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Beschreibung
vor 22 Stunden
Ein Teamleiter, Anfang 40, sagt von sich selbst: Ich bin ADHSler.
Beiläufig, fast wie eine Selbstverständlichkeit. Seine
Führungskraft weiß nicht mehr, was sie noch fordern darf; das
Etikett steht im Raum, und mit ihm das Ende des Nachdenkens. In
dieser ersten Solo-Episode geht es um eine Beobachtung, die Svenja
Hofert zunehmend in Workshops, Coachings und Gesprächen mit
Führungskräften macht: Diagnosen wie ADHS erklären immer öfter
alles - und verstehen dabei wenig. Nicht weil ADHS nicht real wäre,
sondern weil hinter denselben Symptomen sehr viel verschiedenes
stecken kann: komplexes Trauma, Hochbegabung, Introversion,
Postkonventionalität. Und weil ein Begriff, der Identität wird,
aufhört, eine Frage zu sein. Svenja führt durch drei Fallen, die
Coaches, Beraterinnen, HR-Fachkräfte und Führungskräfte kennen
sollten; sie stellt ein praktisches Dreiebenen-Modell vor, das
verhindert, zu früh in die falsche Schublade zu greifen; und sie
gibt zwei Fragen mit, die im nächsten Gespräch mehr öffnen als jede
Diagnose. Für alle, die professionell mit Menschen arbeiten - und
merken, dass in ihrem Umfeld plötzlich irgendwie jeder ein Etikett
trägt.
Beiläufig, fast wie eine Selbstverständlichkeit. Seine
Führungskraft weiß nicht mehr, was sie noch fordern darf; das
Etikett steht im Raum, und mit ihm das Ende des Nachdenkens. In
dieser ersten Solo-Episode geht es um eine Beobachtung, die Svenja
Hofert zunehmend in Workshops, Coachings und Gesprächen mit
Führungskräften macht: Diagnosen wie ADHS erklären immer öfter
alles - und verstehen dabei wenig. Nicht weil ADHS nicht real wäre,
sondern weil hinter denselben Symptomen sehr viel verschiedenes
stecken kann: komplexes Trauma, Hochbegabung, Introversion,
Postkonventionalität. Und weil ein Begriff, der Identität wird,
aufhört, eine Frage zu sein. Svenja führt durch drei Fallen, die
Coaches, Beraterinnen, HR-Fachkräfte und Führungskräfte kennen
sollten; sie stellt ein praktisches Dreiebenen-Modell vor, das
verhindert, zu früh in die falsche Schublade zu greifen; und sie
gibt zwei Fragen mit, die im nächsten Gespräch mehr öffnen als jede
Diagnose. Für alle, die professionell mit Menschen arbeiten - und
merken, dass in ihrem Umfeld plötzlich irgendwie jeder ein Etikett
trägt.
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