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1 Stunde 39 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Frühgeborene e. V. Wenn dein Kind viel zu früh geboren wurde oder eine Frühgeburt droht, verändert sich von einem Moment auf den anderen alles. Es geht um Intensivstation, medizinische Entscheidungen, Angst, Hoffnung und die Frage: Wie schaffen wir das als Familie? Der Bundesverband Frühgeborene e. V. unterstützt Frühgeborene und ihre Familien von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Er bietet Informationen, Vernetzung und Beratung für Eltern, Angehörige und Fachkräfte. Über die kostenlose Hotline erreichen Eltern Menschen, die selbst Frühchen-Erfahrung haben: 0800 875 8770. Mehr Informationen findest du auf: https://www.fruehgeborene.de/index.htm In dieser Folge erzählt Jacqueline den zweiten Teil ihrer Geschichte. Nach der Geburt in Schwangerschaftswoche 22+2 beginnt für ihre Tochter der Kampf auf der Intensivstation. Jacqueline erzählt von Inkubator, Beatmung, Sauerstoffsättigung, Monitoren, Hochfrequenzbeatmung, CPAP, Rückschritten und Momenten, in denen sie nicht wusste, ob ihr Kind überlebt. Gleichzeitig gibt es kleine Meilensteine: das erste Känguruhen, offene Augen, leise Geräusche, Gewichtsschilder am Inkubator und der Schritt vom Inkubator ins Wärmebettchen. Doch der Weg bleibt schwer. Ihre Tochter hat Lungenprobleme, muss mehrfach wieder intubiert werden und wird später nach einer Laser-OP erneut kritisch krank. Nach fünfeinhalb Monaten darf sie nach Hause. Mit Sauerstoff, Monitor, Medikamenten und einer Angst, die bleibt. Später kommt eine schwere Fütterstörung dazu. Jacqueline erzählt, wie Essen, Trinken, Sonde, Klinikaufenthalte und Therapien das Familienleben bestimmen. Diese Folge handelt von Extremfrühchen, Neonatologie, Frühcheneltern, Trauma, Fütterstörung, Pflege, fehlender Unterstützung und dem langen Weg in mehr Alltag. Anmerkung: Heute ist Jacquelines Kind sehr fit und konnte nach 2,5 Jahren ohne Sauerstoff leben. Außerdem hat sie seit der Aufnahme gelernt, auch feste Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:03:01: Werbepartner & Triggerwarnung 0:03:01 – 0:09:59: Intro, Anschluss an Teil 1, Taufe, erstes Känguruhen und Angst vor dem Berühren 0:09:59 – 0:16:42: Alltag auf der Intensivstation, andere Frühchenfamilien und ständige Nähe zum Tod 0:16:42 – 0:23:46: Schlechte Lungensituation, Hochfrequenzbeatmung, Sauerstoffabfall und erste Meilensteine 0:23:46 – 0:30:45: Gewichtszunahme, Ernährung, Extubationsversuche, CPAP und erster Stillversuch 0:30:45 – 0:36:44: Verlegung auf Normalstation, Sorgen um Versorgung, Virusinfektion und Rückkehr auf Intensivstation 0:36:44 – 0:45:38: Freunde, Familie, psychische Belastung, Panik, Kontrollbedürfnis und Angst vor Erblindung 0:45:38 – 0:54:21: Vorbereitung auf Entlassung, Sauerstoff, Monitor, Medikamente und Trinkprobleme 0:54:21 – 1:01:38: Laser-OP, erneute Intubation, Rückfall und Heimkommen mit 2900 Gramm 1:01:38 – 1:14:08: Fütterstörung, Logopädie, Klinik, Sonde, Essensangst und Überforderung 1:14:08 – 1:24:56: Spezialtherapie in Essen, Essen lernen, Kindergarten und weniger Druck beim Thema Nahrung 1:24:56 – Ende: Pflegegrad, Kosten, Arbeiten, Reize, Traumatherapie, Zukunftswunsch und Verabschiedung #extremfrühchen #frühchen #frühgeburt #neonatologie #kinderintensivstation #inkubator #fütterstörung #sonde #frühcheneltern #pflegegrad *************************************************** Nähere Informationen zum Bundesverband Frühgeborene e.V.: https://www.fruehgeborene.