Oscars & Himbeeren - der Film- und Serien-Podcast
Texte, Kritiken und ein wöchentlicher Podcast über Kino, Erinnerung und die Magie der Bilder – zwischen VHS-Nostalgie, Streaming-Gegenwart und dem, was Film in uns auslöst.
Texte, Kritiken und ein wöchentlicher Podcast über Kino, Erinnerung und die Magie der Bilder – zwischen VHS-Nostalgie, Streaming-Gegenwart und dem, was Film in uns auslöst.
Podcaster
Episoden
17.07.2026
1 Stunde 11 Minuten
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
In der heutigen Episode dreht sich alles um das Werk von Christopher Nolan. Kaum ein anderer Regisseur hat das moderne Blockbuster-Kino der vergangenen Jahrzehnte so nachhaltig verändert wie er. Mit seinen Filmen verbindet er spektakuläre Bilder, komplexe Erzählstrukturen und philosophische Fragen zu einem Kinoerlebnis, das weltweit Millionen Zuschauer begeistert.
Sein Name steht für außergewöhnliche Ideen, kompromisslose Visionen und Filme, die ihr Publikum herausfordern, statt ihnen einfache Antworten zu liefern. Ob Zeit, Erinnerung, Identität oder Moral - Nolan gelingt es immer wieder, große Themen mit packender Unterhaltung zu verbinden.
Von seinem Debüt “Following” bis zu “Oppenheimer” besprechen wir in dieser Folge alle zwölf bisherigen Kinofilme seiner Karriere. Wir werfen einen Blick auf seine Entwicklung als Filmemacher, sprechen über seine größten Meisterwerke, kontroverse Entscheidungen und die Frage, welcher Film den Titel seines besten Werks wirklich verdient.
Diese Episode ist einem Regisseur gewidmet, dessen Filme weltweit diskutiert, analysiert und immer wieder neu entdeckt werden. Christopher Nolan zählt zu den bedeutendsten Filmemachern unserer Zeit und sein außergewöhnliches Gesamtwerk bietet reichlich Stoff für einen ausführlichen Streifzug durch zwölf faszinierende Kinofilme.
Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!
Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.
Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.
Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juli 2026):
“Following” - Rakuten TV
“Insomnia ” - HBO Max
“Batman Begins” - HBO Max/RTL+
“The Prestige” - HBO Max
“The Dark Knight” - HBO Max/RTL+
“Inception” - HBO Max/RTL+/Prime Video
“The Dark Knight Rises” - HBO Max/RTL+
“Interstellar” - RTL+/Prime Video
“Dunkirk” - HBO Max/Prime Video
“Tenet” - HBO Max/Prime Video/Netflix
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In der heutigen Episode dreht sich alles um das Werk von Christopher Nolan. Kaum ein anderer Regisseur hat das moderne Blockbuster-Kino der vergangenen Jahrzehnte so nachhaltig verändert wie er. Mit seinen Filmen verbindet er spektakuläre Bilder, komplexe Erzählstrukturen und philosophische Fragen zu einem Kinoerlebnis, das weltweit Millionen Zuschauer begeistert.
Sein Name steht für außergewöhnliche Ideen, kompromisslose Visionen und Filme, die ihr Publikum herausfordern, statt ihnen einfache Antworten zu liefern. Ob Zeit, Erinnerung, Identität oder Moral - Nolan gelingt es immer wieder, große Themen mit packender Unterhaltung zu verbinden.
Von seinem Debüt “Following” bis zu “Oppenheimer” besprechen wir in dieser Folge alle zwölf bisherigen Kinofilme seiner Karriere. Wir werfen einen Blick auf seine Entwicklung als Filmemacher, sprechen über seine größten Meisterwerke, kontroverse Entscheidungen und die Frage, welcher Film den Titel seines besten Werks wirklich verdient.
