Folge 33 | Frieden schützt sich nicht von selbst | Gast: General a.D. Alfons Mais

Folge 33 | Frieden schützt sich nicht von selbst | Gast: General a.D. Alfons Mais

vor 10 Stunden
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Beschreibung

vor 10 Stunden
Wie verteidigungsfähig ist Deutschland wirklich? Reichen 460.000
Soldatinnen, Soldaten und Reservisten aus – oder lebt die
Bundeswehr bei ihrer Personalplanung in einer politischen Illusion?
Und wie lässt sich militärische Stärke mit den ethischen Ansprüchen
einer freiheitlichen Demokratie vereinbaren? Darüber sprechen wir
in dieser Folge von Friedensreiter mit Generalleutnant a. D. Alfons
Mais, dem ehemaligen Inspekteur des Heeres. Im Mittelpunkt stehen
die sicherheitspolitischen Lehren aus dem Krieg in der Ukraine, die
Zukunft der Bundeswehr und die Frage, was eine Gesellschaft leisten
muss, wenn sie Frieden nicht nur wünschen, sondern auch schützen
will. Mais erklärt, warum die häufig genannte Zielgröße von 460.000
Soldatinnen, Soldaten und Reservisten aus seiner Sicht militärisch
nicht ausreicht, weshalb er den tatsächlichen Bedarf deutlich höher
einschätzt und warum der Begriff Kriegstüchtigkeit“ weit mehr
bedeutet als neue Panzer und mehr Munition. Es geht um Personal,
Führung, Resilienz – und um die Verantwortung einer demokratischen
Gesellschaft. Gemeinsam diskutieren wir außerdem: • Warum
Abschreckung Frieden sichern kann. • Welche Rolle Wehrpflicht oder
Pflichtdienst künftig spielen könnten. • Wie sich militärische
Notwendigkeit und Friedensethik miteinander vereinbaren lassen. •
Welche Chancen und Grenzen Künstliche Intelligenz auf dem
Gefechtsfeld hat. • Warum Freiheit nach den Worten von Alfons Mais
„nicht umsonst“ ist. Eine Folge über die unbequemen Fragen der
Zeitenwende – und darüber, wie Frieden, Verantwortung und
Wehrhaftigkeit zusammengehören.
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