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 6 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Frühgeborene e. V. Wenn dein Kind viel zu früh geboren wurde oder eine Frühgeburt droht, verändert sich von einem Moment auf den anderen alles. Es geht um Intensivstation, medizinische Entscheidungen, Angst, Hoffnung und die Frage: Wie schaffen wir das als Familie? Der Bundesverband Frühgeborene e. V. unterstützt Frühgeborene und ihre Familien von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Er bietet Informationen, Vernetzung und Beratung für Eltern, Angehörige und Fachkräfte. Über die kostenlose Hotline erreichen Eltern Menschen, die selbst Frühchen-Erfahrung haben: 0800 875 8770. Mehr Informationen findest du auf: https://www.fruehgeborene.de/index.htm In dieser Folge erzählt Jacqueline den ersten Teil ihrer Geschichte. Ihre Tochter kommt in der Schwangerschaftswoche 22+2 zur Welt. Vorher liegen Kinderwunschbehandlung, künstliche Befruchtung, ein schweres Überstimulationssyndrom, Wasser in der Lunge, Nierenprobleme und zwei Wochen Krankenhaus hinter ihr. Als Jacqueline erfährt, dass sie schwanger ist, ist da Freude. Doch die Schwangerschaft bleibt nicht ruhig. Bei der Feindiagnostik wird eine extreme Gebärmutterhalsverkürzung festgestellt. Später öffnet sich der Muttermund, ein Helikopter wird angefordert, dann wegen Schnee abgesagt. Jacqueline wird mit Blaulicht in die Uniklinik gebracht. Dort muss sie entscheiden, ob bei einer Geburt alles für ihr Kind getan werden soll. Kurz darauf platzt die Fruchtblase. Ihre Tochter kommt innerhalb von Minuten zur Welt, mit 380 Gramm. Jacqueline weiß zunächst nicht, ob ihr Baby lebt. Erst später sieht sie ihre Tochter im Inkubator, intubiert, verkabelt und auf dem Weg auf die Intensivstation. Diese Folge handelt von Extremfrühchen, Frühgeburt, Schwangerschaftswoche 22+2, Kinderintensivstation, Geburtstrauma, medizinischen Entscheidungen und dem Moment, in dem nur noch ein Satz zählt: Mein Baby lebt. Dies ist Teil 1 von Jacquelines Geschichte. Die Fortsetzung folgt in der nächsten Folge. Die Tochter hat überlebt. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:02:40: Werbepartner und Intro 0:02:40 – 0:07:37: Kennenlernen, künstliche Befruchtung und schwere Überstimulation 0:07:37 – 0:15:17: Krankenhaus, Wasser im Bauchraum, Nierenprobleme und Schwangerschaftstest 0:15:17 – 0:22:18: Freude über die Schwangerschaft und zwei errechnete Geburtstermine 0:22:18 – 0:31:56: Schwangerschaft, Feindiagnostik und extreme Gebärmutterhalsverkürzung 0:31:56 – 0:40:07: Pessar, Wehen, geöffneter Muttermund, Transport in die Uniklinik und Fruchtwasserverlust 0:40:07 – 0:48:07: Entscheidung zur Versorgung, Lungenreife, Blutungen, Geburt und Ausschabung 0:48:07 – 0:54:30: Warten auf Informationen, erstes Sehen im Inkubator und Intensivstation 0:54:30 – 1:04:49: Monitore, Pneumothorax, Thoraxdrainage, erste Tage auf der Intensivstation und Vertrauen zum Oberarzt 1:04:49 – Ende: Die Nachricht, dass sie die Nacht nicht überleben soll, Verabschiedung #extremfrühchen #frühchen #frühgeburt #ssw22 #schwangerschaftswoche22 #kinderwunsch #künstlichebefruchtung #ivf #kinderintensivstation #neonatologie *************************************************** Nähere Informationen zum Bundesverband Frühgeborene e.V.: https://www.fruehgeborene.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
