Beschreibung

vor 3 Tagen

Geboren im Schwarzwald, aber nach dem Krieg ging es sofort wieder
nach Witten. Wegen eines Gussstahlwerkes, in dem Waffen
produziert worden waren, viel Zerstörung dort, was aber auch gute
Spielplätze zur Folge hatte. Die Ruine der Gedächtniskirche,
etwa. Der Vater, im Krieg bei der SS, kommt erst 52 aus der
Kriegsgefangenschaft, er bleibt ein Fremder, auch wenn mein Gast
die Kindheit trotzdem als eine Gute bezeichnet, berichtet er auch
davon, wie er im Leben immer wieder Ersatz gesucht hat.
Speditionskaufmann gelernt, und dann die meiste Zeit bei Karstadt
in der Zollabteilung gearbeitet. Er hat die guten Jahre erlebt.
Verwunderung, dass dieser weltweit operierende Konzern
pleitegehen konnte, da war er aber schon in Frührente. Er erzählt
vom Feiern, seiner Frau, seinen Beziehungen, seinem Bedauern,
dass er seine Frau immer wieder betrogen hat, vom Fußball, den
Sportverletzungen, seiner jetzigen Lebenspartnerin und von den
Problemen, die es ihm bereitet, sich mit dem Leben im Heim ab zu
finden.

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