"Supergirl": Absturz statt Aufbruch

"Supergirl": Absturz statt Aufbruch

vor 2 Tagen
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Podcast
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Texte, Kritiken und ein wöchentlicher Podcast über Kino, Erinnerung und die Magie der Bilder – zwischen VHS-Nostalgie, Streaming-Gegenwart und dem, was Film in uns auslöst.

Beschreibung

vor 2 Tagen

Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:


Mit “Supergirl” wollte DC beweisen, dass der
Start des neuen Kino-Universums endlich gelingt. Nach diesem Film
stellt sich allerdings vor allem die Frage, wie ein
Superheldenfilm mit so viel Potenzial derart scheitern kann.


Dabei liegt das Problem nicht bei der Hauptdarstellerin. Milly
Alcock macht ihre Sache gut. Sie bringt Charisma, Präsenz und
genau die Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke mit, die Kara
Zor-El braucht. Immer wieder blitzt auf, was für eine großartige
Version von “Supergirl” hier möglich gewesen
wäre. Nur bekommt sie kaum eine Chance dazu.


Das Drehbuch scheint nie wirklich zu wissen, wer diese Figur
eigentlich ist. Statt einer spannenden Heldenreise hetzt der Film
von einer Actionsequenz zur nächsten, ohne seinen Figuren Zeit
zum Atmen zu geben. Emotionale Momente verpuffen, die Dialoge
bleiben erstaunlich flach und kaum eine Szene entwickelt die
Wucht, die ein Kinofilm dieser Größenordnung haben müsste.


Auch die Regie macht es nicht besser. Sie setzt fast
ausschließlich auf Tempo und Effekte, verwechselt Spektakel mit
Größe und Lautstärke mit Dramatik. “Supergirl”
ist kein missverstandener Film. Er ist schlicht ein schlechter
Film. Einer, der seine talentierte Hauptdarstellerin mit einem
schwachen Drehbuch und einer erstaunlich ideenlosen Inszenierung
im Stich lässt.


Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos
auf den Punkt gebracht.Hört rein!


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und Filmkritiken vonRonny Rüsch –
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“Supergirl” läuft seit dem 25. Juni 2026 in den deutschen
Kinos.


Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode
anbieten (Stand: Juni 2026):


“Supergirl (1984)” - HBO Max


“Smallville” - Netflix


“The Flash (2023)” - Prime Video/HBO Max/Netflix


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