Diese Episode ist einem Regisseur gewidmet, dessen Filme weltweit diskutiert, analysiert und immer wieder neu entdeckt werden. Christopher Nolan zählt zu den bedeutendsten Filmemachern unserer Zeit und sein außergewöhnliches Gesamtwerk bietet reichlich Stoff für einen ausführlichen Streifzug durch zwölf faszinierende Kinofilme.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juli 2026):
“Following” - Rakuten TV
“Insomnia ” - HBO Max
“Batman Begins” - HBO Max/RTL+
“The Prestige” - HBO Max
“The Dark Knight” - HBO Max/RTL+
“Inception” - HBO Max/RTL+/Prime Video
“The Dark Knight Rises” - HBO Max/RTL+
“Interstellar” - RTL+/Prime Video
“Dunkirk” - HBO Max/Prime Video
“Tenet” - HBO Max/Prime Video/Netflix
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10.07.2026
45 Minuten
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
“Jack Ryan: Ghost War” zeigt exemplarisch, wie sich eine einst starke Marke in austauschbare Agentenkost verwandeln kann. Vorhersehbare Wendungen, blasse Figuren und eine Handlung, die mehr auf Geballer als auf echte Spannung setzt, machen den Film zu einer herben Enttäuschung; die Miniserie “I Will Find You” ist solide Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten, erreicht aber weder die emotionale Wucht noch die erzählerische Raffinesse, die der Stoff eigentlich hergeben würde. Sehenswert, aber letztlich zu konventionell, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen; “22 Bahnen” erzählt seine Geschichte mit großer emotionaler Ehrlichkeit und verzichtet auf billiges Pathos. Das Drama überzeugt durch starke Charaktere und eine Hauptfigur, deren Kampf um Verantwortung und Selbstbestimmung lange im Gedächtnis bleibt; und “Southland” gehört bis heute zu den besten Polizeiserien überhaupt: rau, kompromisslos und außergewöhnlich authentisch, mit einer dokumentarischen Nähe, die den Alltag der Cops in Los Angeles intensiver und glaubwürdiger zeigt als die meisten Genrevertreter.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juli 2026):
“Jack Ryan: Ghost War” - Prime Video
“I Will Find You” - Netflix
“22 Bahnen” - Netflix
“Southland” - Netflix
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“Jack Ryan: Ghost War” zeigt exemplarisch, wie sich eine einst starke Marke in austauschbare Agentenkost verwandeln kann. Vorhersehbare Wendungen, blasse Figuren und eine Handlung, die mehr auf Geballer als auf echte Spannung setzt, machen den Film zu einer herben Enttäuschung; die Miniserie “I Will Find You” ist solide Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten, erreicht aber weder die emotionale Wucht noch die erzählerische Raffinesse, die der Stoff eigentlich hergeben würde. Sehenswert, aber letztlich zu konventionell, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen; “22 Bahnen” erzählt seine Geschichte mit großer emotionaler Ehrlichkeit und verzichtet auf billiges Pathos. Das Drama überzeugt durch starke Charaktere und eine Hauptfigur, deren Kampf um Verantwortung und Selbstbestimmung lange im Gedächtnis bleibt; und “Southland” gehört bis heute zu den besten Polizeiserien überhaupt: rau, kompromisslos und außergewöhnlich authentisch, mit einer dokumentarischen Nähe, die den Alltag der Cops in Los Angeles intensiver und glaubwürdiger zeigt als die meisten Genrevertreter.
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“Jack Ryan: Ghost War” - Prime Video
“I Will Find You” - Netflix
“22 Bahnen” - Netflix
“Southland” - Netflix
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03.07.2026
40 Minuten
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Mit “Heldin” steht eines der meistdiskutierten deutschen Krankenhausdramen der vergangenen Monate auf dem Programm. Leonie Benesch spielt eine Pflegefachkraft, die während einer einzigen Schicht an ihre körperlichen und psychischen Grenzen gerät und damit einen schonungslosen Einblick in den Klinikalltag gibt.
Außerdem sprechen wir über “Das Meer in mir”, in dem Javier Bardem den querschnittsgelähmten Ramón Sampedro verkörpert. Der vielfach ausgezeichnete Film erzählt dessen jahrelangen Kampf um das Recht auf einen selbstbestimmten Tod und gehört bis heute zu den bekanntesten Filmen über Sterbehilfe.
Mit “50/50” widmen wir uns einer ganz anderen Perspektive auf das Thema Krankheit. Joseph Gordon-Levitt spielt einen jungen Mann, der unerwartet die Diagnose Krebs erhält. Der Film verbindet ernste Momente mit trockenem Humor und basiert auf einer wahren Geschichte.
