Podcaster
Episoden
20.02.2026
1 Stunde 17 Minuten
Der Gast dieser Folge macht im Sommer 2026 seine praktische
Prüfung zum Pflegefachmann. Hier erzählt er, der auch
Ausbildungsbotschafter ist, wie er von einem Schüler, der nie
Hausaufgaben gemacht hat, zu einem Lernenden wurde, der Pläne hat
bald als Praxisanleiter kommende Schüler*innen auf den Weg zu
bringen. Er berichtet von guten und schlechten Erfahrungen bei
der Ausbildung; von seinem Freundeskreis, seinen Hobbys: nachts
um 3 NBA gucken, japanische Kultur, irgendwann will er Japanisch
lernen und auf dem Shibuya Square stehen, er spielt Basketball,
und skatet – sein erstes Board hat ihm seine Mutter geschenkt,
mit den zwei Halbgeschwistern von ihrer Seite ist er
aufgewachsen; zu acht weiteren Halb- und Stiefgeschwistern von
der Seite seines Vaters hat er, wie zu diesem selbst keinen engen
Kontakt.
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06.02.2026
1 Stunde 20 Minuten
Geboren wurde sie 1939, am Tag nach Weihnachten; sie erzählt, was
es bedeutet in einer großen Familie aufzuwachsen und bis heute
aufgehoben zu sein. Wir erfahren, wie es ist, in einer
abgelegenen, ländlichen Umgebung zu leben, einiges über Obst- und
Gemüseanbau, von einer Schneckenplage, davon, wie man als junge
Mutter mit einem Kinderwagen und zwei Kindern steile Feldwege
überwindet, und dass regelmäßige Klassentreffen auch nach sehr
langer Zeit möglich sind. Meine Gästin berichtet vom Elternhaus
in Essen, heute noch im Familienbesitz, dessen Garten alle in der
Nachkriegszeit ernährt hat und von familiären Verbindungen zum
Sauerland. Es geht um die Kinder, das Backen und das haltbar
machen dessen, was der Garten bietet, aber auch um das Sterben
ihres ältesten Sohnes, ihrer Schwester und ihres Ehemannes.
Dessen Begeisterung für das Hobby Tauben nimmt unter den
geschilderten Freizeitaktivitäten viel Raum ein, und sie erinnert
sich an ihre beiden Apfelbäume.
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16.01.2026
1 Stunde 9 Minuten
1936 wurde sie geboren, am 24.12. – im Krieg kam sie bei einer
Tante in Altena unter, ein Pferdefuhrwerk von ihrer Mutter und
einige anderen Frauen gelenkt, von ihr und deren Kindern
begleitet, ermöglichte es einigen Hausrat mit auf den nicht
ungefährlichen Weg zurück nach Essen zu nehmen. Sie erzählt vom
Ofen des Vaters, davon was der mit einer Flasche Schnaps zu tun
hatte; sie berichtet von den scharfen Grenzen zwischen
katholischen und evangelischen Schüler*innen; dass sie zuhause
helfen musste – denn ihre Mutter musste im Haushalt eines
Lebensmittelgroßhändlers dazu verdienen; in dessen Geschäft
machte sie ihre Ausbildung und dort lernte sie ihren Mann kennen,
als der seine Pausenbrötchen bei ihr kaufte. Es ist die Rede von
einen Hausarzt, der mal schnell zum Kegeln weg ist, als es ernst
wird, vom Tagebuchschreiben, von Haustieren, von Dornum, davon,
dass sie und ihr Mann eigentlich nie Urlaub gemacht haben. Es
geht um Ecuador, Emma, Enkel und Urenkel, aber auch um das
Sterben des Mannes und darum, wie schwer es fällt die letzte frei
gewählte Wohnung zu verlassen und dafür ein Zimmer in einem
Pflegeheim zu beziehen.
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02.01.2026
21 Minuten
Der Gast dieser Folge wurde 1933 in Essen geboren; groß geworden
ist er auf der Margaretenhöhe, wo er im Krieg auch, trotz der
Risiken, bleiben wollte. Zwangsevakuierung ist bis heute seine
Bezeichnung für den Versuch, ihn in Thüringen sicherer
unterzubringen. Die Kindheit wird dementsprechend als angenehm
geschildert, ein wichtiger Bezug: Großeltern und Nachbarskinder.
Er berichtet, wie er zur Ahnenforschung kam, ein wenig vom Beruf,
von seinen Reisen, vom Wandern, vom Bergischen Land, davon, dass
man beim Feldhandball dabei sein musste und er schlägt
erzählerisch eine Brücke hin bis zu seinen Urenkeln.
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19.12.2025
1 Stunde 5 Minuten
Geboren am 1.2.96 in Buon Ma Thuot mitten in Vietnam. Der Gast
dieser Folge erzählt von seiner schweren Kindheit, von den Eltern
verlassen, die Mutter war sehr jung, er wuchs er bei seinen
Großeltern auf; zu seinem Vater hat er keinen Kontakt, er wurde
unter anderem von einem buddhistischen Mönch erzogen; ist in
philosophischen Betrachtungen, im Schweigen und in Meditation
geübt.
Wir erfahren ein bisschen was über Vietnam, von seiner Ausbildung
in einer Apotheke, seinem Restaurant, er erklärt warum er eine
Ausbildung zur Pflegefachkraft aufgenommen hat, warum gerade in
Deutschland, er berichtet von Diskriminierung; kulturellen
Unterschieden, etwa beim Duzen; aber auch von Depression und
Schlafstörungen. Zurzeit denkt er fast nur an seine bevorstehende
Prüfung. Täglich kommuniziert er per Video Call mit seiner
mittlerweile 90jährigen Großmutter.
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Über diesen Podcast
Hier könnt ihr Bewohner*innen von Pflegeheimen zuhören, die aus
ihrem Leben erzählen.
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