Wie ihr euer NAS am besten für Datei-Sharing nutzt | c’t uplink

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vor 21 Stunden
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Beschreibung

vor 21 Stunden
Jetzt habt ihr euer NAS, um eure Dateien lokal zu speichern statt
bei Google Drive, OneDrive oder Dropbox. Aber wie denn nun konkret?
Bindet man den Netzwerkspeicher einfach als SMB-Share ein?
Installiere ich umständlich eine Nextcloud? Bringt das NAS
vielleicht was mit, beispielsweise Qsync von Qnap? Und was können
diese Peer-2-Peer-Lösungen wie Syncthing, Resilio und Seafile? Oder
machen Localsend und KDE Connect den ganzen Kram nicht viel
einfacher? Im Podcast gehen die c’t-Redakteure Niklas Dierking,
Stefan Porteck und Jörg Wirtgen diese Fragen durch. Zuerst die
einfachste Lösung, ein Netzwerk-Share. Wir diskutieren die Vor- und
Nachteile der gängigsten Protokolle SMB, NFS, Webdav und AFP und
gehen dann auf die strukturellen Eigenschaften ein: Die Dateien
liegen dann nicht lokal vor, sondern man benötigt ständig eine
Netzwerkverbindung, und um von außerhalb des eigenen LANs
zuzugreifen, muss beispielsweise der Router ein VPN- oder
Wireguard-Netz aufspannen und man muss das irgendwie per DynDNS
finden. Auch wie gut das auf dem Smartphone geht, erwähnen wir.
Eine Alternative wäre, Nextcloud auf dem NAS zu installieren: Die
Daten liegen dann lokal vor, allerdings benötigt man DynDNS und VPN
weiterhin. Wir sind einerseits zufrieden damit, auch weil die
meisten Nextcloud-Clients ganz gut mit virtuellen Dateien umgehen
können (die nur auf Wunsch lokal gepuffert vorliegen). Andererseits
haben wir alle drei Zuverlässigkeits- und Geschwindigkeitsprobleme
mit Nextcloud festgestellt, vielleicht aber auch aufgrund zu
schwachbrüstiger NAS-Geräte. Gerade wenn man einen Reverse Proxy
benötigt, der den DynDNS-Namen innerhalb des LANs auf eine lokale
IP umbiegt, damit Transfers nicht auf die Geschwindigkeit der
Internet-Anbindung beschränkt sind, und wenn man das beispielsweise
mit einem PiHole im Docker auf dem NAS löst, könnten einige NAS
überfordert sein. Einen interessanten Tipp brachte Niklas:
OpenCloud ist ein abgespeckter Fork von Nextcloud, der vielleicht
performanter läuft. Was auch einen Blick wert ist: Die Software,
die das NAS mitbringt. Qnap beispielsweise kommt mit Qsync, was ein
ähnlicher Dienst ist: Clients für Windows, macOS, Linux, Android,
iOS; die Clients verbinden sich im LAN automatisch direkt per IP;
DynDNS über Qnap-Dienste eingebaut; virtuelle Dateien funktionieren
einigermaßen. Weitere Alternativen sind Peer-2-Peer-Lösungen.
Eigentlich synchronisieren sie Verzeichnisse zwischen zwei Geräten,
die dazu eingeschaltet sein müssen. Auf den ersten Blick klingt es
unpraktisch, extra seinen PC einschalten zu müssen, damit das Handy
auf aktuellen Stand kommt. Aber der Trick beim NAS ist natürlich,
dort einen Client permanent laufen zu lassen. Vorteil der Systeme:
Sie fummeln sich von selbst durch die Firewall, sodass man keinen
DynDNS benötigt, und der lokale Zugriff erfolgt automatisch
schnell. Syncthing machte sich als solches Peer-2-Peer-System bei
allen drei gut, auch weil es das für einige NAS als native
Anwendung gibt. Allerdings fehlen virtuelle Dateien. Zur Sprache
kommen auch die Alternativen Resilio Sync und Seafile. Schließlich
sprachen wir über ganz andere Lösungen, um explizit nur einzelne
Dateien auszutauschen, aber auch beispielsweise Zwischenablagen,
und das ganze auch ohne Usernamen und Passwörter einfach mit Leuten
im gleichen Raum – so etwas wie Apple AirDrop oder Google Quick
Share, nur systemübergreifend. Gute Erfahrungen gabs mit Localsend
und mit KDE Connect – das anders als der Name vermuten lässt, auch
Clients für Windows, macOS, Android und iOS bereit hält. Mit dabei:
Niklas Dierking, Stefan Porteck Moderation: Jörg Wirtgen
Produktion: Tobias Reimer Der von Niklas erwähnte Newsletter c’t
Open Source Spotlight:
https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ct-opensource
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