Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Tagen
Fast kostenlos Pflanzen zu vermehren, davon träumen viele
Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner. Das muss aber kein Traum
bleiben, denn über Stecklinge geht das bei ganz vielen Pflanzen
relativ einfach.
Und so geht es:
Suchen Sie sich von einer Ihrer Lieblingspflanzen (Aster,
Chrysantheme, Flammenblume oder Phlox, Salbei, Hibiskus,
Oleander, Himbeere, Geranie, usw.) einen frischen, noch nicht
verholzten Trieb aus. Schneiden Sie mit einem sehr scharfen und
sauberen Messer ein etwa 10 bis 15 Zentimeter langes Stück ab. Der
Schnitt erfolgt ganz knapp unter der Stelle, an der ein Blatt oder
ein Blattpaar aus dem Trieb kommt. An diesen Stellen können viele
Pflanzen neue Wurzeln bilden.
Befindet sich an der Spitze des Stecklings eine Knospe oder eine
Blüte, entfernen Sie die Knospe oder die Blüte. Schneiden Sie
zusätzlich die unteren Blätter ab. Es sollten nur zwei bis drei
Blätter oder Blattpaare am Steckling verbleiben. Kürzen Sie die
verbleibenden Blätter um die Hälfte ein. Dadurch reduzieren Sie die
Verdunstungsfläche. Das ist wichtig, weil die Stecklinge noch
keine Wurzeln haben und deshalb noch kein Wasser nachliefern
können. Die Stecklinge würden eventuell vertrocknen.
Befüllen Sie einen Topf mit Anzucht- oder Aussaaterde. Diese Erde
ist nur schwach aufgedüngt und fördert die Wurzelbildung.
Stecken Sie den Steckling so tief in den Topf, dass die ersten
Blätter knapp über dem Substrat liegen. Die Blätter dürfen das
Substrat nicht berühren, weil sich sonst zum Beispiel Schimmel
bilden könnte.
Nun müssen Sie das Substrat noch gut wässern. Die Erde sollte über
einige Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden. Spannen Sie eine
durchsichtige Plastiktüte über den Topf. So bauen Sie sich ein
kleines Gewächshaus und halten die Luftfeuchtigkeit hoch. Es gibt
aber auch kleine Gewächshäuser aus Kunststoff, die gut auf ein
Fensterbrett passen.
Stellen Sie den Steckling auf eine helle Fensterbank, aber nicht in
die pralle Sonne. Nach ein paar Wochen sollten sich Wurzeln
gebildet haben. Sie erkennen das daran, dass der Steckling neue
Blätter gebildet hat. Alternativ können Sie aber auch nach einige
Wochen leicht am Steckling ziehen. Sollten Sie einen Widerstand
beim Versuch, ihn rauszuziehen, spüren, ist auch das ein Beweis für
frische Wurzeln.
Weitere Infos zum Thema:
Gartenpflanzen im Sommer mit Stecklingen vermehren
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Gartenpflanzen-im-Sommer-mit-Stecklingen-vermehren,stecklinge109.html
Kräuter durch Stecklinge vermehren
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Kraeuter-durch-Stecklinge-vermehren,stecklinge156.html
Günstig gärtnern - grüne Oasen gestalten ohne viel Geld
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/gaertnern-mit-wenig-geld-gruene-oasen-preiswert-gestalten,guenstiggaertnern-100.html
Unser Podcast-Tipp: "Kompost und Konfetti – der
ARD Garten-Podcast"
https://www.ardsounds.de/sendung/kompost-und-konfetti-der-ard-garten-podcast/urn:ard:show:45bc4b9b47c95c31/
Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner. Das muss aber kein Traum
bleiben, denn über Stecklinge geht das bei ganz vielen Pflanzen
relativ einfach.
