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Beschreibung
vor 1 Woche
Pflegekammern sind innerhalb der Berufsgruppe der Pflegenden
nicht unumstritten. Der Diskurs wird dabei sachlich bis
feindselig geführt. Einer der häufig genannten Streitpunkte ist
die verpflichtende Mitgliedschaft für alle Berufsangehörigen.
Während beispielsweise in Großbritannien die staatliche
Registrierung von beruflich Pflegenden im Jahr 1919 nach mehr als
dreißig Jahren berufspolitischer Kampagnen eingeführt wurde, ist
das Thema einer Registrierung in Deutschland seit 2003 mit Beginn
der Initiative einer freiwilligen Registrierung berufspolitischen
Diskurs. Mit dem Aufbau von Pflegekammern, die momentan in
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen existieren, ist die
Registrierung aller beruflich Pflegenden an die Oberfläche der
Diskussionen gehoben. Mit der verpflichtenden Mitgliedschaft wird
dies umgesetzt. "Dürfen die das?" wäre eine zu beantwortende
Frage. Oder anders gefragt: Ist es ethisch gerechtfertigt, zur
Mitgliedschaft zu verpflichten?
Eine mögliche Antwort darauf suche ich außerhalb unserer
Pflegebubble. Deshalb habe ich mich mit dem Philosophie-Professor
Sebastian Laukötter darüber unterhalten. Pflicht, Zwang,
Verantwortung, Freiheit - dies sind einige Schlagworte, um die
sich unser Gespräch dreht.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Sebastian Laukötter:
Homepage Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
LinkedIn-Profil
Pflege-Bildung: Ein Video-Podcast rund um das Lernen im
Pflegeberuf. Homepage: http://pflegebildung.net ISSN:
2751-3033
Die Videos und die Grafiken von Pflege-Bildung erscheinen unter
der Creative Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 (Namensnennung -
Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen).
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