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Von Bohne zu Bohne Archiv

100 Episoden
1 Stunde 31 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um organisierte sexualisierte Gewalt in der Kindheit und Jugend. Hannah beschreibt Vergewaltigungen durch mehrere Täter, Betäubung, Folter, Einsperren sowie Nahrungs- und Schlafentzug. Es geht auch um Aufnahmen sexualisierter Gewalt, die Tötung ihres neugeborenen Kindes und anderer Mädchen, lebensbedrohliche Gewalt, Selbstverletzung, Suizidgedanken und den Suizid eines Freundes. Gewalthandlungen werden teilweise detailliert beschrieben. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. In Teil 2 erzählt Hannah weiter, was nach ihrer ersten Begegnung mit mehreren Tätern geschah. Sie beschreibt, wie der Mann, dem sie als Kind vertraut hatte, sie anderen Männern gegen Geld überließ. Die Gewalt wird immer extremer. Hannah berichtet von Folter, Kontrolle, Hunger, Schlafentzug, Aufnahmen sexualisierter Gewalt und einem Alltag, in dem sie außerhalb der Schule kaum noch ein eigenes Leben hat. Als ein jüngeres Mädchen ähnliche Nachrichten von dem Mann bekommt, versucht Hannah, sie zu schützen. Doch ein Gespräch im Jugendtreff führt nicht zu dem Schutz, den die Mädchen gebraucht hätten. Hannah erzählt, wie sie danach für ihren Versuch, Hilfe zu holen, bestraft wird. Sie berichtet außerdem von weiteren Mädchen, von Treffen an unterschiedlichen Orten und davon, ein Kind bekommen zu haben, das nach ihrer Schilderung kurz nach der Geburt getötet wurde. Diese Erlebnisse beschreibt Hannah als Teil eines Netzwerks organisierter Gewalt. Mit dem Corona-Lockdown entsteht erstmals Abstand. Hannah erlebt einen Alltag, in dem die Gewalt seltener wird. Gleichzeitig gelten die Regeln des Täters in ihrem Kopf weiter. Als sie später erneut zu ihm fährt, eskaliert die Situation lebensbedrohlich. Hannah kann Hilfe rufen. Es folgen Krankenhaus, Ermittlungen, ein Gerichtsverfahren und schließlich seine Verurteilung. Doch mit dem Ende der akuten Gewalt beginnt ein neuer Weg. Hannah erzählt, wie schwer Freiheit sein kann, wenn jahrelang jemand anderes über Essen, Schlaf, Nähe und jede Entscheidung bestimmt hat. Diese Folge handelt von organisierter sexualisierter Gewalt, Überleben, Kontrolle, Trauma, Strafverfahren und dem Versuch, nach Jahren der Fremdbestimmung ein eigenes Leben aufzubauen. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:54: Triggerwarnung & Intro 0:01:54 – 0:10:38: Vorstellung von Hannah, mehrere Täter, Bezahlung, Kontrolle und zunehmende Gewalt 0:10:38 – 0:18:40: Folter, Hunger, Isolation und Aufnahmen sexualisierter Gewalt 0:18:40 – 0:28:11: Netzwerk, weitere Männer, Lockdown und Hannahs Versuch, ein jüngeres Mädchen zu schützen 0:28:11 – 0:39:28: Gespräch im Jugendtreff, Bestrafung, schwere Gewalt und Hannahs Schilderung über ihr neugeborenes Kind 0:39:28 – 0:49:28: Weitere Mädchen, Treffen, Todesfälle, Selbstverletzung und Suizidgedanken 0:49:28 – 1:00:40: Wunsch nach einem anderen Leben, Lockdown, Suizid eines Freundes und erste Distanz 1:00:40 – 1:10:48: Letzte lebensbedrohliche Gewalttat, Rettung, Krankenhaus, Ermittlungen und Verurteilung 1:10:48 – 1:19:26: Freiheit ohne den Täter, alte Regeln, Alltag nach der Gewalt und fehlendes Verständnis 1:19:26 – 1:27:30: Eigenes Leben, Schlaf, Essen, Vertrauen, Therapie und bleibende Folgen 1:27:30 – Ende: Wunsch an die Gesellschaft, Zukunft, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #sexualisiertegewalt #kindesmissbrauch #vergewaltigung #organisiertegewalt *************************************************** Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 14 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte Gewalt in der Kindheit, Vergewaltigung, schwere körperliche und psychische Gewalt, Vernachlässigung, familiäre Gewalt, Mobbing, Einsperren, Fesseln, Nahrungs- und Schlafentzug, Kontrolle und Suizidandrohungen als Druckmittel. Die Gewalthandlungen werden teilweise konkret beschrieben. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. Hannah wächst ländlich auf und ist schon früh viel allein. Ihr Vater arbeitet viel, ihre Mutter lebt mit Depressionen. Hannah beschreibt eine Kindheit, in der sie sich zunehmend für die Gefühle ihrer Mutter verantwortlich fühlt und später auch verbale und körperliche Gewalt erlebt. In der Schule findet sie kaum Anschluss und wird gemobbt. Mit etwa elf Jahren sucht sie deshalb einen Jugendtreff auf. Dort begegnet sie einem rund 30-jährigen ehrenamtlichen Helfer. Er hört ihr zu, interessiert sich für ihr Leben und bezeichnet sich schon bald als ihren besten Freund. Er schreibt ihr ständig, ruft sie an, macht ihr Geschenke und sagt, sie habe eine bessere Familie verdient. Nach und nach verschiebt er Grenzen. Er schickt sexualisierte Nachrichten, berührt Hannah, küsst sie und vergewaltigt sie später in einem Raum des Jugendtreffs. Danach droht er ihr mit Suizid, falls sie jemandem davon erzählt. Trotz der Gewalt bleibt er ihre wichtigste Bezugsperson. Hannah beschreibt, wie aus vermeintlicher Freundschaft immer stärkere Kontrolle wird. Er sperrt sie in einen Kellerraum, bestimmt über Schlaf und Essen, stellt Regeln auf, fesselt sie und bestraft sie mit körperlicher und sexualisierter Gewalt. Teil 1 endet an einem weiteren Wendepunkt: Hannah verliert nach einem Getränk das Bewusstsein und wacht später in Anwesenheit mehrerer Männer auf. Diese Folge handelt von sexualisierter Gewalt, Macht, Kontrolle, Abhängigkeit, Einsamkeit und dem Beginn dessen, was Hannah selbst als Einstieg in ein Netzwerk organisierter Gewalt beschreibt. Die Fortsetzung von Hannahs Geschichte erscheint in der kommenden Woche. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:54: Triggerwarnung & Intro 0:01:54 – 0:12:52: Vorstellung von Hannah, Kindheit, Vernachlässigung, Gewalt zu Hause, Mobbing und Einsamkeit 0:12:52 – 0:22:06: Jugendtreff, erste Begegnung mit dem Erwachsenen und wachsende Vertrauensbasis 0:22:06 – 0:29:59: Dauerhafter Kontakt, Geschenke, emotionale Abhängigkeit und erste Grenzverschiebungen 0:29:59 – 0:38:35: Sexualisierte Nachrichten, Berührungen, Kuss und Vergewaltigung 0:38:35 – 0:44:03: Suizidandrohung, Schweigen und erneute Annäherung 0:44:03 – 0:53:49: Kellerraum, Gewalt, Einsperren und zunehmende Kontrolle 0:53:49 – 1:01:32: Fesseln, wiederholte Vergewaltigungen, Regeln sowie Schlaf- und Nahrungskontrolle 1:01:32 – 1:09:37: Gewalt im Alltag, Geheimhaltung, Entmenschlichung und erzwungene Unterordnung 1:09:37 – Ende: Nahrungsentzug, körperliche Bestrafung und der Übergang zu Teil 2 #sexualisiertegewalt #kindesmissbrauch #vergewaltigung #organisiertegewalt *************************************************** Betroffenenhilfe: https://weisser-ring.de/ Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Digitale Plattform, die dazu beiträgt, Gewalt gegen Frauen und FLINTA* sichtbarer zu machen: https://laut.jetzt/ https://www.instagram.com/laut.jetzt Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 37 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Alkoholabhängigkeit in der Familie, psychische und körperliche Gewalt, emotionale Abwertung, finanzielle Gewalt, Manipulation, Schulden, Existenzangst, Untreue, drohende Obdachlosigkeit, belastende Trennungen sowie Situationen, in denen ein Kind Alkohol konsumiert und mit einer Schusswaffe umgeht. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. In dieser Bonusfolge erzählt Simone, wie finanzielle Gewalt ihr Leben über Jahre geprägt hat. Schon als Kind erlebt sie zu Hause Angst und Unsicherheit. Ihr Vater ist alkoholabhängig, schreit, beleidigt und wird auch körperlich gewalttätig. Simone lernt früh, Konflikte auszuhalten, statt Grenzen zu setzen. Später gerät sie selbst in eine Beziehung mit verbaler und körperlicher Gewalt. Mit 26 lernt sie einen 22 Jahre älteren Mann kennen. Er wirkt selbstbewusst, großzügig und vermittelt ihr Sicherheit. Doch erste finanzielle Warnsignale tauchen schnell auf. Simone leiht ihm Geld, übernimmt gemeinsam mit ihm Kredite und geht finanziell mit in die Haftung. Ein gemeinsames Konto rutscht innerhalb weniger Tage 10.000 Euro ins Minus. Später berichtet Simone von unbezahlten Rechnungen, Schulden, nicht gezahlten Mieten und dem Gefühl, ständig finanzielle Krisen auffangen zu müssen. Besonders einschneidend ist für sie der Moment, in dem 100.000 Euro aus dem Verkauf des Elternhauses ihrer Mutter vom gemeinsamen Konto verschwinden. Während sie schwanger ist und kaum eigenes Einkommen hat, wachsen ihre Existenzängste. Trotzdem bleibt Simone. Sie beschreibt, wie schwer es war, die Beziehung als gefährlich für sich zu erkennen, weil ihr Partner ihr gleichzeitig immer wieder Sicherheit versprach und sie an dem Familienbild festhielt, das sie sich seit ihrer Kindheit gewünscht hatte. Nach weiteren finanziellen Krisen, drohendem Wohnungsverlust und einer Zeit im Keller einer Freundin zieht Simone mit 39 Jahren erstmals in eine eigene Wohnung. Schritt für Schritt beginnt sie, ihre Geschichte aufzuarbeiten, Grenzen zu setzen und wieder Kontrolle über ihr eigenes Leben zu gewinnen. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:39: Triggerwarnung & Intro 0:01:39 – 0:10:13: Vorstellung von Simone, Kindheit, alkoholabhängiger Vater, Gewalt und fehlende Grenzen 0:10:13 – 0:20:33: Erste langjährige Beziehung, körperliche Gewalt, Abhängigkeit und Trennung 0:20:33 – 0:29:40: Kennenlernen des späteren Partners und erste finanzielle Warnsignale 0:29:40 – 0:40:33: Kredite, gemeinsames Konto, Schulden und unbezahlte Rechnungen 0:40:33 – 0:49:53: 100.000 Euro vom Konto, Existenzangst und das Festhalten an der Beziehung 0:49:53 – 1:01:54: Schwangerschaft, Tod der Mutter, Kredite, finanzielle Krise und erneute Umschuldung 1:01:54 – 1:10:37: Hausverkauf, Umzug, Auslandspläne und Simone trägt den Familienalltag 1:10:37 – 1:18:26: Erkenntnis, unbezahlte Miete, Untreue und Trennungsprozess 1:18:26 – 1:25:45: Drohende Obdachlosigkeit, schlechte Schufa und die erste eigene Wohnung 1:25:45 – 1:35:02: Leben nach der Trennung, Belastung des Sohnes, Aufarbeitung und Umgangsrecht 1:35:02 – Ende: Grenzen, Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, Zukunftswunsch und Verabschiedung #finanziellegewalt #toxischebeziehung #psychischegewalt #emotionalegewalt *************************************************** Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
55 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um verbale und körperliche Gewalt in Beziehungen, Beleidigungen, Drohungen, emotionale Abwertung, Angststörung, Burnout, problematischen Alkoholkonsum innerhalb einer Beziehung und eine Krebsdiagnose. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. In dieser Bonusfolge erzählt Marleen von Beziehungen, in denen Liebe immer wieder mit Unsicherheit, Abwertung und Angst verbunden war. Mit 17 führt sie eine Beziehung mit einem elf Jahre älteren Mann. Über dreieinhalb Jahre erlebt sie dort verbale und körperliche Gewalt. Später entwickelt Marleen eine schwere Angststörung und beginnt, sich intensiver mit ihren Beziehungserfahrungen auseinanderzusetzen. Doch auch in späteren Partnerschaften begegnen ihr ähnliche Muster. Vor rund viereinhalb Jahren lernt Marleen einen Mann kennen, mit dem zunächst vieles leicht wirkt. Beide teilen Interessen, verbringen viel Zeit miteinander und ziehen zusammen. Doch sobald Konflikte entstehen, verändert sich die Beziehung. Marleen erzählt von Beleidigungen, Sarkasmus, Rückzug, Alkohol, Drohungen und immer wieder dem Satz, sie müsse die gemeinsame Wohnung verlassen. Damit verliert ihr Zuhause für sie seine Sicherheit. Nach drei Jahren entdeckt Marleen selbst einen Knoten. Die Diagnose: Schilddrüsenkrebs. Obwohl ihre Heilungschancen laut ihren Ärzten sehr gut sind, verändert die Diagnose ihre Perspektive auf ihr Leben. Gleichzeitig erlebt sie, dass ihr damaliger Partner ihr in dieser Situation kaum Halt gibt. Als eine weitere Operation ansteht, weigert er sich, sie ins Krankenhaus zu fahren. Marleen zieht zu ihren Eltern und findet später ein neues Zuhause. Trotzdem nähern sich beide noch einmal an. Erst nach weiteren Konflikten beendet sie die Beziehung endgültig. Heute arbeitet Marleen als Traumatherapeutin und begleitet selbst Menschen, die in belastenden Beziehungen leben. Sie spricht darüber, warum Trennung oft ein Prozess ist, welche Warnsignale sie heute früher erkennt und warum Sicherheit, Selbstwert und ein gesunder Umgang mit Konflikten für sie entscheidend geworden sind. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:55: Triggerwarnung und Intro 0:01:55 – 0:09:51: Vorstellung von Marleen, Kindheit, Vaterfigur, erste Beziehungen und körperliche Gewalt mit 17 0:09:51 – 0:13:37: Weitere belastende Beziehungen, Selbstzweifel, Therapie und Marleens heutiger Beruf 0:13:37 – 0:20:48: Kennenlernen im Corona-Testzentrum, Beziehung und erste Konflikte 0:20:48 – 0:27:10: Beleidigungen, Drohungen, Wohnungsunsicherheit und zerstörtes Vertrauen 0:27:10 – 0:33:21: Burnout, körperlicher Stress und Diagnose Schilddrüsenkrebs 0:33:21 – 0:40:10: Fehlende Unterstützung, Operation und der endgültige Auszug 0:40:10 – 0:46:16: Erneute Annäherung, letzter Urlaub, Trennung und Kontaktabbruch 0:46:16 – 0:49:34: Warnsignale und eine neue, sichere Beziehung 0:49:34 – 0:54:27: Marleens Arbeit mit Betroffenen, Selbstwert, Grenzen und Trennungsprozesse 0:54:27 – Ende: Zukunftswunsch, Rat an Betroffene und Verabschiedung #toxischebeziehung #psychischegewalt #körperlichegewalt #emotionalegewalt #krebsdiagnose *************************************************** Marleens Socials: https://www.youtube.com/ ⁨@energizeyourlife1011⁩ https://www.instagram.com/marleenspangpsychologie/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 24 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt von der Nummer gegen Kummer. Wenn du dich in einer belastenden Familiensituation befindest und nicht weißt, an wen du dich wenden kannst, ist die „Nummer gegen Kummer" für dich da. Am Kinder- und Jugendtelefon, in der Online-Beratung sowie am Elterntelefon findest du ein offenes Ohr für deine Sorgen und Ängste – anonym, kostenlos und vertraulich. Junge Menschen bis 27 Jahre erhalten unter 116 111, per Mail oder im Chat Unterstützung. Eltern und andere Bezugspersonen erreichen geschulte Beratungspersonen unter 0800 111 0550. Informationen zur Online-Beratung, Beratungszeiten und allen Angeboten findest du unter www.nummergegenkummer.de. Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um eine toxische Online-Beziehung, emotionale Abhängigkeit, Kontrollverhalten, wiederholten Kontaktentzug, psychische Krisen, Depressionen, Suizidgedanken, Trauer, rassistische und queerfeindliche Aussagen sowie starke emotionale Belastung. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. In Bonusfolge 8 erzählt Felix von ihrer ersten festen Beziehung. Sie beginnt vollständig online und entwickelt sich innerhalb kurzer Zeit zu einer intensiven Bindung, für die Felix ihr eigenes Leben immer weiter zurückstellt. Nach dem Abitur zieht sie sich aufgrund persönlicher Verluste stark zurück und findet Halt in einer internationalen Online-Freundesgruppe. Dort lernt sie ihren späteren Freund kennen. Aus Freundschaft wird schnell eine Beziehung. Nach wenigen Tagen fallen Sätze wie „Ich liebe dich“, später geht es um Heirat, Kinder und ein gemeinsames Leben. Felix beschreibt diese Phase rückblickend als Lovebombing. Gleichzeitig erlebt sie immer wieder plötzlichen Rückzug, Blockieren, Vorwürfe und tagelange Funkstille. Sie beginnt, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und fühlt sich zunehmend für den psychisch belasteten Partner verantwortlich. Beim ersten Treffen in Manchester spürt Felix schon am Flughafen den Impuls, wieder nach Hause zu fliegen. Trotzdem bleibt sie. Nach der Rückreise eskaliert die Beziehung erneut. Ein geplantes zweites Treffen fällt kurzfristig aus. Während Felix bereits in England ist, wird sie über Tage ignoriert. Erst Monate später schafft Felix den endgültigen Schlussstrich. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:02:29: Werbepartner, Hook, Triggerwarnung, Intro und Vorstellung von Felix 0:02:29 – 0:12:33: Online-Freundesgruppe, Isolation nach dem Abitur und erste Warnsignale 0:12:33 – 0:20:11: Annäherung, Liebesgeständnis und sehr schneller Beginn der Beziehung 0:20:11 – 0:29:32: Fernbeziehung, Rückzug, Kontrolle und problematische Aussagen des Partners 0:29:32 – 0:39:03: Lovebombing, emotionale Abhängigkeit, erste Trennung und erneute Annäherung 0:39:03 – 0:47:43: Reise nach Manchester, Fluchtimpuls, erstes Treffen und körperliche Nähe 0:47:43 – 0:58:43: Zwei Tage im Hotel, Zweifel, Rückreise, schwere Vorwürfe und erneute Eskalation 0:58:43 – 1:07:52: Geplantes zweites Treffen, Hochzeit in England, Absage und tagelanges Ignorieren 1:07:52 – 1:14:34: Funkstille, Wut, Zweifel und die Entscheidung, die Beziehung zu beenden 1:14:34 – Ende: Trennungsnachricht, Warnsignale, Selbstvergebung und Zukunftswunsch #onlinebeziehung #toxischebeziehung #lovebombing #emotionaleabhängigkeit *************************************************** Nähere Informationen zur Nummer gegen Kummer: https://www.nummergegenkummer.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 34 Minuten
Zehn Staffeln Von Bohne zu Bohne. In dieser Reflexionsfolge schauen wir nicht nur auf Staffel 10 zurück, sondern auf die vergangenen drei Jahre unseres Podcasts. Wir sprechen über 142 Aufnahmen, unsere Touren durch Deutschland, absurde Autofahrten, gefüllte Weinblätter, sehr salzigen Kakao, fragwürdige Raststättentoiletten und Momente, bei denen wir selbst dachten: Wie sind wir hier eigentlich gelandet? Gleichzeitig geht es um das, was hinter den Interviews passiert. Warum veröffentlichen wir manche aufgenommenen Folgen bewusst nicht? Welche Verantwortung tragen wir gegenüber unseren Gästen und unserer Community? Wo liegt für uns eine moralische Grenze? Und wie gehen wir damit um, Woche für Woche mit sehr persönlichen Lebensgeschichten konfrontiert zu sein? Wir sprechen darüber, was der Podcast in uns verändert hat. Charlotte erzählt, warum Sichtbarkeit für sie bis heute eine Überwindung ist. Und warum sie „Courage“ mit unserer gemeinsamen Arbeit verbindet. Und wir sprechen darüber, wie wir Grenzen setzen, Kritik einordnen und Gäste auch nach einer Aufnahme begleiten. Und natürlich stellen wir uns wieder den Fragen unserer Gäste. Diese Folge ist Rückblick, Behind the Scenes und ein persönlicher Blick darauf, was zehn Staffeln Von Bohne zu Bohne mit uns gemacht haben. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:26: Intro 0:01:26 – 0:05:09: Zehn Staffeln, Tourzahlen und 142 Podcastaufnahmen 0:05:09 – 0:24:26: Unsere prägendsten und lustigsten Tourmomente aus zehn Staffeln 0:24:26 – 0:33:47: Zehn Staffeln als Meilenstein, Durchhaltevermögen, Leidenschaft und Courage 0:33:47 – 0:44:47: Die unsexy Seiten des Podcastens, Social Media und Geschichten über schlechtes Timing 0:44:47 – 0:55:23: Communityfragen, unveröffentlichte Folgen, Verantwortung, moralische Grenzen und Fake-Accounts 0:55:23 – 1:04:28: Persönliche Veränderungen, Grenzen, Sichtbarkeit und Ängste 1:04:28 – 1:15:25: Fragen aus Staffel 10, Podcast-Erinnerungen und unsere Lieblingsgerichte 1:15:25 – 1:25:47: Missgeschicke mit glücklichem Ausgang 1:25:47 – 1:30:20: Wie verarbeiten wir die Geschichten unserer Gäste? 