Abgerundet wird die Folge durch die Serie “Doc” mit Molly Parker. Im Mittelpunkt steht eine Ärztin, die nach einem schweren Schicksalsschlag in ihren Beruf zurückkehrt und sich nicht nur medizinischen Fällen, sondern auch den Folgen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss.
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“Heldin” - HBO Max
“50/50” - Netflix
“Das Meer in mir” - Prime Video
“Doc” - RTL+/Prime Video
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Mit “Heldin” steht eines der meistdiskutierten deutschen Krankenhausdramen der vergangenen Monate auf dem Programm. Leonie Benesch spielt eine Pflegefachkraft, die während einer einzigen Schicht an ihre körperlichen und psychischen Grenzen gerät und damit einen schonungslosen Einblick in den Klinikalltag gibt.
Außerdem sprechen wir über “Das Meer in mir”, in dem Javier Bardem den querschnittsgelähmten Ramón Sampedro verkörpert. Der vielfach ausgezeichnete Film erzählt dessen jahrelangen Kampf um das Recht auf einen selbstbestimmten Tod und gehört bis heute zu den bekanntesten Filmen über Sterbehilfe.
Mit “50/50” widmen wir uns einer ganz anderen Perspektive auf das Thema Krankheit. Joseph Gordon-Levitt spielt einen jungen Mann, der unerwartet die Diagnose Krebs erhält. Der Film verbindet ernste Momente mit trockenem Humor und basiert auf einer wahren Geschichte.
Abgerundet wird die Folge durch die Serie “Doc” mit Molly Parker. Im Mittelpunkt steht eine Ärztin, die nach einem schweren Schicksalsschlag in ihren Beruf zurückkehrt und sich nicht nur medizinischen Fällen, sondern auch den Folgen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss.
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“Heldin” - HBO Max
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“Das Meer in mir” - Prime Video
“Doc” - RTL+/Prime Video
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26.06.2026
56 Minuten
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Mit “Supergirl” wollte DC beweisen, dass der Start des neuen Kino-Universums endlich gelingt. Nach diesem Film stellt sich allerdings vor allem die Frage, wie ein Superheldenfilm mit so viel Potenzial derart scheitern kann.
Dabei liegt das Problem nicht bei der Hauptdarstellerin. Milly Alcock macht ihre Sache gut. Sie bringt Charisma, Präsenz und genau die Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke mit, die Kara Zor-El braucht. Immer wieder blitzt auf, was für eine großartige Version von “Supergirl” hier möglich gewesen wäre. Nur bekommt sie kaum eine Chance dazu.
Das Drehbuch scheint nie wirklich zu wissen, wer diese Figur eigentlich ist. Statt einer spannenden Heldenreise hetzt der Film von einer Actionsequenz zur nächsten, ohne seinen Figuren Zeit zum Atmen zu geben. Emotionale Momente verpuffen, die Dialoge bleiben erstaunlich flach und kaum eine Szene entwickelt die Wucht, die ein Kinofilm dieser Größenordnung haben müsste.
Auch die Regie macht es nicht besser. Sie setzt fast ausschließlich auf Tempo und Effekte, verwechselt Spektakel mit Größe und Lautstärke mit Dramatik. “Supergirl” ist kein missverstandener Film. Er ist schlicht ein schlechter Film. Einer, der seine talentierte Hauptdarstellerin mit einem schwachen Drehbuch und einer erstaunlich ideenlosen Inszenierung im Stich lässt.
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“Supergirl” läuft seit dem 25. Juni 2026 in den deutschen Kinos.
Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juni 2026):
“Supergirl (1984)” - HBO Max
“Smallville” - Netflix
“The Flash (2023)” - Prime Video/HBO Max/Netflix
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Mit “Supergirl” wollte DC beweisen, dass der Start des neuen Kino-Universums endlich gelingt. Nach diesem Film stellt sich allerdings vor allem die Frage, wie ein Superheldenfilm mit so viel Potenzial derart scheitern kann.
Dabei liegt das Problem nicht bei der Hauptdarstellerin. Milly Alcock macht ihre Sache gut. Sie bringt Charisma, Präsenz und genau die Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke mit, die Kara Zor-El braucht. Immer wieder blitzt auf, was für eine großartige Version von “Supergirl” hier möglich gewesen wäre. Nur bekommt sie kaum eine Chance dazu.
