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Beschreibung
vor 3 Tagen
Geboren wurde die Bewohnerin, die in dieser Folge erzählt, am
1.1.1933. Der Großvater kommt aus Amelunxen; in dem bis heute
sehr kleinen Dorf bei Höxter wurde sie im Krieg zeitweise bei
Verwandten in Sicherheit gebracht. Ohne viel dafür zu tun, war
sie eine gute Schülerin. Sie benutzt das schöne Wort: “naturgut“.
Zum Lernen war keine Zeit, denn sie war ein Straßen-, ja ein
„Schlägerkind“, das sich nichts gefallen ließ; aber sie war auch
ein „Kontaktkind“. Als Einzelkind hatte sie alles, sagt
sie. - Im Beruf ging es flott voran, zuletzt war sie
Direktionsassistentin bei der Ruhrkohle AG, sie war schnell und
präzise, verdiente gut - mit drei Kolleginnen machte sie
selbstorganisierte Reisen mit dem Wohnmobil, etwa eine Tour durch
Australien. Es gibt wenig Länder, die sie nicht gesehen habe,
berichtet sie. „Wir haben es gemacht!“ Ist ihr Resümee.
Verheiratet war sie nicht, aber mit ihrem langjährigen
Lebenspartner hatte sie die schönste Zeit. Er hatte ihr zur
Kontaktaufnahme im Treppenhaus hinterher gepfiffen. „Wir waren
ein Ei und ein Pfannkuchen.“ Sie habe sich nie bemühen
müssen, habe immer alles gekriegt. Sie beschreibt wie sie sich
erfolgreich um ihre Altersvorsorge gekümmert hat. „Da geh ich
nicht mehr raus!“ sagt sie von ihrem Zimmer im Pflegeheim.
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