7. Ingrid Bahß – Ungewollt ausgewiesen

7. Ingrid Bahß – Ungewollt ausgewiesen

vor 1 Tag
Ungewollt aus der DDR ausgewiesen
40 Minuten
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Frauen zwischen Ost und West, gestern und heute

Beschreibung

vor 1 Tag

Ingrid Bahß wird im Gründungsjahr der DDR (1949) in Werben in
Sachsen-Anhalt als Kind eines Großbauern geboren. 1968 beginnt
sie in Magdeburg ein Lehramtsstudium für Russisch und Deutsch.
Als Christin gerät sie dabei zunehmend in Konflikt mit dem
DDR-System und wird nach mehreren Disziplinarverfahren 1972
exmatrikuliert.


Trotzdem bleibt sie in Magdeburg und schafft sich einen eigenen
Raum. 1981 eröffnet sie gemeinsam mit ihrem Mann eine private
Galerie in ihrer Wohnung. Die Räume werden schnell zu einem
Treffpunkt für Künstlerinnen und Schriftsteller – und geraten
damit ins Visier der Staatssicherheit.


Mehrere Jahre lebt Ingrid Bahß unter Beobachtung – über 40
Inoffizielle Mitarbeiter werden auf sie und ihre Familie
angesetzt. 1983 wird Bahß schließlich aus der DDR ausgewiesen,
zeitweise staatenlos, und muss in den Westen gehen: gegen ihren
Willen hinein in ein System aus Überfluss und Konsum, in dem sie
sich erst einmal zurechtfinden muss.


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