Das Drehbuch scheint nie wirklich zu wissen, wer diese Figur eigentlich ist. Statt einer spannenden Heldenreise hetzt der Film von einer Actionsequenz zur nächsten, ohne seinen Figuren Zeit zum Atmen zu geben. Emotionale Momente verpuffen, die Dialoge bleiben erstaunlich flach und kaum eine Szene entwickelt die Wucht, die ein Kinofilm dieser Größenordnung haben müsste.
Auch die Regie macht es nicht besser. Sie setzt fast ausschließlich auf Tempo und Effekte, verwechselt Spektakel mit Größe und Lautstärke mit Dramatik. “Supergirl” ist kein missverstandener Film. Er ist schlicht ein schlechter Film. Einer, der seine talentierte Hauptdarstellerin mit einem schwachen Drehbuch und einer erstaunlich ideenlosen Inszenierung im Stich lässt.
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“Supergirl” läuft seit dem 25. Juni 2026 in den deutschen Kinos.
Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juni 2026):
“Supergirl (1984)” - HBO Max
“Smallville” - Netflix
“The Flash (2023)” - Prime Video/HBO Max/Netflix
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19.06.2026
1 Stunde 2 Minuten
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:
Diesmal geht es um Schwerter, Magie und die Frage, warum manche Fantasy-Welten besser funktionieren als andere. Ein Blick auf die verschiedenen Verfilmungen von “Conan” und “Red Sonja”.
“Conan der Barbar” zeigt bis heute, warum rohe Low Fantasy oft stärker wirkt als jeder künstlich aufgepumpte Mythos: schmutzig, brutal, archaisch und getragen von einer fast hypnotischen Atmosphäre; “Red Sonja” von 1985 mag als Film viele Schwächen haben, versteht aber immerhin noch, dass diese Welt von Muskelkraft, Stahl und einfachen Motiven lebt und nicht von bedeutungsschweren Prophezeiungen; “Conan” von 2011 versucht aus demselben Material ein modernes Fantasy-Spektakel zu machen und verliert dabei genau jene Erdigkeit, die den Stoff ursprünglich interessant machte; die Neuauflage von“Red Sonja” schließlich verschenkt nahezu jede Chance, die in der Figur steckt, und wirkt wie ein Film, der partout nicht begreifen will, dass man aus einer geradlinigen Low-Fantasy-Geschichte keine epische High Fantasy machen kann. Der Vergleich mit Tolkiens “Der Herr der Ringe” drängt sich zwar auf, fällt für den Film aber eher unangenehm aus.
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Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juni 2026):
“Red Sonja (2025)” - Prime Video
“Conan der Zerstörer” - Prime Video/WOW/Sky
“Red Sonja (1985)” - MOVIECULT: Prime Video Channels
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Diesmal geht es um Schwerter, Magie und die Frage, warum manche Fantasy-Welten besser funktionieren als andere. Ein Blick auf die verschiedenen Verfilmungen von “Conan” und “Red Sonja”.
“Conan der Barbar” zeigt bis heute, warum rohe Low Fantasy oft stärker wirkt als jeder künstlich aufgepumpte Mythos: schmutzig, brutal, archaisch und getragen von einer fast hypnotischen Atmosphäre; “Red Sonja” von 1985 mag als Film viele Schwächen haben, versteht aber immerhin noch, dass diese Welt von Muskelkraft, Stahl und einfachen Motiven lebt und nicht von bedeutungsschweren Prophezeiungen; “Conan” von 2011 versucht aus demselben Material ein modernes Fantasy-Spektakel zu machen und verliert dabei genau jene Erdigkeit, die den Stoff ursprünglich interessant machte; die Neuauflage von“Red Sonja” schließlich verschenkt nahezu jede Chance, die in der Figur steckt, und wirkt wie ein Film, der partout nicht begreifen will, dass man aus einer geradlinigen Low-Fantasy-Geschichte keine epische High Fantasy machen kann. Der Vergleich mit Tolkiens “Der Herr der Ringe” drängt sich zwar auf, fällt für den Film aber eher unangenehm aus.
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“Red Sonja (2025)” - Prime Video
“Conan der Zerstörer” - Prime Video/WOW/Sky
“Red Sonja (1985)” - MOVIECULT: Prime Video Channels
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