8. Marion Brasch – Zwischen Politik und Kunst, Anpassung und Aufbruch

8. Marion Brasch – Zwischen Politik und Kunst, Anpassung und Aufbruch

vor 2 Tagen
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Podcast
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Frauen zwischen Ost und West, gestern und heute

Beschreibung

vor 2 Tagen

Der Vater ist hoher DDR-Funktionär, die Brüder hadern mit dem
System, und Marion versucht lange Zeit, diejenige zu sein, um die
der Vater sich keine Sorgen machen muss. Dafür tritt sie sogar
der SED bei. Doch irgendwann geht auch Marion für eine andere DDR
auf die Straße und wünscht sich einen demokratischeren
Sozialismus.


Marion Brasch wird 1961, im Jahr des Mauerbaus, in Ost-Berlin
geboren und wächst mit drei Brüdern auf. Alle drei werden
Schauspieler oder Schriftsteller und rebellieren auf ihre eigene
Weise gegen ihren Vater und das System. Als stellvertretender
Kulturminister der DDR ist er überzeugter Anhänger des
ostdeutschen Staates. Seine Position verschafft der Familie
gewisse Privilegien – Marion darf schon vor dem Mauerfall nach
London und West-Berlin reisen. Nach einer Ausbildung zur
Schriftsetzerin in einer Abteilung voller Männer wird sie
Hörfunkjournalistin und später Schriftstellerin. Aus einer
berühmten Familie kommend, sucht Marion Brasch ihren eigenen Weg
– und hat ihn heute gefunden.


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