„Der Rezyklatmarkt ist eine Katastrophe“

„Der Rezyklatmarkt ist eine Katastrophe“

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Wer ist schuld an der Rezyklatlücke? Wieso wird zu wenig in
zirkuläre Technologien investiert? Und warum soll Kunststoff nur
noch verliehen werden? Das wollen wir doch genau wissen!





Hintergrund


„Optionen für einen funktionsfähigen Markt für
Kunststoffrezyklate“ – so lautet der Titel eines
Positionspapiers, das im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (DBU) aufgesetzt und im Mai 2026 auf der Fachmesse IFAT
vorgestellt wurde. Mit sechs Handlungsansätzen wollen die
Herausgeber den darniederliegenden Rezyklatmarkt beleben –
Voraussetzung, um die am 12. August 2026 in Kraft tretende
Verordnung der EU für Verpackungen und Verpackungsabfälle
(Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR), die auch
Mindestquoten für den Rezyklateinsatz vorsieht, erfüllen zu
können. Es droht eine erhebliche „Rezyklatlücke“, mit
weitreichenden Folgen.





Host & Gäste


Kunststoffe-Redakteur Clemens Doriat begrüßt Prof. Dr. Henning
Wilts, den Autor dieses Papiers. Er ist Leiter der Abteilung
Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt,
Energie gGmbH und seit 2025 auch Universitäts-Professor für
Circular Society an der FernUniversität Hagen. Nach einem Studium
der Volkswirtschaftslehre soz. Ausrichtung an der Universität zu
Köln wurde Wilts am Institut IWAR der TU Darmstadt zum Dr. rer.
pol. promoviert.


Link zu seiner Kontaktseite





Mehr zum Thema


Das erwähnte Positionspapier (siehe oben) ist hier abrufbar.


In Kunststoffe, der Mutterzeitschrift dieses Podcasts, ist
passend zum Thema in diesem Jahr eine informative Artikelserie
erschienen. Titel: Europäische Gesetzgebung zur
Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen. Im Online-Archiv sind unter
dem Suchbegriff „Nitschke“ alle sieben Folgen frei zugänglich.
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