Und so geht es:
Suchen Sie sich von einer Ihrer Lieblingspflanzen (Aster,
Chrysantheme, Flammenblume oder Phlox, Salbei, Hibiskus,
Oleander, Himbeere, Geranie, usw.) einen frischen, noch nicht
verholzten Trieb aus. Schneiden Sie mit einem sehr scharfen und
sauberen Messer ein etwa 10 bis 15 Zentimeter langes Stück ab. Der
Schnitt erfolgt ganz knapp unter der Stelle, an der ein Blatt oder
ein Blattpaar aus dem Trieb kommt. An diesen Stellen können viele
Pflanzen neue Wurzeln bilden.
Befindet sich an der Spitze des Stecklings eine Knospe oder eine
Blüte, entfernen Sie die Knospe oder die Blüte. Schneiden Sie
zusätzlich die unteren Blätter ab. Es sollten nur zwei bis drei
Blätter oder Blattpaare am Steckling verbleiben. Kürzen Sie die
verbleibenden Blätter um die Hälfte ein. Dadurch reduzieren Sie die
Verdunstungsfläche. Das ist wichtig, weil die Stecklinge noch
keine Wurzeln haben und deshalb noch kein Wasser nachliefern
können. Die Stecklinge würden eventuell vertrocknen.
Befüllen Sie einen Topf mit Anzucht- oder Aussaaterde. Diese Erde
ist nur schwach aufgedüngt und fördert die Wurzelbildung.
Stecken Sie den Steckling so tief in den Topf, dass die ersten
Blätter knapp über dem Substrat liegen. Die Blätter dürfen das
Substrat nicht berühren, weil sich sonst zum Beispiel Schimmel
bilden könnte.
Nun müssen Sie das Substrat noch gut wässern. Die Erde sollte über
einige Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden. Spannen Sie eine
durchsichtige Plastiktüte über den Topf. So bauen Sie sich ein
kleines Gewächshaus und halten die Luftfeuchtigkeit hoch. Es gibt
aber auch kleine Gewächshäuser aus Kunststoff, die gut auf ein
Fensterbrett passen.
Stellen Sie den Steckling auf eine helle Fensterbank, aber nicht in
die pralle Sonne. Nach ein paar Wochen sollten sich Wurzeln
gebildet haben. Sie erkennen das daran, dass der Steckling neue
Blätter gebildet hat. Alternativ können Sie aber auch nach einige
Wochen leicht am Steckling ziehen. Sollten Sie einen Widerstand
beim Versuch, ihn rauszuziehen, spüren, ist auch das ein Beweis für
frische Wurzeln.
Weitere Infos zum Thema:
Gartenpflanzen im Sommer mit Stecklingen vermehren
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Gartenpflanzen-im-Sommer-mit-Stecklingen-vermehren,stecklinge109.html
Kräuter durch Stecklinge vermehren
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Kraeuter-durch-Stecklinge-vermehren,stecklinge156.html
Günstig gärtnern - grüne Oasen gestalten ohne viel Geld
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/gaertnern-mit-wenig-geld-gruene-oasen-preiswert-gestalten,guenstiggaertnern-100.html
Unser Podcast-Tipp: "Kompost und Konfetti – der
ARD Garten-Podcast"
https://www.ardsounds.de/sendung/kompost-und-konfetti-der-ard-garten-podcast/urn:ard:show:45bc4b9b47c95c31/
Weitere Episoden
33 Minuten
vor 1 Woche
30 Minuten
vor 2 Wochen
39 Minuten
vor 3 Wochen
32 Minuten
vor 1 Monat
30 Minuten
vor 1 Monat
Abonnenten
Kenn
Ludwigbsurg
Dobbertin
Mühlacker
Bonn
Chemnitz
Beckingen
Sehnde
Windsbach
Bremen
Bergisch Gladbach
SINGEN
Kiel
Mannheim
Buch
Le Chesnay-Rocquencourt
Georgsmarienhütte
Brechen
Düsseldorf
Barntrup
Muster
Amt Neuhaus
Hohen Sprenz
Schmölln
Dessau-Roßlau
München
salzburg
Wahlstedt
Oberhausen
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.