König Laurin und sein Rosengarten

König Laurin und sein Rosengarten

vor 12 Stunden
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Märchen als Therapie machen Alt und Jung mutig und gesund!

Beschreibung

vor 12 Stunden

König Laurin ist eine der bekanntesten Sagenfiguren aus dem
Alpenraum, 
er war der mächtige König eines Zwergenvolkes, das im Inneren der
Dolomiten (speziell im Gebiet des heutigen Rosengartens in
Südtirol) über unterirdische Kristallpaläste herrschte.
Laurin besaß zwei mächtige Zaubergegenstände: einen Gürtel, der
ihm die Kraft von zwölf Männern verlieh, und eine Tarnkappe, die
ihn unsichtbar machte. Sein ganzer Stolz war ein prächtiger
Garten vor seinem unterirdischen Palast, der von einem dünnen,
goldenen Seidenfaden geschützt wurde. 
Das Betreten und Pflücken der Rosen war strengstens
verboten.
Laurin entführte die Königstochter Similde in seinen Rosengarten.
Daraufhin zogen die Recken um den berühmten Helden Dietrich von
Bern in die Berge, um die Prinzessin zu befreien. Sie zerrissen
den seidenen Faden und zerstörten den Rosengarten.
Dietrich von Bern, die berühmteste Sagengestalt der deutschen
Heldendichtung, entspricht historisch dem Ostgotenkönig
Theoderich dem Großen (ca. 455–526 n. Chr.). Der Beiname „von
Bern“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Namen für Verona ab. Im
Nibelungenlied ist Dietrich ein edler, aber oft tragischer Recke
und Diplomat. Begleitet wird er von seinem treuen Waffenmeister
Hildebrand. Ihm werden fantastische Fähigkeiten zugeschrieben: er
soll Drachen und Zwerge bekämpft haben und in der Lage gewesen
sein, bei Wut Feuer aus dem Mund zu speien.
Trotz seiner magischen Hilfsmittel wurde König Laurin von
Dietrich von Bern im Zweikampf besiegt, gefangen genommen und
sein Zwergenreich fiel.
Laurin belegte den verlorenen Garten mit einem Fluch. Er
verzauberte ihn so, dass er weder bei Tag noch bei Nacht von
Menschen gesehen werden kann. 
Da er aber den Sonnenuntergang vergaß, erstrahlen die Felsen der
Dolomiten heute noch an klaren Abenden in einem atemberaubenden
Rot – die sogenannte Enrosadira (das Alpenglühen). Das Wort
stammt vom Ladinischen "rosadüra"  ab und bedeutet "sich
rosa verfärben".

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