Einsatz sicherer als zu Hause und erkennt später: Er lebt mit einer
komplexen posttraumatischen Belastungsstörung. Andreas spricht
außerdem darüber, warum er heute offen über seine Erkrankung
spricht, wie er andere Einsatzveteranen unterstützt und warum
Scham, Stigmatisierung und fehlende Hilfe nach dem Dienst für viele
Betroffene ein zusätzliches Problem sind. Zeitstempel: 0:00:00 –
0:01:47: Triggerwarnung & Intro 0:01:47 – 0:10:39: Andreas’
Einstieg bei der Bundeswehrlaufbahn, militärischer Abschirmdienst,
Spionageabwehr und Bedeutung von Kameradschaft 0:10:39 – 0:18:24:
Identität, Struktur und der erste Auslandseinsatz im Kosovo 0:18:24
– 0:27:25: Aufgaben im Kosovo, Massengräber, Minen, brennende
Schule und erste prägende Erfahrungen 0:27:25 – 0:34:53: Rückkehr
aus dem Kosovo, fehlende psychologische Begleitung und der Weg
Richtung Afghanistan 0:34:53 – 0:43:04: Afghanistan, Kundus,
Auftrag, Informanten und Verantwortung für Quellen 0:43:04 –
0:52:26: Gewalt, Bedrohungslagen, Angst um das eigene Leben und
Abschied von der Familie 0:52:26 – 1:02:20: Rückkehr nach
Deutschland, Reizbarkeit, Kontrollzwang, getötete Informanten und
moralische Verletzung 1:02:20 – 1:10:52: PTBS, fehlende Hilfe,
familiäre Belastung, Flashbacks, Dissoziation und
Regulationsstrategien 1:10:52 – 1:18:54: Offenheit,
Stigmatisierung, Versorgungslücken und Kameradschaft unter
Einsatzgeschädigten 1:18:54 – 1:24:17: Scham, Ausstieg aus der
Bundeswehr, Ehrenamt, Kinder und mögliche Rückkehr in den Einsatz
1:24:17 – Ende: Warnzeichen, Unterstützung für Einsatzveteranen,
Bund deutscher Einsatzveteranen, Zukunftswunsch und Verabschiedung
#bundeswehr #auslandseinsatz #veteranen #einsatzveteranen
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