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Beschreibung
vor 1 Tag
Warum werden Empfehlungen von Therapeuten so häufig nicht
umgesetzt, obwohl Pferdebesitzer ihr Pferd lieben und eigentlich
nur das Beste möchten? Liegt es wirklich an fehlender Motivation
oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
In dieser Folge spreche ich über einen psychologischen
Mechanismus, der uns alle betrifft: Wir orientieren uns häufig
weniger an dem, was objektiv sinnvoll ist, sondern an dem, was in
unserem Umfeld als normal gilt. Genau deshalb werden viele
Verhaltensweisen im Stall irgendwann gar nicht mehr hinterfragt –
auch dann nicht, wenn sie dem Pferd langfristig schaden können.
Wir sprechen darüber, warum Gewohnheiten so mächtig sind, weshalb
Veränderungen oft so schwerfallen und warum Fachwissen allein
häufig nicht ausreicht, um Menschen zum Umdenken zu bewegen.
Außerdem geht es um die Rolle des Therapeuten: Wie viel Einfluss
haben wir eigentlich, wenn wir ein Pferd nur alle paar Wochen
oder Monate sehen und der Besitzer die übrige Zeit in einem
Umfeld verbringt, in dem vieles einfach „schon immer so gemacht
wurde“?
Diese Folge richtet sich an Pferdephysiotherapeuten,
Pferdeosteopathen, Tiertherapeuten, Trainer und Pferdebesitzer,
die menschliches Verhalten besser verstehen und Veränderungen
langfristig begleiten möchten.
Denn oft ist nicht mangelndes Wissen das größte Problem – sondern
das, was wir als selbstverständlich und normal empfinden.
Viel Freude beim Zuhören!
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