1:30:20 – Ende: Warum wir Azadiyas Geschichte erzählen wollten, Ausblick, Verabschiedung und Hilfshinweis #reflexionsfolge #staffelfinale #staffel10 #behindthescenes #podcastleben #podcasttour #lebensgeschichten #zuhören #podcastalltag #podcasthost *************************************************** Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 6 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt von Papatya. Wenn du von familiärer Gewalt, Kontrolle, Zwangsverheiratung oder einer möglichen Verschleppung ins Herkunftsland deiner Eltern betroffen oder bedroht bist, bietet Papatya Schutz und Beratung für Mädchen und junge Frauen. Die Kriseneinrichtung hat eine geheime Adresse. Über die Onlineberatung können sich Betroffene anonym und kostenlos beraten lassen. Auch Angehörige, Freundinnen, Freunde und Fachkräfte können sich an Papatya wenden unter: beratung@papatya.org https://papatya.org/ In dieser Folge erzählt Azadiya, warum sie vor fast zehn Jahren ihre Familie verlassen und eine neue Identität angenommen hat. Azadiya wächst in einer jesidisch-kurdischen Familie auf, in der sie nach eigener Aussage von klein auf Gewalt erlebt. Ihr Vater schlägt sie, ihre Schwestern und ihre Mutter. Ab ihrem zehnten Lebensjahr erlebt sie über Jahre sexualisierte Gewalt durch ihren Bruder. Gleichzeitig wächst sie mit strengen Regeln für Mädchen und Frauen auf. Ausbildung, Beziehungen und Heirat sollen nicht ihre eigene Entscheidung sein. Als Azadiya erkennt, dass sie lesbisch ist, sieht sie für sich innerhalb ihrer Familie keinen freien Weg. Dann flieht ihre Cousine, weil sie selbstbestimmt leben will. Sie wird später von einem Familienmitglied getötet. Für Azadiya verändert dieser Mord alles. Als ihre eigene Zwangsverheiratung näher rückt, beginnt sie heimlich ihre Flucht zu planen. Eine Kollegin, Beratungsstellen und das Jugendamt helfen ihr. Azadiya verabschiedet sich innerlich von ihrem bisherigen Leben, verlässt morgens das Haus und wird in eine anonyme Einrichtung gebracht, 900 Kilometer entfernt. Dort beginnt kein sorgenfreies neues Leben. Sie bekommt einen neuen Namen, darf zunächst keinen Kontakt zu ihrer Familie haben und lebt weiter mit der Angst, gefunden und getötet zu werden. Diese Angst begleitet sie bis heute. Azadiya spricht außerdem über ihr Buch, ihre Öffentlichkeit und darüber, warum sie heute andere Frauen unterstützt, die ihre Familien verlassen wollen. Diese Folge handelt von familiärer Gewalt, sexualisierter Gewalt, Zwangsheirat, sogenannter Ehrgewalt, Homosexualität, Flucht, Anonymität und dem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:02:36: Werbepartner, Triggerwarnung und Intro 0:02:36 – 0:10:19: Vorstellung von Azadiya, Kindheit und Gewalt in der Familie 0:10:19 – 0:17:28: Sexualisierte Gewalt durch den Bruder und Rollenbilder für Frauen 0:17:28 – 0:24:12: Eigene Identität, Zwangsheirat der Schwester und Azadiyas Homosexualität 0:24:12 – 0:32:58: Flucht und Ermordung der Cousine und die Entscheidung, selbst zu gehen 0:32:58 – 0:40:27: Beratungsstellen, Fluchtplanung, Morddrohungen und Dokumente 0:40:27 – 0:47:37: Abschied, Flucht, Jugendamt, anonyme Einrichtung und neuer Name 0:47:37 – 0:54:46: Leben mit Todesangst, Kontaktversuch und Suche durch die Familie 0:54:46 – 1:02:37: Buch, öffentliche Stimme und Unterstützung anderer Frauen 1:02:37 – 1:06:01: Worte an ihre Cousine, Familie und die jesidische Community 1:06:01 – Ende: Zukunftswunsch, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #familiäregewalt #sexualisiertegewalt #zwangsheirat #ehrgewalt #ehrenmord #homosexualität #flucht #anonymleben #selbstbestimmung #gewaltschutz #papatya #femizid *************************************************** Nähere Informationen zu Papatya: beratung@papatya.org https://papatya.org/ Instagram von Azadiya: https://www.instagram.com/azadiya.h_um.mein.leben_lgbtq/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 39 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Frühgeborene e. V. Wenn dein Kind viel zu früh geboren wurde oder eine Frühgeburt droht, verändert sich von einem Moment auf den anderen alles. Es geht um Intensivstation, medizinische Entscheidungen, Angst, Hoffnung und die Frage: Wie schaffen wir das als Familie? Der Bundesverband Frühgeborene e. V. unterstützt Frühgeborene und ihre Familien von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Er bietet Informationen, Vernetzung und Beratung für Eltern, Angehörige und Fachkräfte. Über die kostenlose Hotline erreichen Eltern Menschen, die selbst Frühchen-Erfahrung haben: 0800 875 8770. Mehr Informationen findest du auf: https://www.fruehgeborene.de/index.htm In dieser Folge erzählt Jacqueline den zweiten Teil ihrer Geschichte. Nach der Geburt in Schwangerschaftswoche 22+2 beginnt für ihre Tochter der Kampf auf der Intensivstation. Jacqueline erzählt von Inkubator, Beatmung, Sauerstoffsättigung, Monitoren, Hochfrequenzbeatmung, CPAP, Rückschritten und Momenten, in denen sie nicht wusste, ob ihr Kind überlebt. Gleichzeitig gibt es kleine Meilensteine: das erste Känguruhen, offene Augen, leise Geräusche, Gewichtsschilder am Inkubator und der Schritt vom Inkubator ins Wärmebettchen. Doch der Weg bleibt schwer. Ihre Tochter hat Lungenprobleme, muss mehrfach wieder intubiert werden und wird später nach einer Laser-OP erneut kritisch krank. Nach fünfeinhalb Monaten darf sie nach Hause. Mit Sauerstoff, Monitor, Medikamenten und einer Angst, die bleibt. Später kommt eine schwere Fütterstörung dazu. Jacqueline erzählt, wie Essen, Trinken, Sonde, Klinikaufenthalte und Therapien das Familienleben bestimmen. Diese Folge handelt von Extremfrühchen, Neonatologie, Frühcheneltern, Trauma, Fütterstörung, Pflege, fehlender Unterstützung und dem langen Weg in mehr Alltag. Anmerkung: Heute ist Jacquelines Kind sehr fit und konnte nach 2,5 Jahren ohne Sauerstoff leben. Außerdem hat sie seit der Aufnahme gelernt, auch feste Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:03:01: Werbepartner & Triggerwarnung 0:03:01 – 0:09:59: Intro, Anschluss an Teil 1, Taufe, erstes Känguruhen und Angst vor dem Berühren 0:09:59 – 0:16:42: Alltag auf der Intensivstation, andere Frühchenfamilien und ständige Nähe zum Tod 0:16:42 – 0:23:46: Schlechte Lungensituation, Hochfrequenzbeatmung, Sauerstoffabfall und erste Meilensteine 0:23:46 – 0:30:45: Gewichtszunahme, Ernährung, Extubationsversuche, CPAP und erster Stillversuch 0:30:45 – 0:36:44: Verlegung auf Normalstation, Sorgen um Versorgung, Virusinfektion und Rückkehr auf Intensivstation 0:36:44 – 0:45:38: Freunde, Familie, psychische Belastung, Panik, Kontrollbedürfnis und Angst vor Erblindung 0:45:38 – 0:54:21: Vorbereitung auf Entlassung, Sauerstoff, Monitor, Medikamente und Trinkprobleme 0:54:21 – 1:01:38: Laser-OP, erneute Intubation, Rückfall und Heimkommen mit 2900 Gramm 1:01:38 – 1:14:08: Fütterstörung, Logopädie, Klinik, Sonde, Essensangst und Überforderung 1:14:08 – 1:24:56: Spezialtherapie in Essen, Essen lernen, Kindergarten und weniger Druck beim Thema Nahrung 1:24:56 – Ende: Pflegegrad, Kosten, Arbeiten, Reize, Traumatherapie, Zukunftswunsch und Verabschiedung #extremfrühchen #frühchen #frühgeburt #neonatologie #kinderintensivstation #inkubator #fütterstörung #sonde #frühcheneltern #pflegegrad *************************************************** Nähere Informationen zum Bundesverband Frühgeborene e.V.: https://www.fruehgeborene.