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Beschreibung
vor 12 Stunden
Nacktschnecken sind wahrscheinlich der größte Gegner aller
Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner. Es gibt eine ganze Reihe von
Tipps, mit denen der Bestand mehr oder weniger gut reguliert werden
kann. Sehr bekannt sind die Bierfallen. Eine Schale wird in den
Boden gesetzt und mit Bier gefüllt. Der Geruch lockt die Schnecken
an, sie kriechen in die Bierfalle und ertrinken. Leider locken wir
mit diesen Fallen auch Schnecken an, die weiter
entfernt unterwegs sind und so erst in unseren Garten gelockt
werden. Keine gute Idee also.
Besonders gefährdete Pflanzen können mit einer Barriere aus
Kaffeesatz, Sägemehl oder Asche geschützt werden. Diese
Hilfsmittel werden im Kreis um die Pflanzen
verteilt. Schnecken sollen nicht gerne über diese
feinkrümeligen Strukturen kriechen. Diese Barrieren funktionieren –
wenn überhaupt - aber nur bis zum nächsten heftigen
Regenschauer.
Mit einer speziellen Schneckenpaste bestrichene Kübelränder sollen
Nacktschnecken den Weg auf den Kübel versperren. Die Paste
enthält einen Duftstoff, den Schnecken nicht mögen und deshalb
überqueren sie den bestrichenen Bereich nicht. Rund
ums Gartenbeet ist die Paste nicht anwendbar, es sei denn, die
Beete sind mit mehreren Zentimeter hohen Wänden aus Holz oder
Kunststoff umschlossen. Dann könnte auch diese "Umzäunung"
bestrichen werden. Wer diesen Aufwand nicht scheut, kann aber auch
gleich zu einem Schneckenzaun aus Metall oder Kunststoff
greifen. Diese Zäune gibt es im Internet oder Fachhandel zu
kaufen.
In der neuen Folge von "Im Grünen Bereich" gibt es noch weitere
Tipps zur Abwehr von Schnecken. Der Schneckenzaun ist aber am
effektivsten. Auch durch unser eigenes Verhalten im Garten können
wir die Plage eindämmen. Dazu zählt, dass nicht abends gegossen
wird, denn die Schnecken brauchen einen feuchten Untergrund, um
sich fortbewegen zu können. Die eigentliche Schneckenabwehr beginnt
schon im Spätherbst und Winter des Vorjahres. Nacktschnecken legen
nämlich pro Tier bis zu 400 Eier. Diese Gelege sollten wir
aufspüren und die Eier den Vögeln als Futter anbieten. Schnecken
legen ihre Eier gerne unter losen Gehwegplatten oder unter
Pflanzkübeln ab. Da im Herbst einfach nachsehen. Beliebt
sind zudem kleine Höhlen im Beet, die sich beim Umgraben ergeben
haben. Deshalb die Beete im Herbst regelmäßig durchhacken.
Weitere Infos zum Thema:
Was hilft gegen Nacktschnecken im Garten?
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/schaedlinge/Was-hilft-gegen-Nacktschnecken-im-Garten,schneckenplage101.html
Im Herbst Schneckeneier im Garten entfernen
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Im-Herbst-Schneckeneier-im-Garten-entfernen,nacktschnecken110.html
Habt Ihr Anregungen, Fragen oder Tipps? Dann schreibt uns
an garten@ndr.de.
Unser Podcast-Tipp: "Wie geht's? mit Robin Gosens"
https://www.ardsounds.de/sendung/wie-geht-s-mit-robin-gosens/urn:ard:show:a9ef89f368d9bc71/
Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner. Es gibt eine ganze Reihe von
Tipps, mit denen der Bestand mehr oder weniger gut reguliert werden
kann. Sehr bekannt sind die Bierfallen. Eine Schale wird in den
Boden gesetzt und mit Bier gefüllt. Der Geruch lockt die Schnecken
an, sie kriechen in die Bierfalle und ertrinken. Leider locken wir
mit diesen Fallen auch Schnecken an, die weiter
entfernt unterwegs sind und so erst in unseren Garten gelockt
werden. Keine gute Idee also.
Besonders gefährdete Pflanzen können mit einer Barriere aus
Kaffeesatz, Sägemehl oder Asche geschützt werden. Diese
Hilfsmittel werden im Kreis um die Pflanzen
verteilt. Schnecken sollen nicht gerne über diese
feinkrümeligen Strukturen kriechen. Diese Barrieren funktionieren –
wenn überhaupt - aber nur bis zum nächsten heftigen
Regenschauer.
Mit einer speziellen Schneckenpaste bestrichene Kübelränder sollen
Nacktschnecken den Weg auf den Kübel versperren. Die Paste
enthält einen Duftstoff, den Schnecken nicht mögen und deshalb
überqueren sie den bestrichenen Bereich nicht. Rund
ums Gartenbeet ist die Paste nicht anwendbar, es sei denn, die
Beete sind mit mehreren Zentimeter hohen Wänden aus Holz oder
Kunststoff umschlossen. Dann könnte auch diese "Umzäunung"
bestrichen werden. Wer diesen Aufwand nicht scheut, kann aber auch
gleich zu einem Schneckenzaun aus Metall oder Kunststoff
greifen. Diese Zäune gibt es im Internet oder Fachhandel zu
kaufen.
In der neuen Folge von "Im Grünen Bereich" gibt es noch weitere
Tipps zur Abwehr von Schnecken. Der Schneckenzaun ist aber am
effektivsten. Auch durch unser eigenes Verhalten im Garten können
wir die Plage eindämmen. Dazu zählt, dass nicht abends gegossen
wird, denn die Schnecken brauchen einen feuchten Untergrund, um
sich fortbewegen zu können. Die eigentliche Schneckenabwehr beginnt
schon im Spätherbst und Winter des Vorjahres. Nacktschnecken legen
nämlich pro Tier bis zu 400 Eier. Diese Gelege sollten wir
aufspüren und die Eier den Vögeln als Futter anbieten. Schnecken
legen ihre Eier gerne unter losen Gehwegplatten oder unter
Pflanzkübeln ab. Da im Herbst einfach nachsehen. Beliebt
sind zudem kleine Höhlen im Beet, die sich beim Umgraben ergeben
haben. Deshalb die Beete im Herbst regelmäßig durchhacken.
Weitere Infos zum Thema:
Was hilft gegen Nacktschnecken im Garten?
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/schaedlinge/Was-hilft-gegen-Nacktschnecken-im-Garten,schneckenplage101.html
Im Herbst Schneckeneier im Garten entfernen
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Im-Herbst-Schneckeneier-im-Garten-entfernen,nacktschnecken110.html
Habt Ihr Anregungen, Fragen oder Tipps? Dann schreibt uns
an garten@ndr.de.
Unser Podcast-Tipp: "Wie geht's? mit Robin Gosens"
https://www.ardsounds.de/sendung/wie-geht-s-mit-robin-gosens/urn:ard:show:a9ef89f368d9bc71/
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