Arkham Insiders Folge 234 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 002

Arkham Insiders Folge 234 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 002

vor 1 Woche
Arkham Insiders Folge 234 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 002
34 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche

In dieser Episode unseres Lovecraft-Podcasts beschäftigen wir uns
mit drei Briefen aus dem Jahr 1915. Der erste, und längste, ist
an Maurice W. Moe gerichtet und H. P. Lovecraft
erweist sich hier als Ahnenforscher in eigener Sache: Er
beleuchtet die Hintergründe der Familien Lovecraft und Phillips.
Ferner erzählt er aus seiner Kindheit, erste Lektüre von Sagen
und Märchen und die daraus resultierenden Eindrücke; Astronomie,
frühe Zeitungsbeiträge und Musik sind weitere Themen, die er hier
anschneidet. (To Maurice W. Moe. 01.01.1915)


Ein weiterer Brief an Moe schildert, wie der Vater, Winfield
Scott Lovecraft (1853 – 1898), der aus einer anglikanischen
Kirchentradition stammte, in die typische Yankee-Familie der
Phillips heiratete. Lovecraft blieb indes religiös unbeeindruckt.
Der Brief endet mit dem Bekenntnis zu einer Mischung zwischen
Pantheismus und Rationalismus oder auch zum Agnostizismus: „Ich
bestätige nichts, aber ich leugne auch nichts.“ (To
Maurice W. Moe. 16.01.1915)


Der letzte Brief richtet sich an Reinhart Kleiner und ist ein
weiteres Bekenntnis Lovecrafts zum Geist des 18. Jahrhunderts,
vornehmlich englischer Prägung. Außerdem lesen wir hier erstmals
den Namen des Dichters Samuel Loveman (1887 –
1976) – der nachher noch ein Freund und Wegbegleiter
Lovecrafts werden sollte, insbesondere währen der New Yorker
Zeit. (To Reinhart Kleiner. 28.03.1915)
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