50 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Neurofibromatose e. V. Neurofibromatose ist eine seltene Erkrankung, die sich bei jedem Menschen unterschiedlich zeigen kann. Sie kann Hautveränderungen, gutartige Tumore an Nervenenden, körperliche Beschwerden und psychische Belastungen mit sich bringen. Der Bundesverband Neurofibromatose e. V. unterstützt Betroffene und Angehörige mit Informationen, Austausch und Aufklärung. Er macht sichtbar, was ein Leben mit Neurofibromatose bedeuten kann, und setzt sich dafür ein, dass Menschen mit NF besser verstanden und ernst genommen werden. Wenn du selbst betroffen bist, Fragen hast oder dich mit anderen Betroffenen verbinden möchtest, findest du weitere Informationen beim Bundesverband Neurofibromatose e. V. Mehr Informationen findest du auf http://www.bv-nf.de/ In dieser Folge erzählt Simone von ihrem Leben mit Neurofibromatose Typ 1. Neurofibromatose ist eine seltene Erkrankung, die sich bei jedem Menschen anders zeigen kann. Bei Simone äußert sie sich vor allem sichtbar an der Haut. Schon im Kleinkindalter erhalten ihre Eltern die Diagnose. Später wachsen bei ihr immer mehr Fibrome, besonders ab der Pubertät und im Erwachsenenalter. Simone erzählt, was Neurofibromatose Typ 1 bedeutet, wie sich die Erkrankung bei ihr zeigt und wie unterschiedlich der Verlauf sein kann. Sie spricht über Café-au-lait-Flecken, Fibrome, motorische Schwierigkeiten, Operationen, Laserbehandlungen, starken Juckreiz und den Kampf mit der Krankenkasse, weil Behandlungen im Gesicht als ästhetisch eingeordnet wurden. Ein großer Teil ihrer Geschichte handelt aber nicht nur von der Erkrankung selbst. Es geht um den Blick der anderen. Später zieht sie sich immer mehr zurück. Nicht, weil sie nichts erleben will, sondern weil die Blicke, Kommentare und Reaktionen anderer Menschen sie belasten. Gleichzeitig findet sie über Social Media einen neuen Umgang mit ihrer Erkrankung. Sie beginnt, über Neurofibromatose aufzuklären, bekommt Kontakt zu anderen Betroffenen und merkt: Ihre Geschichte kann anderen helfen. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:02:46: Werbepartner Bundesverbands Neurofibromatose und Intro 0:02:36 – 0:07:19: Vorstellung, Diagnose im Kleinkindalter und Erklärung von Neurofibromatose Typ 1 0:07:19 – 0:10:07: Kindheit, erste sichtbare Veränderungen und Zunahme der Fibrome im Erwachsenenalter 0:10:07 – 0:17:08: Schule, Ausgrenzung, Mobbing, motorische Einschränkungen und Belastung durch den Schulalltag 0:17:08 – 0:20:31: Landschulheim, fehlende Freundschaften, sozialer Rückzug und veränderter Blick auf den eigenen Körper 0:20:31 – 0:25:01: Operationen, Laserbehandlung im Gesicht, Krankenkasse und der Kampf um Kostenübernahme 0:25:01 – 0:28:48: Weitere medizinische Eingriffe, Fibrome am Nacken, Auge, Ellbogen, Schulter und Finger 0:28:48 – 0:33:56: Verstecken, Blicke im Alltag, Reaktionen von Kindern und der Wunsch nach besserer Aufklärung 0:33:56 – 0:37:31: Mehr Selbstbewusstsein, Social Media, Austausch mit Betroffenen und SWR-Heimat-Beitrag 0:37:31 – 0:42:29: Freundschaften im Erwachsenenalter, neue Kontakte, Sport, Reisen und abwertende Kommentare im Internet 0:42:29 – 0:48:53: Wunsch an die Gesellschaft, Respekt, Inklusion, Körperbild, Frauen und äußeres Erscheinungsbild 0:48:53 – Ende: Zukunftswunsch & Verabschiedung Das Thumbnail wurde mithilfe von KI generiert. #neurofibromatose #neurofibromatosetyp1 #nf1 #selteneerkrankung #bundesverbandneurofibromatose *************************************************** Nähere Informationen zum Bundesverband Neurofibromatose e.V.: http://www.bv-nf.de/ Näherer Kontakt zu Simone: Instagram: https://www.instagram.com/simmys_nf1_life/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
47 Minuten