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 6 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Frühgeborene e. V. Wenn dein Kind viel zu früh geboren wurde oder eine Frühgeburt droht, verändert sich von einem Moment auf den anderen alles. Es geht um Intensivstation, medizinische Entscheidungen, Angst, Hoffnung und die Frage: Wie schaffen wir das als Familie? Der Bundesverband Frühgeborene e. V. unterstützt Frühgeborene und ihre Familien von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Er bietet Informationen, Vernetzung und Beratung für Eltern, Angehörige und Fachkräfte. Über die kostenlose Hotline erreichen Eltern Menschen, die selbst Frühchen-Erfahrung haben: 0800 875 8770. Mehr Informationen findest du auf: https://www.fruehgeborene.de/index.htm In dieser Folge erzählt Jacqueline den ersten Teil ihrer Geschichte. Ihre Tochter kommt in der Schwangerschaftswoche 22+2 zur Welt. Vorher liegen Kinderwunschbehandlung, künstliche Befruchtung, ein schweres Überstimulationssyndrom, Wasser in der Lunge, Nierenprobleme und zwei Wochen Krankenhaus hinter ihr. Als Jacqueline erfährt, dass sie schwanger ist, ist da Freude. Doch die Schwangerschaft bleibt nicht ruhig. Bei der Feindiagnostik wird eine extreme Gebärmutterhalsverkürzung festgestellt. Später öffnet sich der Muttermund, ein Helikopter wird angefordert, dann wegen Schnee abgesagt. Jacqueline wird mit Blaulicht in die Uniklinik gebracht. Dort muss sie entscheiden, ob bei einer Geburt alles für ihr Kind getan werden soll. Kurz darauf platzt die Fruchtblase. Ihre Tochter kommt innerhalb von Minuten zur Welt, mit 380 Gramm. Jacqueline weiß zunächst nicht, ob ihr Baby lebt. Erst später sieht sie ihre Tochter im Inkubator, intubiert, verkabelt und auf dem Weg auf die Intensivstation. Diese Folge handelt von Extremfrühchen, Frühgeburt, Schwangerschaftswoche 22+2, Kinderintensivstation, Geburtstrauma, medizinischen Entscheidungen und dem Moment, in dem nur noch ein Satz zählt: Mein Baby lebt. Dies ist Teil 1 von Jacquelines Geschichte. Die Fortsetzung folgt in der nächsten Folge. Die Tochter hat überlebt. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:02:40: Werbepartner und Intro 0:02:40 – 0:07:37: Kennenlernen, künstliche Befruchtung und schwere Überstimulation 0:07:37 – 0:15:17: Krankenhaus, Wasser im Bauchraum, Nierenprobleme und Schwangerschaftstest 0:15:17 – 0:22:18: Freude über die Schwangerschaft und zwei errechnete Geburtstermine 0:22:18 – 0:31:56: Schwangerschaft, Feindiagnostik und extreme Gebärmutterhalsverkürzung 0:31:56 – 0:40:07: Pessar, Wehen, geöffneter Muttermund, Transport in die Uniklinik und Fruchtwasserverlust 0:40:07 – 0:48:07: Entscheidung zur Versorgung, Lungenreife, Blutungen, Geburt und Ausschabung 0:48:07 – 0:54:30: Warten auf Informationen, erstes Sehen im Inkubator und Intensivstation 0:54:30 – 1:04:49: Monitore, Pneumothorax, Thoraxdrainage, erste Tage auf der Intensivstation und Vertrauen zum Oberarzt 1:04:49 – Ende: Die Nachricht, dass sie die Nacht nicht überleben soll, Verabschiedung #extremfrühchen #frühchen #frühgeburt #ssw22 #schwangerschaftswoche22 #kinderwunsch #künstlichebefruchtung #ivf #kinderintensivstation #neonatologie *************************************************** Nähere Informationen zum Bundesverband Frühgeborene e.V.: https://www.fruehgeborene.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
50 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt vom Bundesverband Neurofibromatose e. V. Neurofibromatose ist eine seltene Erkrankung, die sich bei jedem Menschen unterschiedlich zeigen kann. Sie kann Hautveränderungen, gutartige Tumore an Nervenenden, körperliche Beschwerden und psychische Belastungen mit sich bringen. Der Bundesverband Neurofibromatose e. V. unterstützt Betroffene und Angehörige mit Informationen, Austausch und Aufklärung. Er macht sichtbar, was ein Leben mit Neurofibromatose bedeuten kann, und setzt sich dafür ein, dass Menschen mit NF besser verstanden und ernst genommen werden. Wenn du selbst betroffen bist, Fragen hast oder dich mit anderen Betroffenen verbinden möchtest, findest du weitere Informationen beim Bundesverband Neurofibromatose e. V. Mehr Informationen findest du auf http://www.bv-nf.de/ In dieser Folge erzählt Simone von ihrem Leben mit Neurofibromatose Typ 1. Neurofibromatose ist eine seltene Erkrankung, die sich bei jedem Menschen anders zeigen kann. Bei Simone äußert sie sich vor allem sichtbar an der Haut. Schon im Kleinkindalter erhalten ihre Eltern die Diagnose. Später wachsen bei ihr immer mehr Fibrome, besonders ab der Pubertät und im Erwachsenenalter. Simone erzählt, was Neurofibromatose Typ 1 bedeutet, wie sich die Erkrankung bei ihr zeigt und wie unterschiedlich der Verlauf sein kann. Sie spricht über Café-au-lait-Flecken, Fibrome, motorische Schwierigkeiten, Operationen, Laserbehandlungen, starken Juckreiz und den Kampf mit der Krankenkasse, weil Behandlungen im Gesicht als ästhetisch eingeordnet wurden. Ein großer Teil ihrer Geschichte handelt aber nicht nur von der Erkrankung selbst. Es geht um den Blick der anderen. Später zieht sie sich immer mehr zurück. Nicht, weil sie nichts erleben will, sondern weil die Blicke, Kommentare und Reaktionen anderer Menschen sie belasten. Gleichzeitig findet sie über Social Media einen neuen Umgang mit ihrer Erkrankung. Sie beginnt, über Neurofibromatose aufzuklären, bekommt Kontakt zu anderen Betroffenen und merkt: Ihre Geschichte kann anderen helfen. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:02:46: Werbepartner Bundesverbands Neurofibromatose und Intro 0:02:36 – 0:07:19: Vorstellung, Diagnose im Kleinkindalter und Erklärung von Neurofibromatose Typ 1 0:07:19 – 0:10:07: Kindheit, erste sichtbare Veränderungen und Zunahme der Fibrome im Erwachsenenalter 0:10:07 – 0:17:08: Schule, Ausgrenzung, Mobbing, motorische Einschränkungen und Belastung durch den Schulalltag 0:17:08 – 0:20:31: Landschulheim, fehlende Freundschaften, sozialer Rückzug und veränderter Blick auf den eigenen Körper 0:20:31 – 0:25:01: Operationen, Laserbehandlung im Gesicht, Krankenkasse und der Kampf um Kostenübernahme 0:25:01 – 0:28:48: Weitere medizinische Eingriffe, Fibrome am Nacken, Auge, Ellbogen, Schulter und Finger 0:28:48 – 0:33:56: Verstecken, Blicke im Alltag, Reaktionen von Kindern und der Wunsch nach besserer Aufklärung 0:33:56 – 0:37:31: Mehr Selbstbewusstsein, Social Media, Austausch mit Betroffenen und SWR-Heimat-Beitrag 0:37:31 – 0:42:29: Freundschaften im Erwachsenenalter, neue Kontakte, Sport, Reisen und abwertende Kommentare im Internet 0:42:29 – 0:48:53: Wunsch an die Gesellschaft, Respekt, Inklusion, Körperbild, Frauen und äußeres Erscheinungsbild 0:48:53 – Ende: Zukunftswunsch & Verabschiedung Das Thumbnail wurde mithilfe von KI generiert. #neurofibromatose #neurofibromatosetyp1 #nf1 #selteneerkrankung #bundesverbandneurofibromatose *************************************************** Nähere Informationen zum Bundesverband Neurofibromatose e.V.: http://www.bv-nf.de/ Näherer Kontakt zu Simone: Instagram: https://www.instagram.com/simmys_nf1_life/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/
47 Minuten
In dieser Folge erzählt Elijah Presley, alias Elijah Neuhaus, von seinem Anderssein. Elijah ist Legastheniker, sehbehindert und im Autismus-Spektrum. Heute ist er Musiker, bildender Künstler, Autor und spricht darüber, warum Anderssein für ihn eine Superkraft geworden ist. Doch bis er diesen Satz über sich sagen konnte, lag ein langer Weg hinter ihm. Seine frühe Kindheit beschreibt Elijah als liebevoll und behütet. Er wächst bei seiner alleinerziehenden Mutter auf, umgeben von mehreren Frauen aus der Familie. Es mangelt an Geld, aber nicht an Liebe. Gleichzeitig erlebt er früh kulturelle Vielfalt, Musik, Sport und eine Nähe zur amerikanischen Community. Der Bruch kommt mit Kindergarten und Schule. Elijah passt nicht in die erwarteten Formen. Er ist laut und still zugleich, sozial unsicher, kreativ, bewegungsfreudig und überfordert mit den klassischen Schulfächern. In der Waldorfschule erlebt er Ausgrenzung, Mobbing und Abwertung. Ein Lehrer nennt ihn vor der Klasse dumm, obwohl seine Legasthenie bekannt ist. Später wird derselbe Lehrer körperlich gewalttätig und packt Elijah am Hals. Elijah erzählt, wie diese Erfahrungen sein Selbstbild geprägt haben. Wie es ist, als Kind immer wieder zu hören, man passe nicht rein. Und wie lange ein solcher Satz im Kopf bleiben kann. Gleichzeitig gibt es Menschen und Räume, die ihn halten. Seine Eltern suchen Wege, ihn zu unterstützen. Er bekommt Heilpädagogik, Ergotherapie und Psychotherapie. Im Kampfsport findet Elijah Selbstvertrauen. Er wird Deutscher Meister, Vizeweltmeister und trainiert im Leistungssport, bis chronische Erschöpfung und eine später erkannte Sehbehinderung diesen Weg beenden. Danach findet Elijah zur Musik. Aus Gedichten werden Raps, aus Rap wird Gesang, aus Musik wird Berufung. Später kommen Kunst, Studium, Schreiben und sein Buch dazu. Aus dem Satz „Du bist dumm“ wird Schritt für Schritt eine andere Haltung: Ich bin anders. Und genau darin liegt Kraft. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:05: Intro 0:01:05 – 0:07:51: Vorstellung von Elijah, Kindheit, Familie, frühe Liebe zur Kunst und erste Erfahrungen mit Schule und Ausgrenzung 0:07:51 – 0:13:50: Unterstützung durch die Eltern, Mobbing, seelische Gewalt, Legasthenie und der Rückzug in Kunst und Vorbilder 0:13:50 – 0:17:23: Leistungssport, chronische Erschöpfung, Sehbehinderung und der Wechsel zur Musik 0:17:23 – 0:21:16: Autismus-Spektrum, Psychotherapie, Schulangst und der Wechsel von der Waldorfschule zur Regelschule 0:21:16 – 0:24:16: Körperlicher Angriff durch einen Lehrer, Anzeige und Folgen für Elijahs Selbstbild 0:24:16 – 0:30:50: Schulabbruch, Begabtenprüfung, Studium, Kunst, Schreiben und das Gefühl, doch dazuzugehören 0:30:50 – 0:36:15: Anderssein als Superkraft, Niederlagen im Sport, Resilienz und der Weg auf die Bühne 0:36:15 – 0:39:32: Buch, Musikprojekt, Schulbuchauszug in Frankreich und der Wunsch, anderen eine Stimme zu geben 0:39:32 – 0:45:15: Was Kinder brauchen, Menschlichkeit, Empathie, Bildung und Elijahs Blick auf seinen Sohn 0:45:15 – Ende: Zukunftswunsch, Kunst, Bühne, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #anderssein #neurodivergenz #autismusspektrum #autismus #legasthenie *************************************************** Elijahs Kontakt: https://www.instagram.com/elijahoffiziell/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 3 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um ärztlich assistierten Suizid, selbstbestimmtes Sterben, Sterbebegleitung, Tod, Suizid eines Angehörigen, Vergewaltigung in der Kriegszeit, Pflege, Abschied, Trauer und politische Debatten über Sterbehilfe. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. In dieser Folge erzählt Angelika von ihrer Freundin Käthe, die sie beim selbstbestimmten Sterben begleitet hat. Käthe war Lehrerin, Aktivistin, Mitgründerin des Oldenburger Verschenkmarkts und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Angelika beschreibt sie als wache, interessierte und engagierte Frau, die bis ins hohe Alter politisch, gesellschaftlich und menschlich präsent war. Ein großes Thema in Käthes Leben war das selbstbestimmte Sterben. Sie hatte bereits eine Freundin in die Schweiz begleitet, als ärztlich assistierter Suizid in Deutschland nicht möglich war. Diese Erfahrung prägte sie tief. Später kämpfte Käthe selbst dafür, dass Menschen über ihr Lebensende sprechen dürfen und Zugang zu Informationen bekommen. In der Folge spricht Angelika über den ärztlich assistierten Suizid, über den früheren Paragrafen 217, über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, über Organisationen wie Dignitas und die DGHS und über die Arbeit des Arbeitskreises Selbstbestimmtes Sterben. Im Mittelpunkt steht aber nicht nur die rechtliche Debatte. Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer Freundschaft. Sie war 94 Jahre alt, wurde fast blind, hörte immer schlechter und hatte das Gefühl, von ihrem Leben genug gehabt zu haben. Sie wollte nicht abhängig werden, nicht in ein Pflegeheim ziehen und nicht warten, bis andere über ihr Leben bestimmen. Angelika erzählt, wie Käthe ihren Antrag stellte, wie der Prozess begleitet wurde und wie bewusst sie jeden weiteren Schritt selbst ging. Diese Folge handelt von selbstbestimmtem Sterben, Sterbehilfe, assistiertem Suizid, Freundschaft, Pflege, Abschied, Würde und der Frage, wie ein Tod aussehen kann, wenn ein Mensch ihn bewusst vorbereitet. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:17: Triggerwarnung und Intro 0:00:51 – 0:05:50: Vorstellung von Angelika, ihre Freundschaft mit Käthe und Käthes Engagement 0:05:50 – 0:10:28: Ärztlich assistierter Suizid, Käthes erste Berührung mit Sterbehilfe und die Begleitung einer Freundin in der Schweiz 0:10:28 – 0:16:01: Käthes Aktivismus, Angelikas Verhältnis zum Tod und der Suizid ihres Schwiegervaters 0:16:01 – 0:21:53: Paragraf 217, Bundesverfassungsgericht, Käthes Kampf und der Arbeitskreis Selbstbestimmtes Sterben 0:21:53 – 0:25:51: Abnehmende Lebensqualität, Angst vor Abhängigkeit und Käthes Entscheidung für den Antrag 0:25:51 – 0:31:35: Antrag bei Dignitas, Voraussetzungen, Freiverantwortlichkeit, Alternativen und Ablauf nach einem assistierten Suizid 0:31:35 – 0:39:01: Ärztliches Gespräch, grünes Licht, neue Lebensenergie und der Weg zum festen Termin 0:39:01 – 0:46:43: Die letzten Wochen, der letzte Tag, Freunde, Abschiede, Presse und Vorbereitungen 0:46:43 – 0:52:16: Der Sterbemoment, Angelikas Begleitung und ihr eigener Blick auf selbstbestimmtes Sterben 0:52:16 – 0:55:56: Beerdigung, Abschied, fehlende Informationen und Aufklärungsarbeit 0:55:56 – Ende: Kosten, Sozialfonds, politische Debatte, Worte an Käthe, Zukunftswunsch und Verabschiedung Das Thumbnail wurde mithilfe von KI generiert. #selbstbestimmtessterben #sterbehilfe #assistiertersuizid #sterbebegleitung #abschied #trauer #würde *************************************************** Weiterführende Informationen: https://www.dghs.de/ https://infopunkt-sterbehilfe.de/ https://dignitas.ch/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
1 Stunde 18 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Alkoholabhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Rückfälle, Entzug, Krankenhausaufenthalte, körperlichen Abbau, psychische Belastung, Scham, emotionale Manipulation, Überforderung, Gefährdung eines Kindes, Trennung, Jugendamt, Tod durch mögliche Folgen des Alkoholkonsums und Trauer. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. Am Anfang ist da Liebe auf den ersten Blick. Sophia und ihr damaliger Mann ziehen schnell zusammen, gründen eine Patchworkfamilie und bekommen später ein gemeinsames Kind. Der Alkoholkonsum wirkt zunächst unauffällig. Ein Glas Wein zur Lieblingsradiosendung, Alkohol auf Feiern, später eine versteckte Wodkaflasche im Büro. Sophia merkt erst nach und nach, wie stark die Sucht bereits in ihren Alltag eingreift. Sie findet Flaschen, hört Erklärungen, hofft auf Veränderung und glaubt lange daran, dass Liebe, Geduld und Unterstützung reichen können. Doch die Rückfälle kommen immer wieder. Ihr Mann kommt ins Krankenhaus, macht Entgiftungen und Langzeittherapien. Sophia trägt währenddessen den Alltag. Sie kümmert sich um das Kind, das Haus, Termine, Finanzen, Klinikfahrten und Krisen. Sie nimmt Autoschlüssel weg, sucht Flaschen, ruft den Krankenwagen und versucht, die Familie zusammenzuhalten. Dabei verliert sie sich selbst immer mehr. Sophia spricht über Scham, Alarmbereitschaft, Erschöpfung und den Moment, in dem sie erkennt: Sie kann ihn nicht retten. In dieser Folge geht es um Alkoholabhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Rückfälle, Familie, Trennung, Verantwortung, Scham, Grenzen und den Tod ihres früheren Mannes. Sophia erzählt nicht von einem schnellen Ausweg. Sie erzählt von einem langen Weg, auf dem sie erst lernen musste, dass Hilfe für einen suchtkranken Menschen nicht bedeuten darf, sich selbst und das eigene Kind zu verlieren. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:38: Triggerwarnung und Intro 0:01:56 – 0:09:06: Vorstellung von Sophia, Kennenlernen, Patchworkfamilie, erste Hinweise auf Alkoholkonsum und gemeinsame Schwangerschaft 0:09:06 – 0:17:36: Hauskauf, versteckte Flaschen, Leberentzündung und das erste klare Bewusstsein für die Alkoholabhängigkeit 0:17:36 – 0:25:12: Jobverlust, Hausverkauf, Entgiftung, Langzeittherapie und Hoffnung auf einen Neuanfang 0:25:12 – 0:35:03: Rückfälle, Klinikplätze, Krankenwagen, Flaschensuche, Kontrollversuche und ständige Alarmbereitschaft 0:35:03 – 0:42:12: Scham, familiäre Belastung, eine eskalierte Feier und der Sohn, der Alkohol im Garten findet 0:42:12 – 0:49:51: Flucht zur Freundin, Entscheidung zur räumlichen Trennung, Hausauflösung und letzter Kliniktransport 0:49:51 – 0:58:19: Gefährdung des Sohnes, Wochenenden ohne Schutz, Alkohol in der Wasserflasche und räumliche Trennung 0:58:19 – 1:05:55: Veränderte Vater-Sohn-Kontakte, Vorwürfe, Autounfall, Scheidung, Jugendamt und Logbuch 1:05:55 – 1:12:18: Körperlicher Abbau, Tod des Ex-Mannes, letzte Begegnung und Kontaktverbot zum Schutz des Sohnes 1:12:18 – 1:16:52: Rückblick, Grenzen, Hilfe von außen und Sophias Rat an Angehörige 1:16:52 – Ende: Zukunftswunsch, Verabschiedung und Hinweis auf Unterstützung #alkoholabhängigkeit #alkoholismus #coabhängigkeit #sucht #suchterkrankung #rückfall #entzug #langzeittherapie #angehörigevonsuchtkranken *************************************************** Unterstützung für Angehörige und Freunde von Alkoholiker:innen: https://al-anon.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne
55 Minuten
*Hinweis: Diese Folge enthält Werbung und wird unterstützt von der Nummer gegen Kummer. Wenn du dich in einer belastenden Familiensituation befindest und nicht weißt, an wen du dich wenden kannst, ist die „Nummer gegen Kummer" für dich da. Am Kinder- und Jugendtelefon, in der Online-Beratung sowie am Elterntelefon findest du ein offenes Ohr für deine Sorgen und Ängste – anonym, kostenlos und vertraulich. Junge Menschen bis 27 Jahre erhalten unter 116 111, per Mail oder im Chat Unterstützung. Eltern und andere Bezugspersonen erreichen geschulte Beratungspersonen unter 0800 111 0550. Informationen zur Online-Beratung, Beratungszeiten und allen Angeboten findest du unter www.nummergegenkummer.de. Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Trennung der Eltern, emotionalen Missbrauch, belastende Eltern-Kind-Beziehungen, sexualisierte Gewalt an Minderjährigen, Selbstverletzung, Essstörung, Anorexie, Suizidgedanken, einen Suizidversuch, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Borderline und familiäre Schuldgefühle. