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Beschreibung
vor 4 Monaten
Im zweiten Teil der Folge ordnen Adrian und Michel die wichtigsten
Begriffe und Bauweisen ein und erklären, warum im Holzbau nicht
„das Material“, sondern das System aus Schichten, Details und
Nachweisen entscheidend ist. Sie unterscheiden Holztafelbau
(Ständer/Riegel mit Gefachen und Hohlräumen, die
brandschutztechnisch gezielt behandelt und mit passenden
Bekleidungen/Beplankungen aufgebaut werden) von Massivholzbau mit
monolithischen Elementen wie Brettsperrholz (CLT) (orthogonal
verklebte, meist symmetrische Lagen zur besseren Maßhaltigkeit) und
Brettstapel (stehende Lamellen, geklebt oder mechanisch verbunden),
wobei bei Massivholz die Hohlraumfreiheit zentral ist und kleinere
Fugen innerhalb der Zulassungen tolerierbar sind. Ein gemeinsamer
Schlüsselbegriff ist die Luftdichtheit: Michel erklärt sie als
Brandschutzprinzip gegen tiefe Brandweiterleitung, Adrian greift
sie als entscheidenden Punkt gegen Fugenschall auf. Außerdem
sprechen beide über hybride Kastenelemente („Zwitter“), die
brandschutztechnisch eher wie Tafelbau einzuordnen sind, akustisch
aber großes Potenzial durch mehrschalige Wirkprinzipien haben. Im
Q&A drückt Michel Adrian auf eine klare Aussage, was akustisch
„am besten“ sei – Adrian betont, dass gute Werte über Masse,
Entkopplung, Dämpfung, Dichtheit und Flanken entstehen und dass
Massivholz „pur“ (z. B. eine reine CLT-Decke) ohne Zusatzaufbauten
beim Trittschall nicht ausreicht. Zum Schluss wird der Aufbau
mehrgeschossiger Bauteile angerissen: nach Musterholzbau-RL sind
Bekleidungen mineralisch; Hohlräume werden mit nichtbrennbarer,
raumbeständiger Verfüllung geplant, und beide betonen, dass es
keine „F90-Platte“ gibt, sondern nur Konstruktionen, die als
Gesamtsystem die geforderte Leistung erreichen.
Begriffe und Bauweisen ein und erklären, warum im Holzbau nicht
„das Material“, sondern das System aus Schichten, Details und
Nachweisen entscheidend ist. Sie unterscheiden Holztafelbau
(Ständer/Riegel mit Gefachen und Hohlräumen, die
brandschutztechnisch gezielt behandelt und mit passenden
Bekleidungen/Beplankungen aufgebaut werden) von Massivholzbau mit
monolithischen Elementen wie Brettsperrholz (CLT) (orthogonal
verklebte, meist symmetrische Lagen zur besseren Maßhaltigkeit) und
Brettstapel (stehende Lamellen, geklebt oder mechanisch verbunden),
wobei bei Massivholz die Hohlraumfreiheit zentral ist und kleinere
Fugen innerhalb der Zulassungen tolerierbar sind. Ein gemeinsamer
Schlüsselbegriff ist die Luftdichtheit: Michel erklärt sie als
Brandschutzprinzip gegen tiefe Brandweiterleitung, Adrian greift
sie als entscheidenden Punkt gegen Fugenschall auf. Außerdem
sprechen beide über hybride Kastenelemente („Zwitter“), die
brandschutztechnisch eher wie Tafelbau einzuordnen sind, akustisch
aber großes Potenzial durch mehrschalige Wirkprinzipien haben. Im
Q&A drückt Michel Adrian auf eine klare Aussage, was akustisch
„am besten“ sei – Adrian betont, dass gute Werte über Masse,
Entkopplung, Dämpfung, Dichtheit und Flanken entstehen und dass
Massivholz „pur“ (z. B. eine reine CLT-Decke) ohne Zusatzaufbauten
beim Trittschall nicht ausreicht. Zum Schluss wird der Aufbau
mehrgeschossiger Bauteile angerissen: nach Musterholzbau-RL sind
Bekleidungen mineralisch; Hohlräume werden mit nichtbrennbarer,
raumbeständiger Verfüllung geplant, und beide betonen, dass es
keine „F90-Platte“ gibt, sondern nur Konstruktionen, die als
Gesamtsystem die geforderte Leistung erreichen.
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