In dieser Folge erzählt Elijah Presley, alias Elijah Neuhaus, von seinem Anderssein. Elijah ist Legastheniker, sehbehindert und im Autismus-Spektrum. Heute ist er Musiker, bildender Künstler, Autor und spricht darüber, warum Anderssein für ihn eine Superkraft geworden ist. Doch bis er diesen Satz über sich sagen konnte, lag ein langer Weg hinter ihm. Seine frühe Kindheit beschreibt Elijah als liebevoll und behütet. Er wächst bei seiner alleinerziehenden Mutter auf, umgeben von mehreren Frauen aus der Familie. Es mangelt an Geld, aber nicht an Liebe. Gleichzeitig erlebt er früh kulturelle Vielfalt, Musik, Sport und eine Nähe zur amerikanischen Community. Der Bruch kommt mit Kindergarten und Schule. Elijah passt nicht in die erwarteten Formen. Er ist laut und still zugleich, sozial unsicher, kreativ, bewegungsfreudig und überfordert mit den klassischen Schulfächern. In der Waldorfschule erlebt er Ausgrenzung, Mobbing und Abwertung. Ein Lehrer nennt ihn vor der Klasse dumm, obwohl seine Legasthenie bekannt ist. Später wird derselbe Lehrer körperlich gewalttätig und packt Elijah am Hals. Elijah erzählt, wie diese Erfahrungen sein Selbstbild geprägt haben. Wie es ist, als Kind immer wieder zu hören, man passe nicht rein. Und wie lange ein solcher Satz im Kopf bleiben kann. Gleichzeitig gibt es Menschen und Räume, die ihn halten. Seine Eltern suchen Wege, ihn zu unterstützen. Er bekommt Heilpädagogik, Ergotherapie und Psychotherapie. Im Kampfsport findet Elijah Selbstvertrauen. Er wird Deutscher Meister, Vizeweltmeister und trainiert im Leistungssport, bis chronische Erschöpfung und eine später erkannte Sehbehinderung diesen Weg beenden. Danach findet Elijah zur Musik. Aus Gedichten werden Raps, aus Rap wird Gesang, aus Musik wird Berufung. Später kommen Kunst, Studium, Schreiben und sein Buch dazu. Aus dem Satz „Du bist dumm“ wird Schritt für Schritt eine andere Haltung: Ich bin anders. Und genau darin liegt Kraft. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:05: Intro 0:01:05 – 0:07:51: Vorstellung von Elijah, Kindheit, Familie, frühe Liebe zur Kunst und erste Erfahrungen mit Schule und Ausgrenzung 0:07:51 – 0:13:50: Unterstützung durch die Eltern, Mobbing, seelische Gewalt, Legasthenie und der Rückzug in Kunst und Vorbilder 0:13:50 – 0:17:23: Leistungssport, chronische Erschöpfung, Sehbehinderung und der Wechsel zur Musik 0:17:23 – 0:21:16: Autismus-Spektrum, Psychotherapie, Schulangst und der Wechsel von der Waldorfschule zur Regelschule 0:21:16 – 0:24:16: Körperlicher Angriff durch einen Lehrer, Anzeige und Folgen für Elijahs Selbstbild 0:24:16 – 0:30:50: Schulabbruch, Begabtenprüfung, Studium, Kunst, Schreiben und das Gefühl, doch dazuzugehören 0:30:50 – 0:36:15: Anderssein als Superkraft, Niederlagen im Sport, Resilienz und der Weg auf die Bühne 0:36:15 – 0:39:32: Buch, Musikprojekt, Schulbuchauszug in Frankreich und der Wunsch, anderen eine Stimme zu geben 0:39:32 – 0:45:15: Was Kinder brauchen, Menschlichkeit, Empathie, Bildung und Elijahs Blick auf seinen Sohn 0:45:15 – Ende: Zukunftswunsch, Kunst, Bühne, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #anderssein #neurodivergenz #autismusspektrum #autismus #legasthenie *************************************************** Elijahs Kontakt: https://www.instagram.com/elijahoffiziell/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 29 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Drogenabhängigkeit, Crack, Heroin, Suchtdruck, Entzug, Methadon, Obdachlosigkeit, Haft, Beschaffungskriminalität, körperlichen und psychischen Absturz, Einsamkeit, Rückfälle als Thema und den Weg zurück in ein suchtfreies Leben. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. In dieser Folge erzählt Dirk, wie er vom gefeierten Billardspieler in eine schwere Drogenabhängigkeit gerutscht ist und sich viele Jahre später sein Leben zurückgeholt hat. Dirk entdeckt als Jugendlicher den Billard. Mit 16 spielt er erste kleine Turniere, gewinnt eine Reise nach London und tritt kurz darauf in einen Verein ein. Aus einem Interesse wird schnell eine Leidenschaft. Dirk zieht mit 18 nach München, trainiert viel, spielt später in der ersten Bundesliga und wird mit seiner Mannschaft deutscher Vizemeister. Billard gibt ihm Anerkennung, Ehrgeiz, Struktur und ein Gefühl für das, was er kann. Nach Jahren im Leistungssport will Dirk mehr vom Leben sehen. Er macht eine Billardpause, zieht nach Hamburg, bewegt sich in Kulturkreisen, rezitiert Gedichte, organisiert Veranstaltungen und arbeitet als Touristenführer. Dann kommt der Bruch. Auf Partys konsumiert Dirk zunächst Kokain. Später probiert er Crack. Die Abstände zwischen dem Konsum werden kürzer. Nach einigen Monaten konsumiert er täglich. Sein Alltag bricht weg, seine Arbeit als Touristenführer verliert er. Mit der Zeit kommen Heroin, Obdachlosigkeit, Haftstrafen und ein Leben auf der Hamburger Drogenszene dazu. Fast 20 Jahre lang bestimmt die Sucht seinen Alltag. Dirk erzählt von Crack, Heroin, Suchtdruck, Methadon, Entzug, Schwarzfahren, Ersatzfreiheitsstrafen und dem Punkt, an dem er im Gefängnis eine Entscheidung trifft: Er will clean leben und clean bleiben. Diese Folge handelt von Billard, Crack, Heroin, Sucht, Obdachlosigkeit, Haft, Therapie, Disziplin, Rückkehr und der Frage, wie ein Mensch nach einem langen Absturz wieder anfängt, an sein eigenes Leben zu glauben. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:53: Triggerwarnung und Intro 0:01:53 – 0:07:54: Vorstellung von Dir, Kindheit in Ostwestfalen, erste Begegnung mit Billard und Turniersieg mit 16 0:07:54 – 0:18:51: Verein, München, Bundesliga, sportlicher Ehrgeiz und erste Erfolge im Billard 0:18:51 – 0:25:44: Billardpause, Hamburg, Kulturverein, Bühne, Gedichte und Arbeit als Touristenführer 0:25:44 – 0:33:53: Erster Drogenkonsum, Crack, starkes Suchtverlangen und zunehmender Kontrollverlust 0:33:53 – 0:42:11: Jobverlust, Hinz-und-Kunst-Verkauf, Drogenszene, Obdachlosigkeit und Heroin 0:42:11 – 0:51:56: Tiefpunkt, Gefängnis, Ersatzfreiheitsstrafen, Methadon und Drogen im Haftumfeld 0:51:56 – 1:00:01: Methadon aus Dirks Sicht, Abdosieren, Entzug und die Entscheidung in der Gefängniszelle 1:00:01 – 1:08:49: Clean bleiben, Therapie, Fachklinik Südergellersen, Adaption, Wohnprojekt und eigene Wohnung 1:08:49 – 1:17:00: Suchtdruck, Einsamkeit, neuer Freundeskreis und Rückkehr zum Billard 1:17:00 – 1:24:16: Norddeutsche Meisterschaft, Hinz und Kunst, Deutsche Meisterschaft und Blick auf Obdachlosigkeit 1:24:16 – Ende: Rat an Menschen am Scheideweg, Zukunftswunsch, Präventionsarbeit, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #drogenabhängigkeit #crack #heroin #suchtdruck #entzug #methadon #obdachlosigkeit #haft #billard *************************************************** Dirks Kontakt: https://www.instagram.com/dirkrichter81/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
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Über diesen Podcast

"Von Bohne zu Bohne" ist der Podcast, der zufällige Begegnungen in außergewöhnliche Geschichten verwandelt. Charlotte weiß vorher nichts über unsere Gäste. Kein Name, keine Informationen, keine Vorbereitung. Ihre Fragen an die Gäste werden ungefiltert wie Deine Fragen sein. Sania dagegen kennt die Gäste im Voraus, damit wird ihre Sichtweise auf die Dinge eine andere sein. Unser Ziel? Jeder Mensch hat eine besondere Geschichte. Hier teilen Fremde ihre tiefsten Erlebnisse und Geheimnisse, und Du bist hautnah dabei. Bist Du bereit, Dich gemeinsam mit Charlotte überraschen zu lassen?
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„Von Bohne zu Bohne“

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