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. Finja erzählt, wie die Trennung ihrer Eltern ihr Leben verändert hat. Bis zu ihrem elften Lebensjahr beschreibt Finja ihre Kindheit als behütet und unauffällig. Sie fühlt sich von beiden Eltern gesehen. Doch als ihre Mutter sich von ihrem Vater trennt, verändert sich für Finja vieles von einem Tag auf den anderen. Aus dem Vater, den sie kannte, wird für sie ein Mensch, vor dem sie später Angst hat. Finja erzählt, wie sie im Wechselmodell lebt, wie ihr Vater über ihre Mutter spricht, sie mit Vorwürfen belastet und versucht, Nähe über Geschenke, Ausflüge und materielle Dinge herzustellen. Sie beschreibt, wie sie sich nicht mehr wie ein Kind fühlt, sondern wie ein Sorgenfresser zwischen zwei Elternteilen. Später findet Finja heraus, dass ihr Vater wegen sexuellem Missbrauch an Minderjährigen angeklagt wurde. Für sie ist das der Punkt, an dem sie den Kontakt abbricht. Gleichzeitig bleibt Schuld zurück. Hätte sie etwas merken müssen? Hätte sie etwas tun können? Hätte sie früher sprechen sollen? Sie erzählt von innerer Leere, extremen Gefühlen, Rückzug, Kontrollverlust, Klinikaufenthalten, einem schweren Suizidversuch und dem langen Weg, sich selbst besser zu verstehen. Diese Folge handelt von der Frage, wie ein Mensch weiterlebt, wenn das eigene Zuhause keinen sicheren Ort mehr bietet. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:02:33: Nummer gegen Kummer, Triggerwarnung & Intro 0:01:50 – 0:07:53: Vorstellung von Finja, Kindheit, Trennung der Eltern und der plötzliche Bruch zum Vater 0:07:53 – 0:13:30: Wechselmodell, fehlende emotionale Sicherheit, Geschenke und der Versuch, Nähe herzustellen 0:13:30 – 0:18:49: Emotionaler Missbrauch, Belastung durch den Vater und die Anklage wegen sexuellem Missbrauch an Minderjährigen 0:18:49 – 0:24:42: Zweifel, Geständnis im Gespräch, Schuldgefühle und der Blick auf die betroffene Person 0:24:42 – 0:28:54: Sorge um die Schwester, Jugendamt, Verwahrlosung und Vertrauensverlust 0:28:54 – 0:32:40: Beginn der Selbstverletzung, Essstörung, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kontrolle als Bewältigung 0:32:40 – 0:38:25: Diagnose Borderline, innere Leere, intensive Gefühle und Rückzug 0:38:25 – 0:43:54: Klinikaufenthalte, Ausbildung, erneute Krisen, Anorexie und Selbstverletzung im Wechsel 0:43:54 – 0:48:00: Verstehen der Erkrankung, neue Kontrolle, Alltag, Zukunft und gesündere Entscheidungen 0:48:00 – 0:52:12: Offene Worte an den Vater, Kontaktabbruch und Einordnung von Borderline 0:52:12 – Ende: Zukunftswunsch, Stolz aufs Überleben *************************************************** Kontaktdaten Nummer gegen Kummer: Kinder- und Jugendtelefon: 116 111 Eltern und andere Bezugspersonen: 0800 111 0550 In der Online-Beratung sowie am Elterntelefon findest du ein offenes Ohr für deine Sorgen und Ängste – anonym, kostenlos und vertraulich. Online-Informationen: www.nummergegenkummer.de
1 Stunde 33 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Stalking, psychische Gewalt, Kontrolle, Beschimpfungen, Bedrohung, Angst, Isolation, Selbstzweifel, körperliche Belastung, Obdachlosigkeit, Suizidgedanken, Verlust von Besitz, rechtliche Auseinandersetzungen, Gefängnis und Scham. Hör die Folge nur, wenn du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird. Ralf liebt Menschen, Bühne, Sprache und schöne Dinge. Schon als Kind träumt er davon, Schauspieler zu werden. Zuerst geht er einen anderen Weg: Ausbildung im Reformhaus, eigenes Naturkostgeschäft, Erfolg, Verantwortung und viel Arbeit. Später verkauft er seinen Laden, zieht nach Köln und folgt doch seinem Traum von der Schauspielerei. Doch eine Begegnung auf einer Kreuzfahrt verändert sein Leben. Was zunächst wie ein Gespräch und später wie ein zu enger Kontakt wirkt, entwickelt sich schleichend zu Stalking. Ralf erzählt, wie die Anrufe häufiger werden. Erst alle paar Wochen, dann täglich, dann immer wieder in kurzen Abständen. Er beschreibt Beschimpfungen, Druck, Grenzüberschreitungen und das Gefühl, nicht mehr frei entscheiden zu können. Er zieht nach Köln, startet neu und versucht, Abstand zu gewinnen. Doch die stalkende Person findet wieder Zugang zu ihm. Ralf spricht über Ohnmacht, Scham, Selbstzweifel und darüber, dass er damals kein Wort für das hatte, was ihm passiert. Er erzählt, wie Stalking seinen Körper belastet, wie ihm die Haare ausfallen, wie er krank wird und wie er immer stärker das Gefühl bekommt, sein eigenes Leben nicht mehr kontrollieren zu können. Zeitstempel: 0:00:00 – 0:01:47: Triggerwarnung und Intro 0:01:47 – 0:10:57: Vorstellung von Ralf, Kindheit, Schauspieltraum, Selbstständigkeit und der Weg nach Köln 0:10:57 – 0:18:55: Begegnung auf der Kreuzfahrt, schleichender Kontakt und erste Grenzüberschreitungen 0:18:55 – 0:26:16: Ständige Anrufe, Beschimpfungen, Selbstzweifel und körperliche Belastung 0:26:16 – 0:34:10: Kein Wort für Stalking, Umzug nach Köln, Paragraf 238 und erneuter Kontakt 0:34:10 – 0:40:38: Krankheit, Rückkehr zur Familie, vermeintlicher Abschluss und ein folgenschweres Treffen 0:40:38 – 0:47:51: Wohnungssuche, Abhängigkeit, Drohungen und der Verlust des eigenen Besitzes 0:47:51 – 0:55:48: Obdachlosigkeit, Scham, Leben am Rhein, Fitnessstudio und letzter Kontakt 0:55:48 – 1:03:50: Bahngleise, Überlebensentscheidung, Begegnung mit Dave und der Weg zur Klage 1:03:50 – 1:13:04: Gerichtliche Auseinandersetzung, Gerechtigkeit, Buchprojekt und rechtliche Grenzen 1:13:04 – 1:22:22: Gefängnis, Aktiv gegen Stalking, Öffentlichkeit und das Parfum „Stalker“ 1:22:22 – Ende: Leben heute, Schutz in der Öffentlichkeit, Rat an Betroffene, Zukunftswunsch und Verabschiedung #stalking #aktivgegenstalking #psychischegewalt #obdachlosigkeit #gewaltbetroffene *************************************************** Kontaktdaten Ralf Scharrer: https://www.instagram.com/ralf.scharrer.neu/ https://www.facebook.com/ralf.scharrer.9 https://ralf-scharrer.com/ Aktiv gegen Stalking: https://www.aktiv-gegen-stalking.de/ Du möchtest selbst Gast bei uns sein? Dann melde Dich hier: https://vonbohnezubohne.com/sei-unser-gast/ Du möchtest mehr über uns erfahren? Dann schau Dich hier um: https://vonbohnezubohne.com/ueber-uns/ Unser Social Media: Instagram Von Bohne zu Bohne: https://www.instagram.com/vonbohnezubohne/ Instagram Sania: https://www.instagram.com/saniajader/ Instagram Charlotte: https://www.instagram.com/charlottejader/ YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@VonBohnezuBohne