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Beschreibung
vor 1 Woche
Anfang des 20. Jahrhunderts machte der Forscher George Porter
Phillips, der am Bethlem Royal Hospital in London arbeitete, eine
bemerkenswerte Beobachtung. Viele depressive Patienten litten
nicht nur unter psychischen Symptomen, sondern klagten auch über
körperliche Beschwerden wie Verstopfung, brüchige Nägel,
glanzloses Haar und blasse Haut. Bis dahin war die gängige
Ansicht, dass diese physischen Probleme eine Folge der Depression
seien. Doch Phillips stellte eine andere Frage: Könnte es
vielleicht umgekehrt sein? Wäre es möglich, die psychische
Gesundheit zu verbessern, indem man den Darm in den Fokus nimmt?
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