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vor 4 Tagen
Thunfisch, Makrelen, Krabben oder Hummer: Chinas Fischer holen
massenhaft Tiere aus den Meeren – bis fast keine mehr davon übrig
sind. China hat die mit Abstand grösste Flotte industrieller
Hochseefischerei und trägt mit dieser dazu bei, dass die
Überfischung weiter zunimmt.
Die Folgen davon spürt man besonders in Entwicklungsländern wie
etwa in Moçambique. Viele Moçambiquer wurden in den letzten
Jahren angeheuert, um auf chinesischen Schiffen zu arbeiten, oft
unter schwierigen Bedingungen und teils illegal. Gleichzeitig
sind dem Land wegen der chinesischen Fischerei Millionen Dollar
entgangen.
Was spielt sich auf den chinesischen Flotten ab? Warum schaut da
niemand hin? Und welche Verantwortung tragen Konsumentinnen und
Konsumenten für den Zustand der Fischbestände?
Paul Munzinger, Afrika-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» und
der «Süddeutschen Zeitung», hat über Monate zur Überfischung
recherchiert. Er hat unter anderem Alexandre Salasse aus
Moçambique getroffen, der auf einem chinesischen Hochseeschiff
gearbeitet und über seine Erfahrungen berichtet hat. Davon
erzählt Munzinger in einer neuen Folge des täglichen Podcasts
«Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Gast: Paul Munzinger
Produktion: Sibylle Hartmann
Recherche zur chinesischen Hochseefischerei in
Moçambique
Überfischung der Weltmeere: Wo sind all die Fische hin? Nach
China
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