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Beschreibung
vor 1 Woche
Die Vorauer Schwaig, gelegen auf einer Seehöhe von 1.511 Metern,
ist sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto über die Mautstraße über
Festenburg bei St. Lorenzen am Wechsel erreichbar. Von dort aus
gelangt man in etwa einer Stunde zum Gipfel des
Hochwechsels.
Wanderwege führen von St. Lorenzen, Bruck/Lafnitz und Waldbach/
Mönichwald - Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark - über
Forststraßen oder gekennzeichneten Wegen direkt zur
Almhütte.
Die Vorauer Schwaig hat ausschließlich im Sommer
geöffnet!
Die freundliche Bewirtung mit Jause und Getränken wird von
Wanderern und Besuchern gerne angenommen.
Zum steirischen Dialekt:
1) „Schwaigern“ Sennerin, in der Steiermark oder
Brentlerin“ genannt.
2) „Felddirn“ (oder Feldmagd) aus der historischen
bäuerlichen Arbeitswelt - die erste Magd eines
landwirtschaftlichen Betriebs.
3) „Kuhdirn“ ein historischer, regionaler Begriff für eine
Magd, die in der Landwirtschaft ausschließlich für die Betreuung
und das Melken der Kühe zuständig war.
4) „Küchendirn“ (Kuchile oder Kuchldirn) ein veralteter,
regionaler Begriff für eine weibliche Küchenmagd. Sie war für das
Zubereitung von Speisen, das Kochen und die Instandhaltung der
Küche zuständig.
5) „garstiger Butznigl“ ungezogenes Männlein oder
Schimpfwort für geringe Dinge.
6) „Kraxen“ - Holzgestell [mit Korb] zum Tragen auf dem
Rücken, Rückentraggestell, Rückenkorb.
7) „Kemenate“ beheizbares Gemach, meist wohnten dort
die Frauen.
8) „Urschel“ ein alter, umgangssprachlicher Ausdruck
bedeutet meist eine alberne, leichtsinnige oder weniger
intelligente Frau.
9) „Zinnlichter“ sind einfache Kerzen oder Lampen in einer
Halterung aus Zinn.
Quelle: aus „Kinder- und Hausmärchen der
Steiermark“, 1942, gesammelt von Viktor von Geramb, mit
heimatlichen Bildern geschmückt von Emmy Singer-Hießleitner.
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